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The Travel Episodes

Tempel-Retreat in Thailand

Der Pfad der Erleuchtung

Tatsächlich gehörte Martin Schacht nie zu den Leuten, die sonderlich spirituell veranlagt sind. Yoga und Meditation waren für ihn ein wenig suspekt. Buddhismus für Anfänger in einem Tempel-Retreat in Thailand.

Fang, Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts im äußersten Norden Thailands, eingebettet zwischen Bergen und unweit der burmesischen Grenze: Der Skorpion an der weiß gekalkten Wand ist winzig, vielleicht einen Zentimeter lang, doch wenn ich mich mit dem Finger nähere, reckt er drohend seinen Stachel, ein klitzekleiner Gernegroß, aber immerhin ein Skorpion. Ob die Geckos, die lautlos über die Wand huschen, sich davon beeindrucken lassen oder ihn einfach verspeisen? Ich selbst werde angehalten, den Giftzwerg einfach an der Wand zu lassen und dem Rad des Lebens seinen Lauf zu lassen. Schließlich bin ich in einem Kloster. Einem buddhistischen Kloster, wo jedes Leben seine Berechtigung hat.
 
 

 
 
Der normale Thai ist aber wenig zimperlich. Dafür sprechen schon die Regale voller Insektenvernichtungsmittel und Kakerlakenfallen, die in den Supermärkten meist unmittelbar neben den fertigen Geschenkkörben für Mönche stehen. Darin meist eine orangefarbene Robe, Zahnpasta, Talkumpuder, ein paar Instant-Nudelsuppen und eine bunte Buddhafigur, alles in Plastik verschweißt.

Damit kann man an Feiertagen ein paar Punkte für das Karmakonto sammeln.

Im Alltag reicht auch eine Essenspende für die Mönche, die bei Sonnenaufgang mit ihrer Almosenbox durch die Straßen ziehen, deren Inhalt übrigens das Einzige ist, was sie offiziell essen dürfen. In Bangkok führt das zu Problemen, weil die faulen Hauptstädter ihnen selten etwas eigenhändig zubereiten und stattdessen ungesunde Süßigkeiten spenden. Der Mönch in Bangkok neigt zu Übergewicht und Diabetes.

Nicht so im idyllisch anmutenden Fang, einer Stadt, von der ich bis vor Kurzem noch nie etwas gehört habe. Der Minibus setzt mich direkt am Eingang des Klostergeländes ab, ein paar Dutzend magere Novizen im Teenageralter lungern nach Schulschluss vor dem Tempel, ein paar von ihnen spielen eine Partie Boules. Die jüngsten mögen um die zehn sein, die ältesten Anfang zwanzig. Sie gucken scheu zur Seite, wenn ich sie allzu auffällig mustere, ein paar mutige erwidern mein „Sawadee Krap“. Hier soll ich also die nächsten zwei Wochen verbringen, ich weiß noch nicht, wie ich das finde.
 
 

 
 
Aber dann erscheint auch schon Graham, ganz in Weiß, sehnig, sportlich, Mitte Vierzig. Er hat einen unüberhörbaren schottischen Akzent. Von Graham wusste ich vor ein paar Wochen genauso wenig wie von der Existenz von Fang.

 

* * *

Zweites Kapitel

Monk for a week

So nennen manche Veranstalter ihr Programm.
Damit will man hier nichts zu tun haben.

Eigentlich kann ich gar nicht genau sagen, was mich dazu bewogen hat, mich in ein Tempel-Retreat zu begeben. Wenn ich gestresst bin und mich entspannen will, reicht mir ein Glas Wein, ein Joint und ein bisschen Herumliegen. Oder eine halbe Xanax. Wahrscheinlich der Umstand, dass die Leute immer darüber reden, und man will ja mitreden können. Ein Retreat ist ein Zufluchtsort – habe ich das nötig? Schließlich geht es mir gut. Oder nicht?

Manche Leute behaupten, ich sei launisch.

Die meisten Leute, die ich kenne, oder die jemanden kennen, der jemanden kennt, der vor Ort meditiert, also in einem buddhistisch geprägten Land und nicht in einem schicken Wellness-Tempel in Europa, gehen in ein Schweige-Kloster, wo sie zwei Wochen mit niemandem reden dürfen außer mit Mönchen über Buddhismus. Dazu müssen sie den ganzen Tag singen oder Lektionen vom Band anhören. Der Ort der Wahl für dieses Hardcore-Programm scheint in Thailand der Wat Suan Mokkh zu sein, ein Tempel in der Nähe von Surathani, gleich gegenüber der beliebten Ferieninsel Koh Samui.

Aufgrund des Klimas und der Popularität dieses Tempels habe ich einen Aufenthalt schon zweimal verschoben und fand immer neue Ausreden. Im Sommer sei der Süden Thailands unerträglich heiß und schwül, im Winter wird vermutlich jeder versuchen, dort einen Platz zu bekommen. Im Internet gab es zahlreiche eher touristisch wirkende Angebote nach dem Motto „Monk for a Week“.
 
 

 
 
Schließlich hatte ich einen Tempel entdeckt, dessen Website mit einem mythologischen Gemälde mich spontan ansprach. Der Wat Sriboonruang bot eine zweiwöchiges Retreat an, dessen erste Woche mit einer Art Einführung in den Buddhismus verbunden ist und einem Laien wie mir sicher eher entspricht. Die Lage in den Bergen verhieß eine angenehme Temperatur, und die Mail eines gewissen Graham wirkte ebenfalls sympathisch.

Fang gilt laut eines veralteten Reiseführers als verrufenes Nest, in dem „allerlei Schmuggler, Drogenhändler und übles Gesindel an der Grenze“ ihr Unwesen treiben.

 

Das Tempel-Team

Meine Mitmeditierer Brian und CJ habe ich schon am Busbahnhof in Chiang Mai kennengelernt, sie waren nicht schwer zu identifizieren, da sie die einzigen Weißen im Mini-Bus nach Fang waren. Nur eine Person namens Tynke, die Graham in seiner Mail erwähnt hatte, fehlt noch. Für mich klingt das nach einer großen, blonden skandinavischen Ernährungsberaterin. Oder auch Osteopathin. Aber dürfen Frauen überhaupt in ein Männerkloster?

Brian ist ein schlaksiger, etwas verhuschter Amerikaner mit ungewöhnlich lauter Stimme, der ein bisschen hysterisch wirkt und in New York als Gästebetreuer einer News-Show arbeitet. Vielleicht ist es sehr laut im Backstage. CJ hat den schwankenden Gang eines Seemanns, leichtes Übergewicht und eine Schulterbehaarung, die wie Epauletten aus seinem Unterhemd quillt. Er macht irgendwas mit IT, da kann ich mir nie was drunter vorstellen und frage deshalb auch nicht weiter nach. Sein starker Nordost-Londoner Akzent passt dazu, dass er auf die Band Madness steht, aber ich kann ihn mir auch auf Techno-Parties der frühen 90er vorstellen. Wahrscheinlich sah er damals aus wie einer der Jungs von East 17, falls sich jemand an diese Boyband erinnert, also etwas prollig, aber gutartig.

Beide wirken, als könne man wunderbar zwei Wochen mit ihnen aushalten.

Tynke hat versehentlich den falschen Bus genommen, erzählt Graham, den großen Überlandbus. Die sind immer langsamer als die in Thailand allgegenwärtigen Mini-Vans.

Das Tempelgelände ist überraschend weitläufig und aufgeräumt für eine Kleinstadt im Nirgendwo, und der Bihan, die Gebetshalle, ein fast prächtiger Bau mit Glasmosaik, Blattgold, geschnitzten Teaktüren und zwei Naga-Schlangen, die die Treppe zum Eingang flankieren. Zusätzlich gibt es eine noch größere Gebetshalle für Feiertage, eine Schule und die Mönchsunterkünfte sowie einen großen Stupa. Alles in allem deutlich mehr, als ich erwartet hatte. Der Abt, so erzählt Graham, sei jung und engagiert und habe in Chiang Mai einen Lehrstuhl für Dharma, die Lehre Buddhas vom Weg zur Erleuchtung, und Politik. Wir würden ihn später kennenlernen.
 
 

Nach dem Rundgang bringt Graham uns zu unseren Unterkünften im ersten Stock eines Seitengebäudes. Neben einer kleinen Bibliothek mit zumeist englischsprachigen Büchern über den Buddhismus liegen die Zimmer. Einzelzimmer sogar! Es gibt für jeden ein Bett und einen Plastikstuhl, ein eigenes Bad und sogar Wlan. Jedes Hotel auf dem Land ist schlechter ausgestattet. Hier stoße ich allerdings auch auf meine persönliche Herausforderung: Mönchen und ihren Gästen sind weiche Betten verboten, und bei der dünnen Strohmatte denke ich jetzt schon an meine Hüftknochen. Ich kann nämlich partout nicht auf dem Rücken schlafen.
 
 

 
 
Inzwischen ist Tynke eingetroffen: Mitte Zwanzig, einsachtzig, lange Beine, lange blonde Haare, blauäugig, Stupsnase. Anstelle der Novizen würde ich heute Nacht kein Auge zukriegen. Allerdings ist sie nicht Skandinavierin und Ernährungsberaterin, sondern Holländerin und Visagistin.

„Ein Autor, ein Producer, eine Visagistin und ein IT-Manager,“ witzele ich, „wir könnten sofort eine Filmproduktion aufmachen.“

Tatsächlich ist es wie bei einer Produktion. Wie bei Dreharbeiten kommen Menschen aus allen Ecken der Welt zusammen und leben für die Dauer des Produktionszeitraums in einer Blase, in der das Davor oder Danach keine Rolle spielt. „Dreh-Freundschaft“ nennt man sowas. Man versichert sich dauernd, wie toll es ist, dass man einander kennengelernt hat. Ob man sich dann jemals wiedersieht, ist fraglich.
 
 

 
 
Was denn ihn hierher verschlagen habe, möchte ich von Graham wissen, doch der gibt sich bedeckt. Er verrät nur, dass er mehrere Jahre als Mönch ordiniert war, jetzt in Fang verheiratet ist und sich um das Programm für Ausländer kümmere. Ich beschließe, ihn bei nächster Gelegenheit zu googeln, was ich noch in der gleichen Nacht schlaflos in meinem steinharten Bett mache. Wie das Internet mir verrät, musste er seinen Job als Manager einer Fitnesskette aufgrund eines schwer behandelbaren und schmerzhaften Nervenleidens namens Fibromyalgie aufgeben, das ich bislang für eine Erfindung meiner Mutter hielt. Nur Meditation habe ihm letztlich geholfen. Auf mich wirkte Graham mit seinen wasserblauen Augen und seiner ruhigen Art dermaßen tiefenentspannt, dass ich meine Ansichten über Meditation vielleicht doch überdenken muss…
 

* * *

Drittes Kapitel

Der Gesang von Mensch und Tier

Die Nacht ist kurz und endet um Fünf mit einem Glockenschlag und dem darauf einsetzenden Gebell der Hunde.

Je näher man dem Äquator kommt, desto mehr gleichen sich die Zeiten von Tag und Nacht an, und um sechs Uhr abends ist es dunkel. Fledermäuse flattern durch die gelben Lichtkegel der Laternen im Hof, und pünktlich erklingt der Ruf des Schreivogels. Der Schreivogel ist unglaublich laut, und sein heiseres Krächzen endet in einem ungesunden Röcheln, so als würde jemand dem Tier den Hals umdrehen. Er ist in ganz Südostasien zu Hause, doch ich habe ihn noch nie zu Gesicht bekommen, obwohl ich schon unter Bäumen stand, aus denen das infernalische Geräusch kam und ich überall im Geäst nach ihm suchte. Niemand, den ich frage, kann mir sagen, wie der Schreivogel aussieht oder wie er wirklich heißt. Ich stelle ihn mir als kleine, schmutzigbraune Eule vor, die sich beim Lockruf zu doppelter Größe aufplustert.

Pünktlich zum Einsatz des Schreivogels haben wir unseren ersten Besuch im Bihan. Die Novizen strömen zusammen und lassen sich, elegant die Robe unter die Füße schiebend, mit durchgedrückten Zehen auf den Hacken nieder, die Hände gefaltet, Rücken kerzengerade, eine Position, die unfassbar unbequem ist, wie wir bald erfahren werden.

Noch hocken wir im Schneidersitz mit hängenden Schultern im Hintergrund und versuchen dem Pali-Text und seiner Übersetzung im Textbuch zu folgen. Ohne bei einer Positionsänderung mit den Füßen auf die Buddha-Statue zu deuten. Das ist nämlich streng verboten.

Namo tassa bhaghavata arahato samma sambuddhassa!

Ehre sei Ihm, dem Erhabenen, Heiligen, vollkommen Erwachten!
 
 

 
 

Pali ist die Zeremonialsprache des Buddhismus, ähnlich wie Latein bei den Christen, und man streitet sich, ob sie jemals wirklich gesprochen wurde. Das Glaubensbekenntnis wird vom Abt oder einem hohen Mönch in einem Singsang rezitiert und anschließend von den Novizen und der Gemeinde wiederholt. Auch wir sollen am nächsten Tag mitbeten, was mir heute wie eine schier unlösbare Aufgabe erscheint. Immerhin dürfen wir nach dem Chanting im Gegensatz zu den Mönchen noch zum Essen ausgehen. Hat man nämlich erst einmal die Zeremonie als Klostergast oder zur Ordinierung hinter sich, gibt es Essen nur noch bis zwölf Uhr mittags. Alkohol ist natürlich auch untersagt, und so gönnen sich alle bis auf CJ ein letztes Bier. Er hatte früher, also bis vor nicht allzu langer Zeit, ein Alkoholproblem, verrät er, und ich frage mich, ob alle Leute, die ins Kloster gehen, irgendwie versehrt sind. Graham verneint das, aber ich glaube ihm nicht so recht. Dabei fällt mir auf, dass Brian schon zweimal das Wort Kokain gesagt hat. Ich erwähne das Schlüsselwort noch mehrfach, um ihm eine Drogenbeichte zu entlocken, aber er springt leider nicht darauf an.
 
 

 
 
Wir dürfen unser Frühstück mit dem Abt einnehmen, der erst dem Buddha-Standbild seine Referenz erweist und uns anschließend kurz begrüßt. Der Morgen ist überraschend kalt und die Sonnenstrahlen fangen sich in seiner orangefarbenen Robe. Im Gegenlicht mit den scherenschnittartigen Schatten der Palmen vor der Tür sieht das fast kitschig aus. Ein paar malerisch zerlumpte Einheimische kommen vorbei, um dem Abt ihre Probleme vorzutragen, während ein Novize das Essen aufträgt.

Ist es verwerflich, das alles wie ein Foto zu betrachten? Schließlich geht es im Buddhismus ja ums Mitfühlen, und das sollen wir hier lernen.

Als Graham uns ein Zeichen gibt, stimmen wir in das Morgengebet ein, noch murmelnd und unbeholfen, ein paar Tage später wird uns die Zeremonie in Fleisch und Blut übergangen sein, ebenso wie das Knien und die drei Niederwerfungen vor dem Buddha-Bildnis oder die Show der dicken, einäugigen Katze, die sich immer wieder hereinschmuggellt und auf dem Altar von den Opfergaben nascht.

Dann gibt der Abt ein Zeichen, dass wir uns bedienen dürfen. Das Essen, das den Mönchen gespendet wird, soll nicht der Völlerei dienen, sondern ihren Körper in gesunder Balance halten, doch es fällt mir schwer, den Teller nur einmal zu füllen: Die Gerichte sind ein selten guter Querschnitt durch die Küche Nord-Thailands: Okra, scharfes rotes Schweinefleisch, Klebereis, gebratenes Huhn, verschiedene Curries, Wasserkresse und wunderbar süße Papayas. Die Reste bringen wir nachher den Hunden, danach wäscht jeder sein Geschirr ab. Ein Löffel und eine Schüssel für jeden.

Anschließend erklärt Graham uns die Grundlagen der Aussprache von Pali, die wir für die Aufnahmezeremonie benötigen. Allerdings hat auch das Murmeln vollkommen falsch daher gesagter religiöser Formeln etwas Entspannendes, vielleicht funktionieren sie sogar besser so. Es hat etwas von Magie, denn kein normaler Mensch versteht diese Sprache. Mit der Zeit kann ich mir einzelne Sätze merken und konstruiere Eselbrücken, die im Gemurmel als echt durchgehen.

Aus „veramani“ wird „Wear Armani“ und so weiter: „Wear Armani Marihuana Madonna!“ – das klingt schon fast wie echtes Pali.

 

* * *

Viertes Kapitel

Die vollkommene Leere

Langsam stellt sich Routine ein, ich kann mir gut vorstellen, dass man in einem Kloster einfach hängen bleibt, und plötzlich ist ein Jahr vergangen.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Pick-up in die Berge zu einer Schule für Flüchtlingskinder, deren Eltern in der Nähe der Grenze auf den Feldern arbeiten. Kleine sonnenverbrannte Leute in schwarzer Tracht, die Frauen mit bunten Frottee-Turbanen. Es sind Palaung aus dem Grenzgebiet zu Burma, die immer noch in Thailand leben. Trotz der politischen Veränderungen in ihrem Heimatland existieren hier immer noch Lager mit hunderttausenden von Flüchtlingen, die aus den Bergvölkern der Region stammen. Eine Stiftung, die dem Kloster nahesteht, finanziert drei Lehrer, die Kinder unterrichten, während die Eltern arbeiten. Die Kinder sind still und aufmerksam und wiederholen die Buchstaben, die der Lehrer mit einem Stock an der Tafel zeigt. Sie tragen T-Shirts mit lustigen Comic-Tieren, doch alles, was sie tun, tun sie mit großem Ernst: Essen, beten, sogar schlafen. Als die Kleinen sich zum Mittagschlaf hinlegen, fahren wir nach Fang zurück.
 
 

Die Berge sind voller saftig grüner Orangenbäume in voller Blüte. Ein zarter Duft liegt in der Luft. Ich schließe die Augen und atme tief durch. Es ist wunderschön.
 
 

 
 
Auf dem Rückweg zeigt Graham uns ein paar andere Tempel der Gegend, von denen es überraschend viele gibt. Einer verfügt über die größte Mönchs-Statue Nord-Thailands, ein riesiger Bronze-Greis, der in Wahrheit aus Plastik besteht, wie ich bei einem Klopftest feststelle, ein zweites Kloster sieht eher aus wie ein Casino, ein drittes hat im Zentrum der Gebetshalle eine Art Pyramide aus Reliquien. Zwei Novizen klettern dazwischen herum und stauben die Glasbehälter mit den heiligen Objekten ab. Die Kutis, kleine Wohn- und Gebetszellen, in die man sich zum Schlafen und zwecks Kontemplation zurückzieht, sind aus Beton gegossenen und haben die Form von Lotus-Knospen.
 
 

 
 

Was ich am Buddhismus mag, ist die Idee, dass er auch funktioniert, wenn man nicht dran glaubt. Jeder ist selbst für sein Schicksal verantwortlich, nicht das Wohlwollen irgendwelcher Götter. Zumindest behauptet Graham das, der uns am Abend in unserer kleinen Bibliothek bei einem klebrig-süßen thailändischen 3-in-1-Coffeemix an den edlen achtfaltigen Pfad der buddhistischen Lebensweise heranführt. Man muss einfach nur danach leben, der Erfolg stellt sich dann von selbst ein. Die buddhistischen Gebote sind relativ einfach:

1. Keine Lebewesen töten oder verletzen.
2. Nichtgegebenes nicht nehmen.
3. Keine unheilsamen sexuellen Beziehungen pflegen und sich im rechten Umgang mit den Sinnen üben.
4. Nicht lügen oder schlecht reden.
5. Sich nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein trüben.

Brian und CJ planen das volle Programm mit Robe und Mönchsweihe. Dafür müssen sie die Antworten für die Ordinierung lernen und alle möglichen Vorschriften, was Mönchen erlaubt und verboten ist. Dazu gehört in den alten Formeln auch das Verbot, fermentierten Urin zu verkaufen, worüber wir uns köstlich amüsieren. Was macht man mit fermentiertem Urin? Brian vermutet eine bewußtseinserweiternde Wirkung. Also doch, denke ich: Drogen.
 
 

 
 
Ohne hier jetzt die ganze buddhistische Mythologie erklären zu können: Letztlich geht es darum, dem als „Dukkha“, als Leiden, empfundenem Kreislauf der Wiedergeburten durch gute Taten und bewusstes Handeln zu entkommen und in den ewigen Glückszustand „Nirwana“ einzugehen. Mich persönlich hingegen reizt der Umstand, dass man im Buddhismus als einziger Religion für sich und sein Seelenheil selbst verantwortlich ist. Glück oder Unglück hängen nicht vom Zufall oder dem Wohlwollen allmächtiger Götter ab, sondern liegen ganz und gar in der Hand des Einzelnen. Man kann niemandem die Schuld dafür geben, wenn es nicht klappt in diesem oder im nächsten Leben.

Für die Aufnahme ins Kloster gibt es eine Zeremonie mit Blumen und Räucherstäbchen, die wir dem Abt übergeben, der uns dafür seinen Segen erteilt. Dr. Abhisit ist ganz anders, als man sich buddhistische Mönche schlechthin vorstellt, kein weiser alter Mann, sondern Anfang Vierzig mit erstaunlicher Energie. Er hat ständig etwas vor, empfängt Gläubige, rezitiert alle Andachten persönlich und hat eine sonore Stimme, der man gern zuhört. Wenn er sich einmal räuspert oder eine Pause macht, wird es still im Saal. Wir nennen Dr. Abhisit „Than Ajahn“, ehrwürdiger Lehrer, und man kann überraschend gut mit ihm plaudern, nicht nur über Religiöses.
 
 

 
 
Nach den ersten Tagen in der weißen Uniform habe ich mich an den Kloster-Alltag gewöhnt und versuche, alles „mindful“ zu tun. „Mindfulness“, also Bewusstheit oder Achtsamkeit ist einer der wichtigsten Begriffe im Buddhismus, wir sollen versuchen alles möglichst bewusst zu machen, und tatsächlich kann man jede noch so langweile Tätigkeit achtsam verrichten. Zähne putzen, atmen oder fegen. Aber das ist schon fast Meditation. Besonders CJ fegt jeden Tag den Hof und hilft den Novizen, die Blätter aufzuhäufen, die jetzt in der Trockenzeit von den Teakbäumen fallen. Er gibt sich Mühe, möglichst achtsam zu fegen, er will es wirklich wissen. So sehr, dass er schon ganz angestrengt wirkt vor lauter Achtsamkeit.

Ich habe es eher mit Massage. Graham hat mir bestätigt, dass man sich „mindful“ massieren lassen kann, wenn man sich dabei auf die Reaktionen des Körpers konzentriert, und ich nutze die Gelegenheit in einem Massagestudio um die Ecke. Eine komplette Thaimassage dauert 2 Stunden, und die Damen kneten jeden Tag die Verspannungen aus meinem Rücken. Tatsächlich ist das Bett das Einzige, was mir wirklich zu schaffen macht. An das frühe Aufstehen und den Abend ohne Essen habe ich mich schnell gewöhnt. Es dauert nicht lange, bis ich anfange, mit der Matratze zu schummeln. Es ist nachts ziemlich kühl und da wir soviel Decken benutzen dürfen, wie wir möchten, gehe ich dazu über, die Decken heimlich unter mich zu legen. Da wärmen sie schließlich auch. Der Klosterkoller, bei dem manche nachts von Pizza fantasieren, ist mir fremd. Wird der Hunger zu groß, dürfen wir eine kleine Sojamilch trinken. Bei anderen Flüssigkeiten ist das nicht immer eindeutig. Frage: „Darf man Orangensaft trinken, oder zählt das als Essen?“ Antwort: „Darfst Du trinken, aber ohne Fruchtfleisch.“

 
 

 
 

Der Tag der Erleuchtung

Eine Herausforderung ist Makha Bucha, der Tag der Erleuchtung. Hunderte Gläubige aus den umliegenden Dörfern sind mit Wasserflaschen und kleinen Plastikdosen gekommen. Das Umgießen von Wasser in die Dosen – ursprünglich wird es verschüttet, aber das würde dem Parkett im Tempel schaden – soll symbolisch von Zorn, Gier und anderen geistigen Verunreinigungen reinwaschen. Bei der anschließenden Prozession der Mönche kommt leichte Panik in mir auf. Wie soll ich Reis in gleichmäßigen Portionen verteilen, wenn ich gar nicht weiß, wie viele Mönche in der Schlange stehen und alle etwas bekommen müssen? Ich behelfe mich damit, den Klebereis zu Kugeln zu rollen, die immer größer werden, je näher das Ende der Schlange kommt. Der letzte Mönch bekommt einen Batzen, der kaum in seine Schale passt.

Bei einem Ausflug in die Stadt haben wir für CJ und Brian Almosenboxen besorgt und Roben, die aus einem etwa sechs Meter langen Baumwollstreifen bestehen. Es ist vollkommen unmöglich, diese mit korrekter Faltung allein anzulegen, und ja, die Mönche tragen nichts drunter. Für Neulinge gibt es allerdings eine Art Unterkleid, damit sie nicht plötzlich nackt dastehen.

Das Rasieren der Ausländer ist für die Novizen ein großer Spaß, und ich bin überrascht wie schnell es geht. Fünf Minuten und sie sind kahl. CJ lässt alles stoisch über sich ergehen und sieht nachher besser aus als vorher, ein bisschen Bruce Willis. Brian hat panische Angst um seine Augenbrauen. Laut Vertrag sind bei seinem Arbeitgeber, der News-Show in New York, sichtbare Tätowierungen, Piercing und auffällige Frisuren ein Entlassungsgrund.

Die Mönchsweihe nimmt ein hoher Mönch aus dem Nachbarort in einem weißen Glitzertempel vor. Während der Zeremonie drückt er mehrfach Anrufe auf dem Handy weg, stellt das Gerät aber auch nicht aus. Ausländer, die sich zum Mönch auf Zeit weihen lassen, scheinen ihn nicht weiter zu beeindrucken. Zum Abschluss übereicht er den Novizen ihre Roben, mit denen die beiden rückwärts aus dem Tempel stolpern. Beim Anlegen helfen Graham und ein Hilfsmönch. Während Brian ganz authentisch rüberkommt, sieht CJ aus wie im Faltenrock auf dem Weg zu einer Faschingsparty.
„Fat“ konstatiert der Hilfsmönch.

Am nächsten Morgen ist mein kleiner Skorpion verschwunden – gefressen, oder vielleicht hat er sich nur in eine Ritze verkrochen. Auch für uns wird es Ernst, wir sind reif für das „Retreat“, und dort unsere Zuflucht, unser „Dharma“ zu finden.

Zu den Dingen, die Mönche nicht dürfen, weil nicht würdevoll, gehört Radfahren.

Deshalb bringt Graham CJ und Brian mit dem Auto in das „Retreat“, das etwa zehn Minuten entfernt liegt, Tynke und ich fahren mit dem Rad. Etwa zweihundert Meter abseits der Straße liegt ein Teich, in dessen Mitte eine Gebetshalle mit Büroräumen für den Abt steht, ringherum gruppieren sich kleine Betonhütten: die Kutis. Alles ist nagelneu, jede Hütte von einem namentlich genannten Spender, unter anderem von einem Herren aus „Luxamburg“, und wir sind ganz allein. Diesen Luxus haben wir dem Umstand zu verdanken, dass das alte Gästeprogramm gerade ausgelaufen ist und ein neues in dieser Anlage erst im nächsten Monat beginnt. Wir sind quasi die Test-Novizen.

 

* * *

Fünftes Kapitel

Eine Abkürzung gibt es nicht

Von Prioritäten im Klosterleben, einer Meditation in Zeitlupe und einer Kapitulation kurz vor Schluss.

Ab jetzt müssen wir um 04:00 Uhr aufstehen, um 05:00 beginnt die Andacht. Wegen eines Tiefs in China ist es nachts ungewöhnlich kühl. Zum Schlafen habe ich alles an, was ich dabei habe. Ich bin überrascht, dass der Abt, Dr. Abhisit, sich die Mühe gibt, zu uns zu ziehen und die Morgenandacht für uns zu leiten, und auch Graham, der ja eigentlich in der Stadt bei seiner Familie wohnt, ist immer dabei. Manchmal schläft er in einem der Kutis. Die Großzügigkeit und Offenheit der Mönche im Wat Sriboonruang beeindruckt mich, vor allem auch, wie wenig zwanghaft und offen der Aufenthalt im Retreat ist. Abgesehen von den Andachten gibt es wenig Struktur und keinen festen Tagesablauf. Gruppenmeditation wird zwar angeboten, aber man muss nicht dran teilnehmen. Schließlich sei es unsere Sache, was wir mit der Zeit anfangen, meint Graham, der uns jederzeit für Fragen zur Verfügung steht. Wir würden uns noch wundern, wie schnell die Woche verfliegt. Es sei ja in unserem Interesse zu meditieren und nicht auf Facebook herumzudaddeln.

Meditation kenne ich schon aus der abendlichen Gebetsstunde im Tempel, doch hier haben wir eigentlich nichts anderes zu tun. Im Grunde ist Meditation eine Entspannungsübung, die dazu dient, sich von allem frei zu machen, was einen belastet. Es geht gewissermaßen darum, sich geistig zu entleeren, und so aufnahmefähig zu werden für eine Weiterentwicklung im Sinne des Buddhismus. Dazu konzentriert man sich auf ein Objekt oder eine Tätigkeit, in diesem Falle auf den Atem. Wir erleben die Bewegungen des Brustkorbs, die Empfindungen in Nase, Rachen, Brust und Bauch. Das ist natürlich wahnsinnig langweilig, weil man gewohnt ist, dass die Gedanken ständig hin- und herspringen und weil man ohnehin die ganze Zeit atmet. Das Schwierige ist, dabei möglichst gar nichts zu denken. Natürlich kreisen die Gedanken anfangs immer um die großen und kleinen Probleme, und es dauert, bis man herunter kommt.

Ich denke an die Steuererklärung, dass ich meine Mutter anrufen muss oder ob ich doch einen anderen Beruf hätte ergreifen sollen.

Ich habe Ideen für Drehbücher oder Erfindungen, auf die die Welt wartet und die ich sofort wieder vergesse. Es gibt tausend Sachen, die mich ablenken: Der Ruf des Schreivogels, die scheußlichen kleinen Fliegen, die auf dem Ohr krabbeln, das Schmerzen des Knies beim Lotussitz. Mein Körper sträubt sich und reagiert nach ein paar Minuten jedes Mal mit einem intensiven Juckreiz, der irgendwann nicht mehr auszuhalten ist, und ich muss mich kratzen. Doch man kann Meditation lernen, und mit der Zeit beginne ich den Zustand zu genießen. Graham bringt mir bei, mich und meine Gefühle von außen zu betrachten. Wenn ich so viel Abstand habe, dass ich nur einen Mann im Schneidersitz mit seinem Juckreiz betrachte, haben die Gefühle weniger mit mir zu tun, und ganz ehrlich: Juckreiz ist eine ziemlich belanglos Empfindung. Er wird vorübergehen wie alles im Leben. Und schon hört das negative Gefühl auf. Nach einer Viertelstunde bin ich wunderbar erfrischt.
 
 

 
 
Neben der Sitzmeditation üben wir uns in Geh-Meditation und der Niederwerfungs-Meditation. Tynke marschiert um den Teich, Brian vergisst beim Meditieren, dass er eine Metallplatte im Fußgelenk hat und eigentlich unbequem sitzt, und ich kann mich wunderbar auf die Reflexionen des Wassers an der Decke konzentrieren. Abends bin ich so erschöpft, dass ich um Neun ins Bett falle.
Tynke und ich bekommen Essen gebracht, Brian und CJ müssen wie alle anderen Mönche morgens Almosen sammeln. Noch im Dunkeln machen sie sich auf den Weg zum Kloster und folgen den Novizen auf ihrem Spendengang. Jede Gruppe Mönche hat eine feste Route, was praktisch ist, besonders, wenn sich womöglich mehrere Klöster an einem Ort befinden. Die Menschen warten vor der Tür, geben ihre Spende in die Almosenschale und bekommen dafür ein Gebet, das Brian ausgedruckt und mit Klebeband auf der Spendenbox befestigt hat. Er klagt über die spitzen Steine auf den Wegen, denn natürlich muss auch er die Runde barfuß absolvieren. Dabei trottet er ein wenig hinter den anderen her, was immer wieder zu Gekicher bei den Passanten führt.

Später erfahren wir, dass diese letzte Position Mönchen vorbehalten ist, die sich selbst befleckt haben.

Für Buddhisten sind Spenden eine essentielle Aufgabe, und eine Ehre, wenn Mönche sie annehmen. Diesen Umstand haben Mönche übrigens immer wieder auch politisch genutzt, indem sie z.B. Spenden von hohen Militärs bewusst nicht angenommen haben.

Die Überraschung kommt am Mittag: Ausgerechnet CJ schmeißt hin und hat sich entschlossen, seine Robe zurückzugeben. Derjenige von uns Vieren, der mit dem größten Elan bei der Sache war, der Pali-Verse rezitieren kann und so „mindful“ gefegt hat. Auf die Frage nach dem warum zuckt er etwas ratlos mit den Schultern.

„Es überfordert mich,“ sagt er, „wie viel die Menschen hier in Mönchen sehen. Das ist mir bei den morgendlichen Rundgängen klar geworden. Das ist ein Anspruch dem ich nicht gerecht werden kann.“
Er solle es sich noch einen Tag überlegen, raten wir, doch CJ geht zu Graham, um ihm seine Entscheidung mitzuteilen. Den Rest des Tages zieht er sich in sein Kuti zurück. Ich höre, dass er mit seiner Schwester telefoniert. Brian, Tynke und ich sind geschockt, auch wenn wir alle behaupten, seine Entscheidung zu akzeptieren. Waren wir nicht ein Team, das den Pfad des Dharmas zusammen gehen wollte?

Passend zu CJs Abgang und der Kältewelle aus China setzt Nieselregen ein.

Ich fühle mich, als sei die Luft raus. CJ hat versagt, wir haben alle versagt, und unser Tempelaufenthalt nimmt eine unverhofft tragische Wendung. Ich frage mich, ob das herrlich leichte Gefühl jemals wieder zurückkommt.

Am nächsten Morgen nach der Andacht führt Dr. Abhisit die Laisierungszeremonie durch. CJ gibt seine Robe zurück, trägt wieder Weiß und wird heruntergestuft von den zehn Regeln der Novizen auf die fünf normaler Buddhisten. Eigentlich könnte er noch die restlichen Tage bleiben, doch er sagt, er habe „itchy feet“. Auch in Thailand will er nicht bleiben, noch in der gleichen Nacht fliegt er zurück nach London. Nicht noch mehr Urlaubstage opfern. Es dämmert, als Graham ihn zum Bus bringt.
 
 

 
 
Etwas gelangweilt ziehe ich am nächsten Tag meine Kreise durch die Gebetshalle. Gehmeditation in Zeitlupe. Einen Fuß vor den anderen, erst die Hacke, dann abrollen, dann auftreten, Zehen fühlen, Gewicht verlagern, anderer Fuß. Immer wieder. Ich schrecke auf, als Ui, der gute Geist des Klosters, mit dem Mittagessen vorfährt.

Über eine Stunde, solange habe ich noch das nie geschafft! Ich fühle mich großartig, frisch und klar. Wie war das noch?

Folge der Dharma, Abkürzungen zur Erleuchtung gibt es nicht.

Drei Tage später bin ich wieder in Chiang Mai. Menschenmengen irritieren mich, und ich würde am liebsten im Hotelzimmer bleiben. Graham und Dr. Abhisit haben gesagt, ich könne jederzeit wiederkommen, und das werde ich ganz sicher. CJ ist der Einzige, der meine Fotos aus dem Kloster heruntergeladen hat. Ich hoffe, es geht ihm gut.

 

* * *

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Martin Schacht lebt in Bangkok und Berlin, erkundet oft Südostasien, dreht Reportagen fürs Fernsehen, arbeitet als Reisejournalist und schreibt Bücher, etwa die „Gebrauchsanweisung für Thailand“.

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  • Aylin on 5. März 2017

    Das war sicher eine spannende Erfahrung, zugegebenermaßen habe ich bereits nach einem Tag Meditation den Ehrgeiz verloren. An nix zu denken ist wirklich schwerer, als man denkt Sehr amüsant geschrieben

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