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The Travel Episodes

Somaliland

Welcome to Somalia

Johan­nes Klaus und Alex der Schwede machen sich auf die Reise in ein Land, das es offi­zi­ell gar nicht gibt.
Ein Reise­be­richt in sechs Kapi­teln.

Ist das Haschisch?“ fragt mich der soma­li­sche Grenz­be­amte, während ich auf meinen Pass warte und mir eine Ziga­rette drehe.
„Oh… nein! Nur Tabak!“, entgegne ich vorsich­tig.
„Wie schade…“, murmelt der Mann enttäuscht. In seiner linken Backe zeich­net sich deut­lich ein Klum­pen der berau­schen­den Khat­blät­ter ab, den er jetzt auf die rechte Mund­seite schiebt. Er wendet sich wieder dem Bündel Zweige zu, die neben ihm liegen, und zupft ein paar junge Blät­ter ab. Ich lache erhei­tert.

Anyway, guys,… welcome to Soma­lia!“

Wajaale ist ein klei­ner, stau­bi­ger Grenz­über­gang. Kleine Häuser und Bara­cken säumen die stei­nige Straße, die Äthio­pien mit Soma­lia verbin­det. Bunt bemalte Trucks stehen am Rand und warten darauf die Grenze über­que­ren zu dürfen oder mit Bauma­te­rial, Lebens­mit­teln und aller­lei ande­ren Handels­gü­tern bela­den zu werden. Im Schat­ten unter den Last­wa­gen kauen Ziegen auf gamm­li­gen Melo­nen­scha­len herum, die Sonne brennt herz­los vom unbe­wölk­ten Himmel.

Das Ende der Welt, so muss es ausse­hen, denke ich, als ich über die Brücke laufe, die ein ausge­trock­ne­tes Fluss­bett über­spannt. Dies ist das Niemands­land zwischen zwei armen Staa­ten, doch es ist voll: Voll mit dem Plas­tik­müll der Menschen, die auf beiden Seiten der Grenze leben. Niemand kümmert sich darum. Über der Straße hängt eine Schnur.

Ich hebe sie an – und bin in Soma­lia.

 

Somalia? Somaliland?

Die poli­ti­sche Situa­tion ist hier durch­aus verwir­rend. Während der Kolo­ni­al­zeit war Soma­lia zwei­ge­teilt: Das Gebiet im Süden, von Italien beherrscht mit Moga­di­schu als Haupt­stadt, bildete das soge­nannte Italienisch-Somaliland.

Im weit­aus klei­ne­ren Nord­teil, an der Grenze zu Äthio­pien, etablier­ten sich die Briten und mach­ten Hargeisa zu ihrem Haupt­sitz.

1960 wurden beide Teile Somalias unabhängig, und vereinbarten nach kurzer Zeit, sich zu einem vereinigten Somalia zusammenzuschließen.

Neun Jahre später putschte sich der Offizier Siad Barre an die Macht und errichtete ein Regime, das sich stark an der Sowjetunion orientierte – und von dort auch unterstützt wurde.

In den 80er Jahren schwand der Rückhalt der Regierung Barres in der Bevölkerung. Das Regime verfolgte die Opposition immer stärker. 1991 stürzten Rebellengruppen den diktatorischen Machthaber.

Das Land zerfiel in viele umkämpfte Gebiete. Der nördliche Teil erklärte sich als Somaliland vom Rest Somalias unabhängig. Der Bürgerkrieg tobte bis 1996.

Der Konflikt zwischen Nord und Süd zerstörte die beiden größten Städte Somalilands fast völlig. Doch nach 5 Jahren Krieg kehrte in Somaliland Frieden ein, während der Rest Somalias weiter von Terror und Krieg gebeutelt wurde.

Somaliland wurde bis heute international nicht anerkannt, und bleibt völkerrechtlich ein Teil Somalias.

Heute freut sich der Soma­li­län­der über ein stabi­les Regierungs- und Rechts­sys­tem, ziem­lich bestän­di­gen Frie­den und ein abge­schos­se­nes Kampf­flug­zeug, welches an einer Kreu­zung der sandi­gen Haupt­stadt Hargeisa als Denk­mal aufge­stellt wurde. Einen Wehr­muts­trop­fen gibt es: Kein Land der Welt erkennt Soma­li­land als unab­hän­gi­gen Staat an. Dafür mag es einige Gründe geben, zum Beispiel die Angst vor Nach­ah­mern in den ande­ren, von ehema­li­gen Kolo­ni­al­mäch­ten will­kür­lich zusam­men­ge­füg­ten Staa­ten Afri­kas. Oder die Hoff­nung, dass die spröde Stabi­li­tät auf die ande­ren Teile Soma­lias ausstrah­len könnte. Oder viel­leicht, dass in Soma­li­land keine inter­es­san­ten Rohstoffe zu erbeu­ten sind.

Wie dem auch sei – die Menschen Soma­li­lands haben dadurch viele Nach­teile. Seien es staat­li­che Entwick­lungs­hil­fen, Kredite, Versi­che­rungs­bei­träge oder Touris­mus: Es ist unge­fähr die ungüns­tigste mögli­che Situa­tion, offi­zi­ell ein Teil Soma­lias zu sein, de-facto aber von allen Zahlun­gen an Soma­lia abge­schnit­ten zu sein. Ohne die Aufmerk­sam­keit, die man als Mitglied der Verein­ten Natio­nen bekommt, wird sich Soma­li­land nicht weiter entwi­ckeln können.

Ich bin in dieser verges­se­nen Gegend nicht allein unter­wegs. Alex der Schwede beglei­tet mich. Wir haben uns in Monte­ne­gro kennen­ge­lernt, als die Verkäu­fe­rin eines Mini­mark­tes uns verwech­selte, obwohl wir uns nicht im Entfern­tes­ten ähnlich sehen. Wir wurden beste Freunde. Zusam­men abge­le­gene Gegen­den zu erkun­den – darin sind wir ein gutes Team. 

Das Horn von Afrika: Somalia grenzt an Äthiopien, Kenia und Dschibuti

Das Horn von Afrika: Soma­lia grenzt an Äthio­pien, Kenia und Dschi­buti

Wir starten unsere Reise in Äthiopien, in Wajaale gehen wir über die Grenze.

Wir star­ten unsere Reise in Äthio­pien, in Wajaale gehen wir über die Grenze.

Nur mit einem kleinen Rucksack bepackt, reisen wir auf unseren Touren mit landesüblichen Verkehrsmitteln von Ort zu Ort und spielen dabei auf unseren Ukulelen das eine oder andere Lied – zu unserem Vergnügen und zur Verwunderung der Menschen, die wir treffen...

Nur mit einem klei­nen Ruck­sack bepackt, reisen wir auf unse­ren Touren mit landes­üb­li­chen Verkehrs­mit­teln von Ort zu Ort und spie­len dabei auf unse­ren Ukule­len das eine oder andere Lied – zu unse­rem Vergnü­gen und zur Verwun­de­rung der Menschen, die wir tref­fen…

Gute Laune

Für Reisende stehen einige fünf­sit­zige Toyota Kombis aus den 70er und 80er Jahren bereit, sie sind das übli­che Trans­port­mit­tel in Soma­li­land. Hier und da liegen ein paar Menschen im Schat­ten von klei­nen Häusern und alten Bäumen, etwas weiter entfernt stehen ein paar Männer bei ihren Autos und winken uns. Wir schwin­gen unsere Ruck­sä­cke auf den Rücken und stol­pern über den staubig-steinigen Platz zu ihnen. Der alte, fast zahn­lose Mann lächelt freund­lich, als er und seine Frau im Koffer­raum zusam­men­rü­cken, um für uns Platz zu machen.

Mit uns wird mit das Taxi komplett: Zwölf Perso­nen werden auf fünf Sitzen und in den Koffer­raum gequetscht die nächs­ten Stun­den feucht­heiße Körper­wärme genie­ßen, während wir von der Grenz­sta­tion in Rich­tung Hargeisa rumpeln.

Doch nicht so schnell, mein Freund! Wir warten noch unmo­ti­viert eine halbe Stunde auf nichts. Dann, als unsere Hoff­nung fast versiegt ist, setzen wir uns in Bewe­gung. Leider nur etwa zwei Minu­ten, denn jetzt wird getankt, der Reifen­druck ange­passt und noch ein Schwätz­chen gehal­ten. Doch dann geht es los, und wie! Der junge Fahrer will uns offen­sicht­lich bewei­sen, dass er die Rallye Paris-Dakar mit links und Kippe im Mund­win­kel gewin­nen würde. Ich jeden­falls glaube das aus vollem Herzen.

Unser Sitz­nach­bar, der ältere Somali, hat offen­sicht­lich Mitleid mit mir. Ich bin wohl etwas weiß im Gesicht. Er reicht mir ein paar Zweige mit Khat-Blättern und ermun­tert mich sanft und nach­drück­lich es ihm gleich­zu­tun. Khat? Diesen Busch kenne ich schon aus Äthio­pien, wo auch die größ­ten Anbau­ge­biete sind. Die jungen Zweige werden abge­schnit­ten, und in Büscheln verkauft.

Im Jemen, Äthio­pien und Soma­lia ist dies die Droge der Wahl für Männer – der Saft der Blät­ter wird über die Mund­schleim­haut aufge­nom­men und hat eine Wirkung, die sich wohl am ehes­ten mit dem Genuss von Mari­huana verglei­chen lässt. Das hatte ich zumin­dest gehört.
 
 
Khat-01
 
 
Ich zupfe ein paar der Blät­ter ab und kaue gespannt darauf herum. Wie es schmeckt, fragt sich der wiss­be­gie­rige Leser? Ich schiebe den Blät­ter­brei von einem Mund­win­kel in den nächs­ten und diffe­ren­ziere die Nuan­cen: Rotfruch­tige Aromen im Spiel mit flora­len Anklän­gen, Noten von Mocca und einem Hauch Vanille, ausge­wo­gen und saftig am Gaumen, würzi­ger Abgang …

Ach Quatsch: Es schmeckt, als ob man im Wald ein paar saftige Birken­zweige abknab­bert oder sich an einem Hasel­busch verginge. Nicht gut. Grün­blätt­rig. (Nicht, dass ich das regel­mä­ßig tun würde, das Blät­ter­knab­bern im heimi­schen Mittel­ge­birge.)

Doch zurück zum Geschmack. Eben­die­sen nehme ich alsbald nämlich nicht mehr wahr, denn mein Mund­raum wird taub, als stünde ich kurz vor der Wurzel­be­hand­lung beim Zahn­arzt meines Vertrau­ens. Weil ich nichts ande­res in diesem engen Koffer­raum zu tun habe, kaue ich weiter.

Plötz­lich stop­pen wir. Ein paar Häuser stehen entlang der Straße, der Fahrer möchte Mittags­pause machen. Es kann nicht mehr weit bis zum Ziel sein, aber das inter­es­siert offen­bar nieman­den. Der Fahrer von einem Taxi, Bus, Truck oder sonst irgend­ei­nem moto­ri­sier­ten Fahr­zeug (und jedes Gefährt ist hier in der Lage, Menschen zu beför­dern) hat in Ostafrika die abso­lute Macht. Egal, was er tut, fast nie hört man ein Wider­wort der Passa­giere. Gedul­dig und folg­sam wie Unter­ta­nen ertra­gen sie jede seiner Launen. Ein Trans­port­mit­tel zu fahren ist echte Macht.

Vorsich­tig nähere ich mich dem Imbiss, es gibt Spaghetti und ein paar Stücke Hammel, die in einer brau­nen Sauce vor sich hin köcheln. Neben dem Topf mit dem Fleisch hängt der Rest des Tieres in der Sonne, ein Schwarm schwar­zer Flie­gen findet das durch­aus lecker. Ich nicht so sehr.

 
 
Car
 
 

Trotz­dem lasse ich mir eine Portion auftun, denn ich habe wirk­lich Hunger! Auch eine Gabel wird mir gege­ben, obwohl die ande­ren Gäste ausschließ­lich die Hände benut­zen. Ein paar Tische stehen im Schat­ten des Vorda­ches, auf einem der Plas­tik­stühle nehme ich Platz. Vorsich­tig schabe ich ein Stück des Flei­sches ab und rieche daran. Oha. Ich beschränke mich auf die Nudeln.

Kurz nach­dem wir wieder losfah­ren errei­chen wir die ersten Vororte der Haupt­stadt. An einem klei­nen Platz voller Autos, Busse, Tiere und klei­nen Markt­stän­den werden wir kommen­tar­los heraus­ge­las­sen – ohne jeden Schim­mer, wo wir uns befin­den. Das ist eine ziem­lich blöde Situa­tion, denn die Verhand­lungs­lage um einen Taxi­preis ist kata­stro­phal. In einer Lage wie dieser entferne ich mich erst einmal etwas von dem Trubel und versu­che mich zu orien­tie­ren.

Leider war der Genuss der Khat-Blätter nicht sehr zuträg­lich, geis­tige Höchst­leis­tun­gen zu voll­brin­gen. Trotz­dem gelingt es uns, durch reges Herum­fra­gen eine wage Andeu­tung zu bekom­men, in welche Rich­tung wir uns bewe­gen sollen.

Und so stap­fen wir los. Immer tiefer hinein in die Haupt­stadt eines Landes, das es nicht gibt.

 

* * *

Zweites Kapitel

Eine Hauptstadt, oder so ähnlich

Was die Studen­tin Amina über die Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen denkt. Und wieso der Dekan glück­lich ist.

Das Orien­tal Hotel ist eine Insti­tu­tion. Nicht mehr und nicht weni­ger. Schon zu Kolo­ni­al­zei­ten war es auf den briti­schen Karten verzeich­net und ruht noch immer in sich, unauf­ge­regt, wie es sich ziemt für ein ehrwür­di­ges Hotel mit Geschichte.

Natür­lich haben sich die Zeiten geän­dert, es gibt teurere und größere Hotels als das Orien­tal in Hargeisa – doch keines liegt so zentral und ist gleich­zei­tig so güns­tig. Fünf­zehn Dollar kostet ein Zimmer – natür­lich ohne Klima­an­lage, aber dafür mit dem Fens­ter zur Straße. Und da ist so eini­ges los.

Die Geld­wechs­ler etwa sind ein erstaun­li­cher Anblick: Bündel über Bündel liegen die Somaliland-Shilling-Scheine vor ihnen, aufge­türmt zu dicken Mäuer­chen! Die gebräuch­lichs­ten sind die 500-Shilling-Scheine, und auch wenn ein solcher nicht mal 8 Euro­cent wert ist, sind es doch enorme Mengen Geld, die hier auf der Straße liegen. Hinter den Geld­mau­ern fläzen sich die Wechs­ler auf klei­nen Teppi­chen, dösen im Schat­ten von Sonnen­schir­men oder pala­vern mit ihren Freun­den. Natür­lich wird auch eifrig Khat gekaut.

Hundert US-Dollar möchte ich wech­seln.

Fast 2.000 Scheine bekomme ich für meinen einzi­gen — das ist ein beein­dru­cken­der Stapel Geld! Selbst­ver­ständ­lich liegt eine Plas­tik­tüte bereit, in der ich meinen neuen Reich­tum ins Hotel tragen kann. Ich frage den Wechs­ler, ob er keine Angst um sein Geld hat, hier so mitten auf der Straße. „No!“, lacht er, „here everything‘s safe.“ Er sieht über­zeugt aus.

 

Der neueste Dschihad

Einige Frauen laufen vorbei, bepackt mit Tüten voller Einkäufe. Sie haben nach musli­mi­scher Tradi­tion alle ihr Haar bedeckt, auch sonst sieht man bis auf Hände und Gesicht keine Haut. Manche sind mit bunten Burkas beklei­det, andere tragen ein Kopf­tuch.

Ein paar Meter weiter schreit ein Mann. Bewaff­net mit einem furcht­erre­gen­den Schwert fuch­telt er wild herum, während er laut­stark den aller­neu­es­ten Dschi­had verkün­det. Ich halte lieber etwas Abstand. Viel­leicht findet er aber auch nur seine Wasser­me­lo­nen beson­ders toll, wer weiß.

Am folgen­den Stand gibt es getra­gene Schuhe, die säuber­lich auf einer Plas­tik­plane aufge­reiht sind. Ein Junge justiert liebe­voll die Abstände nach. Mir fällt sofort ein beson­ders schö­nes Paar auf, ich verlang­same meine Schritte. Heute noch rätsle ich in schlaf­lo­sen Näch­ten, wie Plateau­soh­len mit neon­grü­nem Kunst­fell­be­satz nach Soma­li­land gelan­gen konn­ten.

Wie es sich für eine fast echte Haupt­stadt gehört, gibt es auch aller­hand Verkehr. Esel­kar­ren trot­ten umher, voll­kom­men unbe­ein­druckt vom Gehupe der Mini­busse asia­ti­scher Produk­tion, die ihre Sammel­ta­xi­tou­ren drehen.

Leider weiß ich nicht, wer die groß­ar­tige Idee hatte, hier ein Zeichen echter Zivi­li­sie­rung zu instal­lie­ren, aber er muss auf jeden Fall ein Idea­list gewe­sen sein! An einer Kreu­zung der zentral gele­ge­nen Inde­pen­dence Avenue wurde Soma­li­lands erste Ampel aufge­stellt. Es über­rascht viel­leicht nicht, dass wir sie fern jeder Funk­ti­ons­tüch­tig­keit vorge­fun­den haben, so fern davon, wie eine Ampel nur sein kann. Die Idee hat zuge­ge­be­ner Weise aber ihren Charme …

 

Amina, Asad und Zaynab

Immer mehr Menschen ziehen in die größte Stadt Soma­li­lands. Schät­zun­gen zufolge sind es schon zwei oder drei Millio­nen, die in der Haupt­stadt ihr Glück suchen. Und so brei­tet es sich stetig weiter über die trocke­nen Hügel des Umlands aus, das Meer aus Hütten und Häusern. Zu schwer ist das Leben als Nomade, zu verlo­ckend die vermeint­li­chen Möglich­kei­ten in der Stadt. Eine der besten davon ist eine höhere Bildung.

Auf gut Glück nehmen Alex und ich ein Taxi zur Univer­si­tät, die etwas außer­halb auf einem Hügel liegt. Wir hoffen uns dort mit ein paar Studen­ten unter­hal­ten zu können, um mehr über das Leben in Soma­lia­land zu erfah­ren. Es sind Semes­ter­fe­rien, und nur wenige Studen­ten sitzen in der Biblio­thek. Die meis­ten vor ein paar Compu­tern, wo sie sich auf Face­book rumtrei­ben. Einer bemüht die Google-Bildersuche, ihm ein paar Titten­bil­der zu zeigen und öffnet hektisch ein Word-Dokument, als er uns sieht. Zu doof, dass der Compu­ter nicht mehr zu den schnells­ten zählt.

Wir tref­fen eine Betriebs­wirt­schafts­stu­den­tin, Amina. Sie trägt ein blaues Kopf­tuch, hat ein weiches Gesicht und große, strah­lende Augen. Amina hat nichts dage­gen, sich mit uns etwas zu unter­hal­ten, und das ist ein großes Glück, denn Frauen sind uns bisher aus dem Weg gegan­gen. Alex fragt sie nach ihren Wünschen für die Zukunft.

Als wir auf dem Weg aus der Biblio­thek sind, kommt uns ein weiß­haa­ri­ger, rasier­ter Mann entge­gen, der uns anstrahlt. „Hallo! Ich bin der Dean!“ Er ist der Dekan der medi­zi­ni­schen Fakul­tät, und wird von allen nur Dean genannt – seinen rich­ti­gen Namen erfah­ren wir nie. Er führt uns in sein Büro. Die Wände sind blass­rosa gestri­chen, ein Skelett steht in der Ecke, dane­ben ein alter Compu­ter. Über­all liegen Bücher herum. Als er erfährt, das ich Deut­scher bin, spru­delt es begeis­tert aus ihm heraus: „Ich war auch in Deutsch­land, in der DDR, ein Jahr lang! Ein tolles Land, ich habe so viel gese­hen: Schwe­rin, Dres­den, Leip­zig, Halle… Aber ich habe keinen Kontakt mehr, leider.“

Er zeigt uns stolz seine kleine Fakultäts-Bibliothek. Er wirkt wie ein Mensch, der viel erlebt und gese­hen hat, und dabei eine posi­tive Einstel­lung zum Leben behal­ten hat. Ich möchte mehr wissen.

Was ist Ihnen wich­tig im Leben?“

Das ist das Wich­tigste: Kein Hass, keine Gier. Der Dean hat mich beein­druckt, weil nicht nur seine Worte weise waren; sein ganzes Wesen hat dies ausge­strahlt. Er ist mir ein Vorbild, die Dinge zu verfol­gen, die mich begeis­tern, immer wieder aufs Neue. Um Ideen zu ringen, nicht um Wohl­stand, Inhal­ten einen höhe­ren Wert beizu­mes­sen als Mate­ri­el­lem. Mich nicht mit ande­ren zu verglei­chen. Und bei allem ein wohl­wol­len­des Herz zu behal­ten.

 

* * *

Drittes Kapitel

Las Geel

Wie wir große Kunst in der Wüste finden. Und die soma­li­schen Frauen im Koffer­raum letzt­end­lich doch Alex gute Laune trüben werden.

Am nächs­ten Tag verlas­sen wir Hargeisa. Auf der Straße nach Berbera, nur etwa fünf­zig Kilo­me­ter nord­öst­lich, kommen wir zu einer Abzwei­gung. Eine stei­nige Piste führt nach Las Geel. Hier sollen wir eine der Haupt­at­trak­tio­nen von Soma­li­land finden. Man munkelt, dass sie schon längst von der UNESCO geschützt worden wäre, wenn die poli­ti­sche Situa­tion dies zulas­sen würde. „Las Geel bedeu­tet eigent­lich Kamel­was­ser“, erklärt uns der Fahrer, während er mit der Linken das Auto um die größ­ten Steine steu­ert und mit der Rech­ten ein paar Blät­ter Khat in den Mund beför­dert. „Früher war hier wohl eine Wasser­stelle, wo die Herden getränkt wurden.“

Davon ist nichts zu sehen, als das Auto schep­pernd vor ein paar Fels­hü­geln zum Stehen kommt. Ein sandi­ges, ausge­trock­ne­tes Fluss­bett zeugt davon, dass hier in der Regen­zeit wohl Nieder­schlag fällt – jetzt ist es aber staub­tro­cken. Ziem­lich unspek­ta­ku­lär sieht die Gegend hier bisher aus. Hinter dem schma­len Fluss­bett wurde eine beschei­dene Hütte aufge­stellt, im Schat­ten der schmuck­lo­sen Veranda liegt ein Mann auf dem Beton­bo­den. Er trägt einen tradi­tio­nel­len Arbeits­an­zug aus lufti­gem hell­blauen Tuch, an seiner Seite hängt ein langer Dolch mit einem Griff aus Horn. Er rührt sich nicht, bis wir kurz vor ihm stehen. Mühsam hebt er den Kopf, um ihn sogleich wieder erschöpft sinken zu lassen. Es ist nicht allzu heiß, aber die Lethar­gie hat ihn völlig über­mannt.

Nach ein paar Momen­ten des Besin­nens wieder Bewe­gung: Sein rech­ter Arm streckt sich uns gelang­weilt entge­gen, und ich drücke ihm den Brief­um­schlag mit der Geneh­mi­gung des Touris­mus­mi­nis­te­ri­ums hinein. Diese hat uns in Hargeisa der Hotel­ma­na­ger des Orien­tal Hotels orga­ni­siert, und uns dafür einige Dollar abge­knüpft – aber man braucht diesen Wisch, um Las Geel besu­chen zu dürfen. Was in dem Kuvert ist, inter­es­siert ihn jedoch nicht weiter, er schließt kommen­tar­los seine Augen. Wie in Zeit­lupe sackt sein Arm auf den Boden.

 

Mann-Las-Geel

 

Hinter der Hütte erhe­ben sich aus der savan­nen­ähn­li­chen Ebene einige Fels­hü­gel. Wir klet­tern die klei­ne­ren und größe­ren Felsen hinauf, es gibt keine Pfade oder auch nur Wegwei­ser. Ein Junge steht auf dem Plateau eines gegen­über­lie­gen­den Hügels und sieht uns dabei regungs­los zu, während seine Ziegen eifrig die weni­gen Blät­ter der stache­li­gen Büsche abknab­bern. Als ich um einen Vorsprung trete, sehe ich endlich, warum wir uns die Mühe gemacht haben, hier­her zu kommen.

Ich bin faszi­niert: Der Stil der Zeich­nun­gen könnte auch von der Hand eines moder­nen Illus­tra­tors stam­men.

Es ist beein­dru­ckend, dass diese viele tausend Jahre alten Kunst­werke heute immer noch perfekt erhal­ten sind. Fast völlig schutz­los halten sie den Widrig­kei­ten der Halb­wüste unbe­ein­druckt stand. Ziegen sprin­gen darin herum und alle paar Wochen mal ein Tourist. Ich fühle mich sehr privi­le­giert, dass ich diese mysti­sche Stätte mitten im Nirgendwo erle­ben kann.

 

Nach Berbera

Die Land­schaft wird immer unwirk­li­cher, als wir nach Berbera weiter­fah­ren, Rich­tung Küste. Die Büsche weichen einer öden felsi­gen Wüste, einige perfekt kegel­för­mige Berge erhe­ben sich ein paar hundert Meter aus der flachen Ebene. Waren wir bisher die einzi­gen Passa­giere, stei­gen nach kurzer Zeit in einem klei­nen Ort am Rand der Straße sieben Mitfah­rer ein, die auch an die Küste wollen. Das bedeu­tet: Zusam­men­rü­cken!

Während wir dieses Mal Plätze auf den hinte­ren Sitzen ergat­tern konn­ten, muss­ten es sich zwei voll­ver­schlei­erte Damen mit weni­ger Glück zusam­men mit einem älte­ren Mann im Koffer­raum gemüt­lich machen. Je weiter wir Rich­tung Küste kommen, desto heißer und duns­ti­ger wird es, Staub bedeckt uns alle mit einer feinen Schicht.

Moha­mad, ein junger Mann, der eben­falls Glück gehabt hat, und sich nun an Alex schmiegt, stammt aus Moga­di­schu. Er ist gerade auf der langen Rück­reise dort­hin, weil die Kämpfe abge­flaut sind und er zu seiner Fami­lie zurück­keh­ren will. Schät­zungs­weise vier Tage wird er unter­wegs sein, um die 800 Kilo­me­ter in seine Heimat zu schaf­fen. Er spricht gut Englisch und trägt über seinem kräf­ti­gen Körper ein oran­ges Polo­shirt. Hektisch fordert er plötz­lich vom Fahrer eine Tüte, und gibt sie nach hinten durch. Die beiden Frauen zetern und jammern laut­hals.

* * *

Viertes Kapitel

Die Bucht von Berbera

Die uner­träg­li­che Hitze. Eine zerfal­lende Stadt. Und wie wir uns in die Hände von Pira­ten bega­ben.

Mit trau­ri­gen Augen blickt der Mann abwe­send in die Ferne. Er lehnt an einer bröckeln­den Säule der alten Villa aus der Zeit der osma­ni­schen Herr­schaft, die bis zum Ende des 19. Jahr­hun­dert andau­erte. Das Gebäude war uns aufge­fal­len, denn die meis­ten Häuser der Altstadt sind einstö­ckige weiß­ver­putzte Gebäude – durch­aus char­mant, aber einfach. An einem klei­nen Hang gele­gen, mit einem aufwen­di­gem Holz­bal­kon und reich­lich Platz drum herum, ragte diese Villa weit heraus, und so woll­ten wir sie von nahem betrach­ten. Hier tref­fen wir Ahmed.

Ahmed ist wohl Ende Zwan­zig und trägt ein ärmel­lo­ses Shirt. In gebro­che­nem Englisch begrüßt er uns herz­lich. Wir stel­len uns zu ihm in den Schat­ten der Veranda und unter­hal­ten uns, so gut es geht.

 
 
Berbera-Mann
 
 

Seine Frau ist drin­nen und berei­tet das Essen vor. „Wir haben noch keine Kinder“, sagt er leise. „Unser erstes Kind starb bei der Geburt.“ Nieder­ge­schla­gen hält er inne. Dann hellt sich sein Blick auf. „Doch jetzt ist meine Frau wieder schwan­ger.“ Er lächelt schüch­tern. Beide stam­men aus Hargeisa, doch hier in Berbera hat er Arbeit im Hafen gefun­den. In der alten Villa haben sie sich einquar­tiert; wie viele der schö­nen alten Gebäude müsste sie drin­gend reno­viert werden. Doch dazu fehlt vieles, vor allem aber das Geld. Und viel lieber will er zurück in die Haupt­stadt ziehen: Hier an der Küste ist es ihm viel zu heiß!

Und heiß ist es, halle­luja.
Schwüle 47 Grad!

Als wir am Vortag in Berbera anka­men wunder­ten wir uns nicht schlecht, als wir an jedem der weni­gen Hotels eine sofor­tige Absage erhiel­ten: Fully booked! Warum dieser Ort als Ausflugs­ziel fürs Wochen­ende so beliebt ist dass alle Hotels voll belegt waren wurde uns nie ganz klar – denn die schwüle Hitze machte jeden Schritt zur Qual.

 
 
Berbera-Shop
 
 

Es wurde schon Abend, und lang­sam wurden wir nervös. Eine Nacht ohne Zimmer, in einer frem­den Stadt an der soma­li­schen Küste – das war nicht das, was wir uns vorge­stellt hatten! Unsere Ansprü­che an ein Zimmer sanken in Windes­eile. Aber alles, was wir hörten, war: „Sorry, we are full!“ Dann, endlich: In einem Hof stehen in engen Abstän­den unver­putzte Bara­cken. Wir bekom­men einen Raum, ohne Fens­ter, darin zwei klapp­rige Betten. Die Lücken in der Mauer sind notdürf­tig mit Pappe verklebt. Das High­light ist eine ratternde und spuckende Klima­an­lage – ein Geschenk des Himmels bei diesen Tempe­ra­tu­ren. 25 US-Dollar die Nacht. Thank you and good night.

Es bröckelt

Am Morgen machen wir uns schon bei Sonnen­auf­gang auf Erkun­dungs­tour. Schon im Morgen­grauen fegt der starke, heiße Wind wie ein Heiz­ge­bläse durch die brei­ten, unge­teer­ten Stra­ßen der Altstadt und mir wird klar, dass wir nur wenige Stun­den haben bis die Tempe­ra­tur uner­träg­lich wird.

Noch ist es für die klei­nen Boote zu windig, um hinaus­fah­ren zu können, deswe­gen werden andere Arbei­ten verrich­tet: Die meis­ten Männer sitzen neben den riesi­gen Netzen auf dem Boden und flicken die Löcher mit neuen Schnü­ren, die statt der zerris­se­nen hinein­ge­kno­tet werden.

Etwa hundert Meter vom Ufer entfernt liegen drei riesige Schiffs­wracks halb­ver­sun­ken in der Bucht. Diese Frach­ter wurden wohl im Zuge der Bombar­die­run­gen in den 90ern versenkt, doch so rich­tig kann oder will mir darüber niemand Auskunft ertei­len. Nun rosten sie male­risch vor sich hin, die Wellen schwap­pen über die Decks, brechen an den sich gemäch­lich zerset­zen­den Bord­wän­den. Es wirkt so unwirk­lich wie eine Hollywood-Szenerie, die sich ein eini­ger­ma­ßen einfalls­lo­ser Kulis­sen­bauer für einen Bürger­kriegs­film in Soma­lia ausge­dacht hat. Ist aber echt. Verrückt.

Als wäre das noch nicht genug der skur­ri­len Szene­rie, vergnü­gen sich, einige Meter vor den Wracks, Grup­pen von Kindern, voll­be­klei­de­ten Frauen und eini­gen strup­pi­gen Hunden im flachen Meer, während die Ebbe gerade einsetzt. Sie spie­len schrei­end in den Wellen oder stehen bewe­gungs­los im Wasser, um die Hitze besser ertra­gen zu können. Schwärme von Krähen stür­zen sich auf alles, was im ange­spül­ten Müll irgend­wie nach Essen aussieht. Ein paar von ihnen erfreuen sich daran, einen Hund zu ärgern, indem sie ihm aufs Hinter­teil sprin­gen und dann höhnisch krei­schend wieder außer Reich­weite flat­tern, wenn er nach ihnen schnap­pen will.

Der Strand ist so dreckig, dass der Sand an manchen Stel­len völlig unter einer Decke aus bläu­lich schim­mern­den Plas­tik­fla­schen verschwin­det. Im Dunst sieht man im Norden die Lade­kräne des Tief­see­ha­fens. Neben den Fischern, die versu­chen, den von inter­na­tio­nal täti­gen schwim­men­den Fisch­fa­bri­ken leer gefisch­ten Gewäs­sern noch genug Beute zum Über­le­ben abzu­trot­zen, ist dies der Haupt­ar­beit­ge­ber der Stadt.

Das Essen ist fertig, ruft Ahmeds Frau aus dem Haus, und wir verab­schie­den uns von ihm. Die Hitze wird jetzt, am späten Vormit­tag, voll­kom­men uner­träg­lich, und wir haben unsere stin­kende Klima­an­lage sehr lieb gewon­nen.

Ihr seid immer herz­lich will­kom­men“, sagt er mit einem kräf­ti­gen Hände­druck. „Und eins noch: Grüßt die Menschen in Deutsch­land von mir!“

 

Vielleicht sind sie die Piraten

An der Küste Soma­lias soll es schöne Riffe geben, in denen man schnor­cheln und tauchen kann — doch ohne touris­ti­sche Infra­struk­tur ist das schwie­rig. Wir wollen es trotz­dem probie­ren. Wir bitten den Mana­ger des Hotels jeman­den zu orga­ni­sie­ren, der uns mit einem Boot hinaus fährt – wo auch immer das ist. Es gibt keine Erklä­run­gen, Pläne oder Unter­la­gen, wo man hier gute Riffs finden kann. Einen Tag warten wir. Am nächs­ten Nach­mit­tag klopft ein Junge an unsere Zimmer­tür: Wir sollen zum Strand gehen…

Dort ange­langt sehen wir zwei Männer mit einem klei­nen Boot in der flachen Bran­dung. Das müssen wohl unsere Führer sein!

Viel­leicht sind sie die Pira­ten – und wir werden eine laaaange Reise machen!“, sagt Alex, als wir durchs Wasser in Rich­tung der Männer waten…

Als ich wieder an Bord klet­tere bin ich froh.

Froh, dass die beiden Fischer mit ihrem Boot immer noch da sind. Froh, dass sie keine Pira­ten sind und uns nicht­nach mona­te­lan­gem Gratis­auf­ent­halt in einem Keller­loch gegen Löse­geld eintau­schen möch­ten. Und froh, dieses kleine Aben­teuer gewagt zu haben – denn die Unter­was­ser­welt vor Soma­lia ist wunder­schön.

 

* * *

Fünftes Kapitel

Erektions Probleme

Musi­ker machen Musik, essen Khat und erzäh­len von den Konse­quen­zen des Krauts. Nicht schön.

Reden wir über Musik. Ganz schwie­ri­ges Thema hier. Laufe ich durch die Stra­ßen, vorbei an Läden, klei­nen Markt­stän­den und warten­den Taxis, dann ist so eini­ges zu hören. Menschen pala­vern, lärmen, prei­sen ihre Waren an; Esel schreien und Hühner gackern, Moto­ren stot­tern und Auto­fah­rer hupen; Muez­zine singen zur Gebets­zeit von den Mina­ret­ten der zahl­rei­chen Moscheen.

So viel höre ich – nur keine Musik. Kein Radio plärrt vor sich hin. Nur wenn man in ein Taxi steigt, ist es an. Doch auch im Auto: Statt Gesang und Instru­men­ten lauscht man Männer­stim­men, die Suren des Korans rezi­tie­ren. Denn Musik, ob tradi­tio­nell oder modern, ist hier selt­sam verpönt. Das finde ich wirk­lich komisch. Die streng isla­mi­sche Mehr­heit der soma­li­schen Gesell­schaft scheint eine sehr spaß­feind­li­che Philo­so­phie zu verfol­gen – zumin­dest was die Dinge angeht, die man im Westen gemein­hin unter Spaß versteht. So ziem­lich alles (mit Ausnahme der berau­schen­den Khat-Blätter) wird zumin­dest vor der Öffent­lich­keit verbor­gen: Tanzen, Musik, Alko­hol.

Das bedeu­tet natür­lich keines­wegs, dass alle Menschen darauf verzich­ten würden. Nein, dieser Aspekt des Lebens wird ins Private verscho­ben, dort­hin, wo man mit Gleich­ge­sinn­ten zusam­men­sitzt und sich entspan­nen kann.
 
 
Im-Taxi
 
 
In einem Café kommen wir mit einem Mann ins Gespräch, er ist Musi­ker und heißt Al-Dawid. Er lädt uns für den Nach­mit­tag zu sich nach Hause ein, dort will er uns seine Musik vorspie­len. Diese Gele­gen­heit lassen wir uns in dieser musik­feind­li­chen Gegend nicht entge­hen! Ein paar Stun­den später klop­fen wir an die Tür seines recht großen Hauses. Als Gast­ge­schenk haben wir zwei Tüten voller Khat-Zweige dabei. Er öffnet und führt uns in sein Wohn­zim­mer. Viel gibt es hier nicht, ein paar Teppi­che und Kissen auf dem geka­chel­ten Boden, eine Ener­gie­spar­birne hängt schmuck­los von der Decke und verbrei­tet kaltes Licht. Aber es ist ange­nehm kühl hier. Vier junge Männer liegen auf dem Boden und begrü­ßen uns freund­lich. Sie kauen schon büschel­weise Khat, einige Cola­fla­schen stehen herum, Ziga­ret­ten werden geraucht.

Es dauert nicht lange, bis das erste Lied ange­stimmt wird, Al-Dawid nimmt dazu ein großes Saiten­in­stru­ment. Und spie­len kann er es, holla! Nach ein paar Minu­ten fangen alle an dazu zu singen, fremd­ar­tige Melo­dien, mehr­stim­mig. Einer der Freunde hält sein Handy in die Luft, mit dem er die Perfor­mance aufzeich­net.

Nach ein paar Liedern beginnt auch das Khat seine entspan­nende Wirkung zu entfal­ten, und die Gesprä­che werden durch­aus offen­her­zig. Dies­mal lassen wir sie alleine kauen – mir reicht die erste Erfah­rung, die ich im Taxi damit haben durfte… Uns inter­es­siert aber, was die Blät­ter für eine lang­fris­tige Wirkung haben. Machen sie süch­tig?

Das klingt aber alles nicht nach allzu viel Spaß, wenn es so viele Probleme berei­tet!“, sinniert Alex über die neuen Erkennt­nisse. Sie nicken eifrig.

Alex und ich packen unsere Ukule­len aus und singen mehr schlecht als recht „Dream a little dream of me“. Auch dies wird mit dem Handy aufge­zeich­net – viel­leicht sind wir bald Soma­li­lands geheime Youtube-Stars? Unsere Perfor­mance ist ein fantas­ti­scher Erfolg. Offen­sicht­lich schränkt Khat auch drama­tisch die Urteils­fä­hig­keit ein.

Ein tolles Zeug, diese Blät­ter.

 

* * *

Sechstes Kapitel

Eine mündliche Genehmigung

Wie wir unse­rem unwill­kom­me­nen Schutz­en­gel entka­men und das böse Ende unse­res Strei­ches.

Wenn Auslän­der in Soma­li­land von Stadt zu Stadt reisen, müssen sie einen Poli­zis­ten der soge­nann­ten „Special Protec­tion Unit“, kurz SPU, mitneh­men. Das hatten wir bereits auf unse­rer Reise von Hargeisa nach Las Geel und Berbera erlebt: Der Poli­zist setzte sich gelang­weilt neben den Fahrer, kaute Khat und maulte rum, wenn wir anhiel­ten, um Fotos zu machen oder um uns mal ein wenig umzu­se­hen. Das war ziem­lich doof. So ein Poli­zist hilft aller­dings unge­mein dabei, durch die Stra­ßen­sper­ren zu kommen, die alle paar Kilo­me­ter mit ebenso gelang­weil­ten Solda­ten besetzt sind. Das ist recht prak­tisch.

Wir hatten gerüch­te­weise gehört, dass man sich im Haupt­quar­tier der Poli­zei in Hargeisa einen Brief ausstel­len lassen kann, der berech­tigt, ohne diesen Poli­zis­ten zu reisen. Und tatsäch­lich: Als wir dort nach einer solchen Geneh­mi­gung frag­ten, wurde sie uns ohne Umschweife erteilt – es wäre völlig sicher für Auslän­der auf den Stra­ßen zwischen den Städ­ten zu reisen, meinte der zustän­dige Mann. Doch es gebe eine Einschrän­kung: Der Poli­zei­chef verstehe sich nicht mit dem Touris­mus­mi­nis­ter. Und dieser wolle unbe­dingt, dass ein Sicher­heits­of­fi­zier mitreist! Um den Streit nicht eska­lie­ren zu lassen, gebe der Poli­zei­chef sein Einver­ständ­nis zum Allein­rei­sen daher nur noch münd­lich.

Das ist offen­sicht­lich ein Problem.

Eine münd­li­che Geneh­mi­gung ist hier soviel Wert wie… gar keine. Denn die Solda­ten an den Kontroll­sta­tio­nen können meist kein Wort Englisch, und viele können auch nicht lesen. Gelang­weilt warten sie an den Statio­nen darauf, dass irgend­was (!) passiert, und da kommen ein paar Auslän­der gerade Recht! Wenn man ihnen also kein offi­zi­ell ausse­hen­des Doku­ment vor die Nase halten kann, wird es sehr kompli­ziert.

Jetzt in Berbera hat Alex eine gute Idee. „Wie wäre es, die münd­li­che Geneh­mi­gung schrift­lich aufzu­schrei­ben und auszu­dru­cken, ohne inhalt­lich etwas zu ändern?“, sagt er zu mir. Und selbst­ver­ständ­lich ohne eine Unter­schrift oder einen Stem­pel zu fälschen – einfach nur das fest­zu­hal­ten, was uns gesagt wurde. Ich mag den Plan. Gesagt, getan. Ein Word-Dokument ist schnell erstellt, wir schrei­ben unsere Pass­num­mern dazu und in einem Copy­shop können wir das Doku­ment ausdru­cken. Es sieht nicht beson­ders offi­zi­ell aus, aber allein durch die Tatsa­che, dass es gedruckt ist, hoffen wir genug Eindruck zu machen.

 

verbal-permission-s

 

Der Hotel­ma­na­ger orga­ni­siert uns einen Fahrer, und am nächs­ten Morgen star­ten wir — etwas nervös — unsere letzte Reise durch Soma­li­land. Hinauf in die Berge soll es gehen, dann nach Hargeisa und zurück an die Grenze nach Äthio­pien. Werden die Solda­ten unsere Geneh­mi­gung akzep­tie­ren oder uns gleich wieder nach Berbera zurück­schi­cken?

Gespannt fahren wir los. Es ist eine wahre Freude, als wir an den ersten Kontrol­len durch­ge­wun­ken werden! Jedes Mal hebt sich die Schranke, und wir dürfen passie­ren – aber immer erst dann, wenn wir den Zettel vorge­zeigt haben. Was kommen wir uns durch­trie­ben vor! Hinauf in die Berge geht es, dann wieder in die Ebene, zurück in die Haupt­stadt. Schranke um Schranke hebt sich, und wir freuen uns mäch­tig. Ja, etwas über­mü­tig werden wir!

Denn hätten wir gewusst, was uns erwar­tet, wären wir wohl vorsich­ti­ger gewe­sen.

Als wir gerade von Hargeisa aus die letzte Etappe zurück zur Grenze begin­nen wollen, wird unser mit elf Passa­gie­ren voll­ge­pack­ter Toyota Kombi an die Seite gewun­ken und sorg­fäl­tig inspi­ziert. Wir machen uns keine Gedan­ken, denn den Weg zur Grenze kann man norma­ler­weise auch ohne eine zusätz­li­che Eskorte als Auslän­der mitfah­ren. Doch plötz­lich will es der inspi­zie­rende Poli­zist anders! Wir müss­ten einen SPU mitneh­men! Als wir gewohn­heits­mä­ßig unse­ren Wisch hervor­zie­hen, um das Problem zu lösen, eska­liert die Situa­tion. Der eifrige Poli­zist läuft stür­misch davon, holt seinen Vorge­setz­ten. Ein älte­rer Mann mit weißem Bart und einem klei­nen Bäuch­lein kommt nervös auf uns zu und befiehlt uns barsch auszu­stei­gen. Der Fahrer des Taxis versucht zu disku­tie­ren, und wird eben­falls beor­dert mit zu kommen. Zusam­men stei­gen wir in einen klapp­ri­gen Poli­zei­wa­gen und rumpeln über die sandi­gen Stra­ßen zum Haupt­quar­tier der soma­li­län­di­schen Poli­zei. Das liegt etwas außer­halb, und wir kennen es schon, denn dort hatten wir unsere münd­li­che Geneh­mi­gung erteilt bekom­men. Ich bin jetzt doch etwas nervös, denn am nächs­ten Tag müssen wir in Äthio­pien unse­ren Flug bekom­men! Was, wenn wir hier wegen dieser Sache fest­ge­hal­ten werden?

Nach kurzem Warten werden wir dem Komman­deur vorge­führt. In seinem Büro sitzen noch einige Poli­zis­ten, die auf seine Befehle warten. Er trägt eine mili­tä­ri­sche Uniform, eine dunkle Brille und schaut uns fins­ter an. „Was soll denn das bitte?“, fragt er uns unge­hal­ten. Wir blicken demü­tig zu Boden. „Wir dach­ten… wir wuss­ten nicht… es tut uns Leid!“, murmeln wir.

Macht das nicht noch­mal! Tschüss!“

Er wendet sich wieder seinen Unter­ge­be­nen zu.

Verstoh­len blicken wir uns an. Wir lassen uns unsere Erleich­te­rung nicht anmer­ken. Der Poli­zist führt uns wieder zum Poli­zei­auto. „Puh“, sage ich zu Alex, „grade noch­mal gut gegan­gen…“ Wir lachen erlöst. Was für eine Aktion! Das hätte auch rich­tig schief gehen können.

Wieder beim Taxi ange­kom­men stei­gen wir zu den ande­ren acht Passa­gie­ren, die auf uns fast zwei Stun­den warten muss­ten. Doch warten ist hier normal und nichts, weswe­gen man sich beschwe­ren würde. Der ältere Poli­zist verab­schie­det sich mit einem liebens­wür­di­gen Lächeln.

Gute Reise! Und bis bald wieder!“ Über­schwäng­lich winkt er uns hinter­her, als wir lang­sam Rich­tung Grenze holpern.

Als ich wieder über die Brücke gehe, die das Niemands­land zwischen Soma­li­land und Äthio­pien bildet, bin ich froh. Soma­li­land hat es uns nicht leicht gemacht. Es ist schwer, in ein paar Wochen auch nur ansatz­weise ein Land zu verste­hen, was so weit weg ist von dem Gewohn­ten. Welches so viele Berei­che des Lebens nicht öffent­lich zeigt. Es war sehr anstren­gend hier zu reisen, die Hitze und die unbe­que­men Fahr­ten mach­ten uns zu schaf­fen. Manche Reak­tion auf der Straße war ruppig oder abweh­rend, und mit unse­rer klei­nen Über­heb­lich­keit, eine Geneh­mi­gung selbst zu verfas­sen, kamen wir schluss­end­lich nicht durch.

Wenn wir aber ins Gespräch kamen, ließen uns liebens­werte Menschen wie die Studen­tin Amina, der Musi­ker Al-Dawid oder der schüch­terne Ahmed ein wenig hinein­bli­cken in die Gedan­ken und Wünsche der Somali. Keine Spur von Feind­se­lig­keit uns oder dem Westen gegen­über, sondern der Wunsch sich anzu­nä­hern, ein besse­res, freie­res Leben zu führen, ohne die eigene Iden­ti­tät zu verlie­ren. Entwick­lun­gen wie die wach­sende Zahl von Studen­tin­nen an der Univer­si­tät machen Hoff­nung, dass Soma­li­land trotz der Igno­rie­rung durch den Rest der Welt seinen Bewoh­nern ein immer besse­res, fried­li­ches Leben ermög­licht.

Und irgend­wann braucht es dann viel­leicht auch funk­tio­nie­rende Ampeln. Die schaue ich mir dann an.

Verspro­chen.

 

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Eine Episode von

Reisedepeschen

Johannes Klaus

Blog­ger, Grafi­ker, Reisen­der. Sein Blog Reise­de­pe­sche wurde 2011 mit dem Grimme Online Award ausge­zeich­net. Seit 2013 ist Johan­nes Klaus Heraus­ge­ber von Reise­de­pe­schen, seit 2015 von The Travel Episo­desEr mag Apfel­schorle in 0,5l-Flaschen und lebt in Berlin.

Leserpost

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  • Marianna on 9. November 2014

    Ich liebe es <3

    Antworten
  • Nico on 9. November 2014

    Wow, Respekt. Das ist mal ein Pracht­stück eines Berich­tes. Chapeau!
    Gruß Nico, und weiter so.

    Antworten
  • Kirsten on 9. November 2014

    <3 lichen Glück­wunsch!!
    Was für ein Erleb­nis, auf diese Art ein biss­chen mitrei­sen zu dürfen! Ich freue mich schon auf die nächste Episode!

    Antworten
  • Oli on 9. November 2014

    Xanadu…? So geil! :)

    Antworten
  • Claudi on 9. November 2014

    Wow … super gewor­den! Großes Kino, im wahrs­ten Sinne des Wortes.
    Mich habt ihr schon sowas von an der Backe ; )

    Grüße aus dem Schwarz­wald,
    Claudi

    Antworten
  • Hubert on 9. November 2014

    Alter Schwede, ich bin begeis­tert! Super Sache, die Du da aus dem Boden gestampft hast, gratu­liere!

    Und mir wurde wieder klar, wie das schnell geht mit Vorur­tei­len — hätte nicht gedacht, dass dort so gut Englisch gespro­chen wird, wie es in den Videos zu hören ist.

    Antworten
  • Stefan on 9. November 2014

    Wow, was für eine tolle Idee und was für ein toller Reise­be­richt über Soma­lia. Danke dafür! Ich freue mich schon wie Bolle, auf die nächs­ten Ausga­ben!!!

    Antworten
  • Sarah Althaus on 9. November 2014

    Super span­nend und schön gemacht! Eine tolle Idee und Umset­zung, ich gratu­liere. Weiter so, ich freu mich schon sehr auf den nächs­ten Bericht!

    Antworten
  • Annika Ziehen on 9. November 2014

    I love it too! Ich weiss nicht, ob ich es mich getraut hätte, aber es war super inter­es­sant you zu folgen und ich mag das Format der Travel Episo­des!

    Antworten
  • Liane on 9. November 2014

    Great project! Congra­tu­la­ti­ons! Cool videos and anima­ti­ons. And a worth reading story! Good luck! Keep on posting and safe travels!

    Antworten
  • Lorenzo on 9. November 2014

    So ein toller Bericht! Ich habe es genos­sen! Danke!

    Antworten
  • Marco on 9. November 2014

    Fantas­tisch! Ich glaube ich bin soeben Zeuge davon gewor­den, wie man in der Zukunft Geschich­ten erzäh­len wird!

    Antworten
    • Johannes Klaus on 10. November 2014

      Marco, das würde deinen Geschich­ten bestimmt auch gut stehen… : )

  • Heiko on 9. November 2014

    Hallo Johan­nes,

    sehr schöne Idee und multi­me­dial toll umge­setzt. Ich werde Stamm­le­ser : )

    Viele Grüße und alles Gute,
    Heiko

    Antworten
    • Johannes Klaus on 10. November 2014

      Heiko, du bist damit der erste erklärte Stamm­le­ser! Herz­lich Will­kom­men! ; )

  • Frau K. on 9. November 2014

    Tolles Format. Etwas rucke­lig auf meinem Rech­ner — er scheint der Daten­menge nicht gewach­sen zu sein. Trotz­dem bin ich bis zum Ende dran geblie­ben. Mein Favo­rit war ganz klar euer Ukule­len­spiel. Wenn ich 25 Jahre jünger wäre würde ich meine Block­flöte einpa­cken und mit euch reisen ; )

    Ein lieber Gruß von Frau K.

    Antworten
    • Johannes Klaus on 10. November 2014

      Frau K., schön, dass du durch­ge­hal­ten hast. Die Seite ist wirk­lich anspruchs­voll für das Gerät… Liebe Grüße!

  • Ulla on 9. November 2014

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH — wunder­bar gestaltet…inhaltsreich, humor­voll, geist­reich, span­nend — eine echte Freude, euch auf dieser sehr beson­de­ren Reise beglei­ten zu dürfen…! Ein wirk­li­ches Erleb­nis!!!

    Antworten
  • JMS on 10. November 2014

    si wanaagsan la sameeyey!!

    Antworten
  • Matt on 10. November 2014

    Hallo Johan­nes,

    Diese Art der Websei­ten­ge­stal­tung ist eine fantas­ti­sche Erzähl­form! Chapeau!
    Wir freuen uns schon auf deine nächs­ten Travel Episo­den!

    Halt‘ dich munter,
    Matt

    Antworten
  • Geertje on 10. November 2014

    Wie ein rich­tig gutes Reise­buch — verfüh­re­risch. Danke für die Reise nach Soma­lia.

    Antworten
  • uschi on 10. November 2014

    hallo,
    ich finde deinen blog, den günter exel auf fb empfoh­len hatte, ganz toll gemacht, aber er verbraucht extrem viel resour­cen.

    ich habe einen nagel­neuen, leis­tungs­star­ken laptop und upc breit­band und trotz­dem fängt bei mir sofort der venti­la­tor laut zu laufen an. so laut wie sonst bei keiner seite und ich bin sehr viel im web unter­wegs …

    günter meinte ich soll dir dieses feed­back schi­cken … here you are : )

    alles gute für dein projekt, uschi

    Antworten
    • Johannes Klaus on 10. November 2014

      Hi Uschi, ich hoffe, dass du trotz Venti­la­tor­rau­schen noch die Videos verste­hen konn­test! : )

  • Susi / Black Dots White Spots on 10. November 2014

    Wunder­bar gewor­den, ich mag es sehr, diese Mischung aus Reise­ge­schich­ten erzäh­len und Multi­me­dia.

    Danke auch für die Einbli­cke ins Reisen durch Soma­li­land. Was muss das für eine verrückte Reise gewe­sen sein?? Sehr schön auch die Sache mit dem Khat, der illus­tre Reise­ge­fährte Alex der Schwede und die selbst ausge­stellte Durch­rei­se­ge­neh­mi­gung! ;-)

    Weiter so, freue mich schon auf die nächste!

    Antworten
  • Hari on 10. November 2014

    Danke für diese Story. So sieht die Zukunft des Reise­b­log­gens aus.

    Antworten
    • Johannes Klaus on 10. November 2014

      Das würde mich freuen, Hari! :)

  • Jasmin on 10. November 2014

    Wow, wie gut ist denn dieser Arti­kel bitte?!
    Über­ra­gend.
    Ich freue mich auf mehr! :)

    Antworten
  • Patric on 11. November 2014

    Geil gemacht! So macht „Reisenden-Zuschauen“ Spass :-) Grüsse

    Antworten
    • Johannes on 11. November 2014

      Merci, Patric!!

  • Alexandros Tsachouridis on 11. November 2014

    WOW. Einfach nur Wow. Mehr feed­back folgt, wenn ich erst einmal tief Luft geholt habe… Respekt !

    Alex­an­dros Tsachou­ridis und danke an Mari­anna fürs Teilen auf twit­ter !

    Antworten
    • Johannes Klaus on 11. November 2014

      Danke­schön, Alex­an­dros! Schön durch­at­men :)

  • claudia on 12. November 2014

    Phan­tas­tisch! Ein Gesamt­kunst­werk! Ich freu‘ mich über den Beweis, dass Reisen, Gestal­ten und Berich­ten ein Lebens­in­halt und Verdienst sein können. Alles Gute und weiter so, clau­dia

    Antworten
    • Johannes Klaus on 12. November 2014

      Hallo Clau­dia, herz­li­chen Dank!!

  • Jürgen Drensek on 12. November 2014

    Lieber Johan­nes,
    Hut ab! Sehr stim­mungs­voll. Ein wirk­lich gelun­ge­nes Expe­ri­ment, Reise­be­richte im Web anders aufzu­be­rei­ten mit dem Besten aus fast allen Welten..: Print und Bild und Film (Sound-Bilder könn­ten viel­leicht auch noch dazu­kom­men…)
    Habe mich gerne verfüh­ren lassen, weil ich zum Glück heute Muße hatte am Vormit­tag.. Das ist viel­leicht der einzige Wehmuts­trop­fen in unse­rer heuti­gen, so schnell­le­bi­gen Zeit. Man muss sich bei dieser Erzähl­form die Ruhe gönnen können.
    Aber Glück­wunsch zu diesem Blog 3.0! An so einem Beispiel dürfte die manch­mal von Jour­na­lis­ten­seite geäu­ßerte Kritik wegen der Leicht­ge­wich­tig­keit und Kritik­lo­sig­keit mancher Blogs ad absur­dum geführt werden.
    Ich werde dich gerne in der nächs­ten Ausgabe von http://www.wasmitreisen.de zum Fach­pu­bli­kum verlin­ken :-)

    Antworten
    • Johannes Klaus on 12. November 2014

      Lieber Jürgen, vielen Dank. Dein Lob freut mich sehr. 

  • Gesa on 12. November 2014

    Johan­nes, es muss an dieser Stelle noch mal mit aller Deut­lich­keit gesagt werden: Was du hier gemacht hast, ist ganz großes Kino. 

    Ja, es ist viel Inhalt. Aber tatsäch­lich geht die Rech­nung mit den Kapi­teln für mich ganz wunder­bar auf. Ich muss nicht alles auf einmal lesen, ich kann einen Knick in die Seite machen und später wieder­kom­men. Und das habe ich in den letz­ten Tagen auch immer wieder gemacht. 

    Du hast hier einen Ort im Netz geschaf­fen, wo wirk­lich mal etwas Ruhe einkehrt — und gleich­zei­tig so viel passiert. Das ist für mich das Bemer­kens­werte an diesem Projekt.
    Ich könnte mich seiten­weise darüber auslas­sen, was ich noch alles toll finde. Aber ich lasse das einfach mal so stehen: Ganz. Großes. Kino. Danke.

    Antworten
    • Johannes Klaus on 13. November 2014

      Liebe Gesa,

      das freut mich sehr! Vielen herz­li­chen Dank!!

  • Gudrun on 13. November 2014

    Ich bin sehr miss­trau­isch. Wenn mir 10 oder mehr Leute sagen, ich solle mir etwas anse­hen, mache ich es garan­tiert nicht. Zum Glück war ich zu neugie­rig, zum Glück! Es ist toll gewor­den, dabei bin ich erst beim drit­ten Kapi­tel. Die rest­li­chen Kapi­tel hebe ich mir für morgen auf, oder für über­mor­gen. Und dann beginne ich von vorne. Es ist wie ein gutes Buch, dass man immer und immer wieder lesen möchte…

    Antworten
    • Johannes Klaus on 14. November 2014

      Gudrun, danke! Es ist groß­ar­tig, wenn so ein Herzens­pro­jekt wert­ge­schätzt wird! Merci!

  • Katrin on 15. November 2014

    Wow! Respekt! Ich verneige mich vor euch und dieser Reise. Danke fürs teil­ha­ben lassen. Ich „befürchte“ der nächste Online-Grimme Preis steht somit an…gibt schlim­me­res. Ein neues Level des Story­tel­lings — ihr habs geschafft. Geil ich bin geflasht!
    LG Katrin

    Antworten
    • Johannes Klaus on 15. November 2014

      Liebe Katrin, vielen Dank für dieses riesige Lob!! Ich freu mich!

  • Steffi on 15. November 2014

    Wirk­lich toll gewor­den dein neues Baby, Johan­nes! Beson­ders die „Dream a Little Dream of me“-Einlage ist sehr erhei­ternd in einer so tris­ten Herbst­stim­mung wie heute…
    Travel Episo­des wird auf alle Fälle Teil meiner Wochenend-Lektüre werden! Freue mich auf Viet­nam!
    Sende viele Grüße nach Berlin!

    Antworten
    • Johannes Klaus on 15. November 2014

      Herz­li­chen Dank, Steffi!! Liebe Grüße zurück!

  • Madlen on 19. November 2014

    Die Bilder­ge­walt der Worte auf reise­de­pe­schen wird hier noch durch die unheim­lich inten­si­ven Video­se­quen­zen getoppt. Wunder­bar! Vor allem auch groß­ar­tig, dass Du mit einem Land star­test, das eher weni­ger zum Reisen einlädt und uns an Deinen Bildern und Geschich­ten teil­ha­ben lässt.

    Antworten
  • Manuel on 22. November 2014

    Wirk­lich klasse!
    Ich bin durch deine Ankün­di­gung auf Reise­de­pe­sche auf diese Projekt von dir gesto­ßen und ich muss dir wirk­lich recht geben, dieses Format bietet sich für Reise­be­richte grade zu an. Wo Texte, Videos oder Bilder alleine immer nur einen Teilein­druck geben, fügst du hier alles zusam­men :). Die Kombi Bilder und Text sind da ja nichts neues, aber grade die Videos machen den Bericht noch leben­di­ger. Sehr toll gemacht und danke für die harte Arbeit (denn die steckt hier zwei­fel­los drin)

    Gruß Manuel

    Antworten
    • Johannes on 22. November 2014

      Hey Manuel, vielen Dank für die tolle Rück­mel­dung!

  • Pia on 25. November 2014

    Mir fällt nur ein Wort ein und zwar „atem­be­rau­bend“, Ich habe zuvor noch nie eine so schöne Art gese­hen Geschich­ten zu erzäh­len. Einmal ange­fan­gen, musste ich eure gesamte Story einfach nur verschlin­gen und ich bin jetzt schon unheim­lich gespannt auf das, was noch alles kommen wird. Die Mischung aus Text, Fotos und Filmen ist einfach nur genial. Ein riesen Danke­schön das ihr eure Geschich­ten auf dies Art mit uns teilt.

    Antworten
  • Moritz on 25. November 2014

    Das ist tatsäch­lich über­ra­gend, und das ideale Format um Reise­ge­schich­ten zu erzäh­len. Wenn ich tech­nisch ein biss­chen versier­ter wäre, würde ich gleich auch so ein Ding aufset­zen. Bin begeis­tert und werde weiter mitle­sen!

    Antworten
  • horst on 26. November 2014

    Genau, das ist es! Da machen doch Reise­be­richte wieder rich­tig Spaß! Hätte nicht gedacht, dass sich so etwas Tolles vor mit auftun wird, als ich aus reiner Neugier bloß mal eben rein­schauen wollte, was das denn so ist, das da so groß­mun­dig bekannt­ge­macht wurde. Tatsäch­lich, das ist ein Erleb­nis, man ist — ich bin mit auf der Reise und mitten­drin … Werde morgen wieder rein­kli­cken und weiter­schauen und -lesen … Mehr davon!

    Antworten
    • Johannes Klaus on 27. November 2014

      Danke, Horst!! Ganz lieben Dank!

  • Andreas on 27. November 2014

    Hallo Johan­nes,

    ich hab auf deinem Blog viel mehr über Soma­lia erfah­ren als in mancher Nach­rich­ten­sen­dung. persön­li­che Erfah­run­gen, Life­cha­rak­ter und nah am Thema dran. Sehr schön. Nach unten scrol­len, Text, Bild und Video-Episoden unter­ein­an­der anzu­ord­nen, ist einfach zu bedie­nen und die Geschich­ten dahin­ter sind span­nend zu lesen. Ich finde es ganz toll was ihr zeigt. Super!!

    Andreas

    Antworten
    • Johannes Klaus on 27. November 2014

      Lieber Andreas, das ist genau das, was ich errei­chen wollte. Vielen Dank für die Rück­mel­dung!

  • Johannes Hehlmann on 30. November 2014

    Wie schon alle gesagt haben, ich finde es auch abso­lut genial. Erst einen Text im eige­nen Tempo zu lesen, nach­zu­den­ken, eigene Fanta­sien zu entwi­ckeln und dann ein Video zu sehen, wie es tatsäch­lich war fand ich total faszi­nie­rend und noch besser, als wenn Johan­nes oder Alex im Off gespro­chen hätten wenn man das ganze als ein großes Video gemacht hätte.

    Antworten
    • Johannes Klaus on 2. Dezember 2014

      Sehr wich­ti­ger Aspekt! Danke, Johan­nes!!

  • Tanja on 3. Dezember 2014

    Tolle Idee, wunder­voll umge­setzt — bitte mehr davon (:

    Antworten
  • Kris on 5. Dezember 2014

    Rich­tig gut! Es gibt ja Millio­nen Reise­be­richte, aber dieser macht rich­tig Spaß. Die Abwechs­lung von Text, Video, Fotos, Graphi­ken … total genial: es wird einem bis zum Schluss nicht lang­wei­lig. Und so super einfach im Hand­ling, ohne Hin und Her-Geklicke! Macht rich­tig Spaß :D
    Liegt natür­lich auch daran, dass ihr zwei sympa­thi­sche Typen seit, die verrückte Sachen machen.
    Ich will mehr davon. Gibt es einen News­let­ter zum anmel­den?!
    Lieben Gruß und viel Spaß!

    Antworten
  • Julia on 5. Dezember 2014

    Das ist ja mal wirk­lich rich­tig gut gewor­den! Persön­lich, infor­ma­tiv, kurz­wei­lig und einzig­ar­tig. Ich bin eigent­lich kein Video­fan, aber die Mischung ist einfach perfekt. Man merkt das Herz­blut dahin­ter und das hat mal rich­ti­gen Mehr­wert. Großes Lob!

    Antworten
  • Xander Rose on 6. Dezember 2014

    WOW! Ich wusste es gibt eine gesunde Mischung aus Tex, Foto und Video… aber dass sie so gut ist… :)
    Aber mal abge­se­hen davon, war die Reise jawohl einfach der Hammer!! Hätte mir die Konse­quen­zen nicht ausma­len wollen, wenn sie euch mit der selbst­ge­druck­ten Geneh­mi­gung nicht weiter­zie­hen lassen hätten…

    Antworten
    • Johannes Klaus on 6. Dezember 2014

      Ja, ich mir auch lieber nicht :)

  • Renartis on 10. Dezember 2014

    Es wurde bereits alles gesagt!

    Antworten
  • Christian on 12. Dezember 2014

    Ich bin gerade durch Zufall auf die Seite gelangt und über diese Geschichte gestol­pert. Diese hat mich so gefes­selt, dass ich gar nicht aufhö­ren konnte zu lesen. Die Videos, dann das Format der Website, das passt alles — vielen Dank!

    Antworten
    • Johannes Klaus on 14. Dezember 2014

      Hi Chris­tian, schön, dass es dir gefällt!!

  • Oliver on 14. Dezember 2014

    Wow, den vorher­ge­gan­ge­nen Kommen­ta­ren kann man ja eigent­lich nichts mehr hinzu­fü­gen. Perfekte Umset­zung und ich freue mich abso­lut auf weitere Episo­den!

    Vielen Dank dafür.

    Antworten
  • Matthias on 4. Januar 2015

    Ich bin begeis­tert von deinem Reise­be­richt und deinen wunder­schö­nen Fotos und Filmen. Dein neues Konzept: Text mit Bildern und Videos zu verbin­den ist genial und gibt dem Leser das Gefühl mit auf der Reise dabei zu sein. Mach weiter so!

    Ich habe mich gefragt, mit welcher Kamera du die Video­auf­nah­men gefilmt hast und mit welcher Soft­ware du die Filme schnei­dest?

    Gruß, Matthias

    Antworten
    • Johannes Klaus on 5. Januar 2015

      Hi Matthias, vielen Dank! Die Aufnah­men hier wurden mit einer Pana­so­nic GH2 gemacht, mitt­ler­weile filme ich mit einer GH4. Der Schnitt passiert in Premiere Pro CS6.
      Liebe Grüße aus Bangla­desch!
      Johan­nes

  • Susanne on 5. Januar 2015

    Das war ein super Reise­be­richt — ich selber habe vor langer Zeit einmal in Ost-Afrika gelebt und kann mir daher wirk­lich gut vorstel­len, wie das so war. Obwohl Soma­li­land auch in Afrika wohl schon ziem­lich spezi­ell ist.
    Irre fand ich die Elektrizitäts-Kabel, ein total verhed­der­ter Knoten, ein Wunder, dass da irgend­et­was läuft.…und dass die Zeit dort anders zu ticken scheint…

    Ich freue mich auf den nächs­ten Blogg!
    Susanne

    Antworten
    • Johannes Klaus on 6. Januar 2015

      Liebe Susanne, danke­schön! Es werden noch viele Travel Episo­des kommen!

  • Chris on 17. Mai 2015

    Die Idee, Arti­kel mit Bild, Ton und Video zu gestal­ten ist wirk­lich top. Es ist wie eine Repor­tage, nur ausführ­li­cher. Und das über ein so unge­wöhn­li­ches Reise­ziel ist wirk­lich der Hammer. Es zeigt eben mal wieder, wie an jedem Flecken unse­rer Erde mehr gute als böse Menschen leben. Auch wenn es nicht unge­fähr­lich war — die Erfah­rung war es bestimmt wert ;)

    Antworten
    • Johannes Klaus on 17. Mai 2015

      Danke, Chris! Ja, ich würde Soma­lia den meis­ten Menschen nicht als Reise­ziel empfeh­len… aber es war ein span­nen­des Erleb­nis!

  • Ubah on 26. Dezember 2015

    Wow I think we were in Hargeysa/Berbera around the same time! I enjoyed myself there like always, I think I might have unde­re­sti­ma­ted the diffi­cul­ties white foreig­ners may face. You might get trea­ted a differ­ently when you´re from a diffe­rent place, for better or for worse. I enjoyed your perspec­tive. It would have been much funner and more enjoya­ble if you guys linked up with diaspora youth. Perhaps next time! 

    Love from a Norwegian-Somali

    Antworten
    • Johannes Klaus on 28. Dezember 2015

      Hi Ubah, yes, you’re probably right! Next time we defi­ni­tely get in touch… happy new year! Johan­nes

  • Barry Scowen on 31. Dezember 2015

    Hello,
    I really enjoyed you Soma­li­land adven­ture, As a boy I lived in Soma­li­land and Berbera was my favou­rite town out of nume­rous places I had lived,as a boy of about 12 from England it was also a great adventure.With my parents I lived in Berbera some 18 months we left in 1960 as inde­pen­dance came about.oh yes we had no air con in those days,you do get used to the heat.
    Thanks again.

    Antworten
    • Johannes Klaus on 31. Dezember 2015

      Hi Barry, thanks for your comment! Good to know, that you can adjust to the heat :) Happy new year!

  • Gucci Outlet Online on 15. April 2016

    Buy Cheap Gucci Outlet Online Hand­bags Shoes For Sale.Investment point of view, when the bag in addi­tion to refe­rence pop culture, but should take into account the main purpose. Each profes­sio­nal women must have at least two leather brief­case, leather brief­case as a symbol of profes­sio­nal compe­tence and social status. If you want to purchase new autumn and winter of this year to work with the bag, doctor bag will be popu­lar with both profes­sio­nal grounds. Doctors bag trape­zo­idal shape, wider at the bottom, gradually narro­wed upward, can accom­mo­date many objects. This fall and winter affec­ted retro doctor bag in the desi­gners impro­ve­ment, into a modern popu­lar sense, shoul­der, hand and recent with a suit will be able to create a profes­sio­nal image and decisive, it must be suita­ble for carry­ing large files pink-collar beauty.Features: combi­ned with perso­nal body charac­te­ris­tics
    Gucci Outlet Online http://www.charopf.com/

    Antworten
  • gabriele on 29. Dezember 2016

    das ist ein ganz wunder­ba­res format. gucken, hören und lesen, abwech­selnd. und damit ist es für mich der perfekte blog um meine reise­freie zeit zu über­ste­hen. danke euch! (auch wenn soma­li­land vermut­lich nicht unbe­dingt auf meiner nächs­ten route liegt…)

    Antworten
    • Johannes Klaus on 29. Dezember 2016

      Lieben Dank! Viele Grüße vom Frank­fur­ter Flug­ha­fen, auf dem Weg nach BKK :)

  • Monika Ranftl on 19. November 2017

    Ich bin sehr froh, dass ich auf diesen Reise­be­richt über Soma­lia gesto­ßen bin. Ich bin Senio­ren­stu­den­tin der Afri­ka­nis­tik in Wien. Ich kenne schon einige Soma­lie­rin­nen, die hier in Wien leben und bin schon ziem­lich neugie­rig auf ihre Heimat — Soma­li­land oder auch Soma­lia. Wahr­schein­lich aber werde ich es nicht schaf­fen, dort­hin zu reisen. Deshalb ein großes Danke­schön für den Bericht.

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  • Studentenblog on 21. Juli 2019

    Johan­nes, so ein toller Bericht! Ich habe es genossen.…danke

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  • Wolfgang Apel on 7. Oktober 2020

    Re Soma­li­land. Ein ganz einfühl­sa­mer Bericht mit realis­ti­schen Videos und Kommentaren.Es ist immer noch so, wie vor 40 Jähren. Ich war 1980 für 3 Monate im Süden von Kismayo und in Moga­di­schu. Wir muss­ten schon damals immer einen Solda­ten mit uns haben. Aber die Menschen, die bei uns im Camp gear­bei­tet haben waren so freund­lich und haben uns soviel gezeigt. Die vorge­la­ger­ten Riffs dort sind leider nicht geschlos­sen und wir haben vom Ufer einige Haie gese­hen. Damit war baden nur möglich, wenn einer Wache hielt und ja nicht zu weit raus­schwamm. Vielen Dank für diesen Bericht!

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