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The Travel Episodes

Weltreise als Familie // 1. Norwegen

Sechs Paar Schuhe

»Ihr seid verrückt«, sagen einige. Thor und Maria Braarvig reisen mit ihren vier kleinen Kindern ein ganzes Jahr um die Welt – auch auf der Suche nach dem Leben, das sie führen wollen.

»Ihr seid verrückt«, sagen uns einige. Andere halten uns für mutig. Und wir? Wir sehen das ein wenig anders. Wir tun ja eigentlich nur etwas, worauf wir richtig Lust haben. Ob wir verrückt sind? Vielleicht. Mutig? Keine Ahnung.

Zum Rande voll mit naivem Optimismus und Vertrauen ins Leben? Aber hallo!

Also verkaufen wir unser Haus und buchen ein One-Way-Ticket nach Bangkok. »Von dort aus können wir ja dann schauen, wie es weitergeht«, denken wir uns, und allein dieser Satz lässt unsere Herzen fast platzen vor Vorfreude. Wir fühlen uns so leicht und frei wie lange nicht mehr. Das Haus ist weg, die Schulden auch. Meine Arbeit als freiberuflicher Übersetzer nehme ich mit, denn das, was wir auf dem Konto haben, wird ganz sicher nicht für ein ganzes Jahr reichen.

Die Natur spielt eine wichtige Rolle bei diesem Abenteuer. Schon lange bevor die Reise beginnt, spüren wir eine tiefe Sehnsucht in uns nach einem einfachen und naturverbundenen Leben. Wir entscheiden uns, hauptsächlich Orte zu besuchen, an denen wir viel Natur um uns herumhaben werden. Wir wollen uns unterwegs inspirieren lassen und die Augen offenhalten. Und wer weiß? Vielleicht finden wir sogar einen Ort, an dem wir uns vorstellen können zu leben?
 
 

 
Unser erstes Ziel ist Norwegen, das Land, in dem Maria und ich geboren und aufgewachsen sind. Wir wohnen drei Wochen in einem Tipi mitten im Wald, baden bis spät in die Nacht in einem Becken aus Holz und machen tägliche Entdeckungsreisen in der großartigen Natur, die uns umgibt. Der nächste Nachbar wohnt vier Kilometer entfernt und die Stille, die wir erleben, wenn die Kinder im Tipi vor dem Lagerfeuer schlafen und Maria und ich draußen auf einer Bank sitzen und in den Sternenhimmel schauen, ist sowohl wunderschön als auch ein bisschen unheimlich zugleich. Es gibt keine Geräusche außer denen des Waldes.

Doch trotz der wunderschönen Natur, die wir direkt vor unserem Zelteingang haben, fällt es mir schwer, so richtig zur Ruhe zu kommen. Die stressigen Monate vor unserer Reise sitzen immer noch tief in den Knochen. »Entspann dich, Thor«, sage ich mir, doch es gelingt mir einfach nicht. Mein Kopf ist zu voll. Es war alles viel anstrengender als ich gedacht hatte, und die To-do-Liste mit der Überschrift »Vor der Reise erledigen« ist immer noch nicht abgearbeitet.

Kurz bevor unser Aufenthalt in Norwegen zu Ende ist, spüre ich dann aber plötzlich, wie ich meine Schultern senken und ausatmen kann. Ich bin angekommen. Ein bisschen spät vielleicht, aber immerhin. Ein paar Tage darauf sitzen wir im Flieger, der uns nach Bangkok bringen soll. Die Kinder schalten begeistert die Unterhaltungsgeräte ein, die an jedem Sitz befestigt sind, und ich lehne mich zurück.

»Jetzt geht es so richtig los«, denke ich.

Wir haben nur dieses eine Flugticket nach Bangkok, wo wir ein Hostel für zwei Nächte gebucht haben. Was danach kommt, ist völlig offen. Ein ganzes Jahr liegt vor uns wie ein unbemaltes Blatt Papier. Und wir dürfen es gestalten, wir dürfen uns treiben lassen. Wir werden das Jahr füllen, mit Leben, mit Abenteuer, und ich kann es kaum erwarten.

 

* * *

2 // Thailand

Eine Achterbahn der Gefühle

In Thailand erleben wir eine Menge Hochs und Tiefs und stellen fest, dass auch das Unschöne zur Schönheit des Lebens beiträgt.

Am frühen Morgen landen wir in der Millionenstadt Bangkok. Wir gehen zum ersten Mal zu einem thailändischen Markt, kaufen aber nichts außer frischen Kokosnüssen. Für die Kinder gibt es zu viele neue Eindrücke, zu viele gewöhnungsbedürftige Gerüche, daher kehren wir schon nach wenigen Minuten zu unserem Hostel zurück. Dort lernen wir zwei Backpacker kennen, die uns ermutigen, dem Markt eine zweite Chance zu geben. »Es stinkt zwar dort, aber das Essen schmeckt super«, versichern sie uns. Also geht Maria ein paar Stunden später noch mal hin und bringt uns eine leckere Mahlzeit mit zurück zum Hostel: Gegrillte Hähnchenspieße mit Sticky Rice und Unmengen von frischem Obst zum Nachtisch.

Dann wird es Zeit, dass wir uns mit unserer Weiterreise beschäftigen. Wir überlegen mal wieder, welche Insel wir besuchen wollen und sind dabei ziemlich hin- und hergerissen. Schon vor der Reise haben wir uns viel über die unterschiedlichen Inseln informiert, doch erst jetzt stehen wir unter dem »Druck«, uns entscheiden zu müssen. Irgendwann fällt die Wahl auf Koh Samui, und bereits am nächsten Abend sitzen wir alle im Nachtzug Richtung Surat Thani, einer Stadt im Süden Thailands. Nach einer ganzen Nacht im Zug, einer Busfahrt von Surat Thani zur Küste und einer Bootsfahrt, die etwa zwei Stunden dauert, kommen wir am frühen Nachmittag am Pier von Koh Samui an.

Als wir von Bord gehen, fällt uns sofort auf, wie zielgerichtet die anderen Reisenden wirken. »Einfach nur weiterlaufen«, antworte ich, als Maria mich verunsichert anschaut und die Worte »Was machen wir jetzt?« mit den Lippen formt.

Alle um uns herum scheinen genau zu wissen, was sie tun.

Einige werden von Vertretern einer Reisegesellschaft empfangen, andere laufen entschlossen auf irgendetwas oder irgendjemanden zu. Wodurch wir uns natürlich noch plan- und orientierungsloser fühlen, als wir es ohnehin schon sind. Es ist vierzehn Uhr nachmittags und wir haben noch keine Unterkunft für die Nacht. Ich kenne Leute, die in Panik geraten würden, wenn sie drei Monate vorher noch nicht wüssten, wo sie schlafen werden. Uns wird jetzt erst ein bisschen unwohl bei dem Gedanken, dass wir nun nach der langen Reise eine Unterkunft suchen müssen, mit vier Kindern im Schlepptau. Ein bisschen zu spät vielleicht? Wir wissen zwar, dass es zu dieser Jahreszeit viele freie Unterkünfte gibt, aber trotzdem fühlt es sich in diesem Augenblick ein bisschen seltsam an, das Ganze. Fast ein bisschen abenteuerlich. Unsere Spontanität sorgt halt für ein wenig Spannung, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Aber genau so wollten wir es doch, also können wir uns jetzt nicht beschweren.

»Einfach nur weiterlaufen«, sage ich also – dabei müssen wir beide über diesen Spruch und die ganze Situation schmunzeln –, »lass uns so tun, als ob wir alles im Griff hätten«. Ich will nicht, dass die Kinder es mitbekommen, dass wir gerade ein bisschen planlos sind. Also gehen wir einfach weiter, genauso zielstrebig wie alle anderen.

Ein paar Minuten später treffen wir auf einen Taxifahrer, der uns, trotz des überteuerten Preises, mit seiner freundlichen Art und einem ansteckenden Lächeln sofort beruhigen kann. Er fragt, wohin die Reise geht und ich antworte, dass wir das noch nicht wissen, er solle uns doch eine schöne, familienfreundliche Ecke empfehlen, möglichst mit Bungalows direkt am Strand. Maria wird ein bisschen spezifischer und fragt, wie es so im Norden der Insel am Mae Nam Beach sei, einem Strand, den wir zwei Tage vorher von einer anderen reisenden Familie über Facebook empfohlen bekommen haben.

»Nice and calm, good for families«, meint der Taxifahrer. Ob er da eine gute und günstige Bungalowanlage kenne?

»Yes, my friend«, versichert er uns, und schon fahren wir los. Sein Englisch ist verhältnismäßig gut, doch er spricht mit einem starken Akzent. In seinem Siebensitzer ist es schön kühl, und die unangenehmen Minuten am Pier sind längst vergessen, jetzt wo wir entspannt im großräumigen Taxi sitzen und uns die vorüberziehenden Landschaften und Gebäude anschauen. Nach einer zwanzigminütigen Fahrt erreichen wir das vom Taxifahrer angesteuerte Ziel.

Wir verlieben uns sofort in den Strand mit den vielen Schatten spendenden Palmen und bleiben ganze vier Wochen an diesem Ort. Wir genießen die Sonne, das Meer und jede Menge leckeres thailändisches Essen. Die extreme Hitze sorgt dafür, dass sich mein Tempo verlangsamt. Sogar meine Gedanken gehen langsamer, was mir irgendwie guttut.
 
 

Eines Tages bringt Maria frittierte Kakerlaken mit vom Markt. Alle probieren, außer mir.

Ich bringe es einfach nicht über mich. »Lecker, schmeckt nach Chips«, sagt Aaron. Aber auch er kann mich nicht überzeugen.

Nach fast einem Monat verabschieden wir uns von Koh Samui und nehmen eine Fähre Richtung Norden. Drei Stunden später erreichen wir eine kleine Insel, die aussieht wie ein grüner, verwachsener Hügel, der aus dem Meer ragt. Sie hört auf den Namen Koh Tao und soll unser Zuhause für die nächsten fünf Wochen sein.

Lydia und ich lernen Tauchen. Nach zwei Tagen Theorie und Übungen im Swimmingpool fahren wir mit einem Boot aufs Meer, ziehen uns die Tauchausrüstung an und stürzen uns mit unserem Tauchlehrer ins Wasser. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, durch die Unterwasserwelt von Koh Tao zu gleiten. Es fühlt sich an, als würden wir in Zeitlupe schweben, umgeben von Korallen und Fischen in allen möglichen Farben und Größen. »Es ist eine völlig andere Welt hier unten«, denke ich vor mich hin, während ich etwa einen Meter über dem Meeresboden treibe und alles aufsauge, was ich um mich herum sehen kann. Oben tobt das Leben, geht alles weiter wie gewohnt, ist es voller Geräusche. Hier unten ist es ganz anders – so friedlich, so harmonisch, so still. Und es geht auch irgendwie alles langsamer, fast so, als würde die Zeit stillstehen.
 
 

 
 
Ich genieße es, mir die Fische anzuschauen, die so schön sind, sich so langsam und scheinbar unbekümmert bewegen. Sooft sich die Gelegenheit bietet, schwimme ich ganz nah an sie heran, um sie aus unmittelbarer Nähe beobachten zu können, woran sie sich in der Regel gar nicht stören. Lydia schwimmt neben mir her und zeigt aufgeregt in alle möglichen Richtungen. Es gibt unendlich viel zu sehen und alles möchte sie mit mir teilen. Die Angst, die sie anfangs vor dem großen weiten Meer empfand, hat sie überwunden, und es freut mich sehr zu sehen, wie viel Spaß sie jetzt hat.

Nach vier Tauchgängen, verteilt auf zwei Tage, ist es dann so weit. Unser Tauchlehrer verkündet laut zu allen Anwesenden auf dem Tauchboot, dass wir beide unsere Tauchprüfungen bestanden haben. Lydia strahlt vor Freude und ich bin wahnsinnig stolz auf sie.

Wir essen fast jeden Tag unser Mittagessen im gleichen Restaurant, und mit der Zeit lernen wir die Belegschaft kennen. Die Einheimischen nehmen uns immer wieder mit und zeigen uns die schönsten Buchten und Sandstrände, die man sich nur vorstellen kann. Unsere zwei Ältesten dürfen sogar ein »Praktikum« bei ihnen im Restaurant machen, helfen zwei Tage lang in der Küche aus und nehmen die Bestellungen der Gästen auf. Vor allem die deutschen Backpacker staunen nicht schlecht, wenn eins der blonden Mädchen mit einem Notizblock in der Hand zu ihrem Tisch geht und sie auf Deutsch fragt, ob sie etwas bestellen möchten.

Unsere Zeit in Thailand ist extrem schön, aber auch sehr anstrengend. Wir erleben so viel Spannendes zusammen, sehen so viel Schönes. Doch uns wird auch klar, dass wir Zeit brauchen, um uns ans Reisen zu gewöhnen. Vor allem die Kinder. Für sie gibt es in Thailand sehr viele neue Eindrücke und es ist heiß. Also gibt es auch stressige Tage, an denen alles doof ist. Manchmal kommen mir sogar wieder die Zweifel: Tun wir wirklich das Richtige? So haben wir uns das doch nicht vorgestellt?

Doch irgendwann an einem solchen Tag gelingt es mir in einem ruhigen Moment, die ganze Situation von außen zu betrachten. Ich mache es nicht bewusst, es passiert einfach. Ich sehe Leichtes und Schweres, Schönes und Unschönes, Gutes und Schlechtes. Und irgendwie ergibt das Ganze ein stimmiges Gesamtbild. »Das Leben soll nicht immer leicht sein«, denke ich. »Das, was wertvoll ist, kostet auch etwas«. Manchmal sogar viel. Ich spüre, dass ich bereit bin, diesen Preis zu bezahlen. In der Gewissheit, dass alles gut wird.

In diesem Moment wird mir klar, dass auch das Unschöne auf eine seltsame Weise zur Schönheit des Lebens beiträgt.

Am Ende unseres Aufenthalts in Thailand wohnen wir drei Tage im Dschungel von Khao Sok. Die Wände unseres Bungalows enden dreißig Zentimeter unter dem Dach, sodass es rundherum eine große Öffnung gibt, die ständig für frische Luft sorgt. Nachts, wenn die nachtaktiven Tiere zum Leben erwachen, klingt es, als würden wir draußen schlafen. Doch die Kinder stört das nicht. Sie sind mittlerweile einiges gewohnt und schlafen innerhalb von wenigen Minuten tief und fest. Unser Bungalow liegt direkt am Ufer eines Flusses, und am nächsten Morgen entdecken wir eine Affenfamilie, die in einem Baum genau gegenüber wohnt.
 
 

 
 
Die Kinder und ich gehen etwa 200 Meter flussaufwärts und lassen uns dann zurück zu unserem Bungalow treiben.
»Noch mal«, ruft Filippa, als wir aus dem Fluss steigen.

»Na gut«, antworte ich, zur großen Freude der vier.

 

* * *

3 // Indonesien

Bali

Wir atmen aus, lehnen uns zurück und finden nach unserer Eingewöhnungsphase in Thailand wieder zu unserem Gleichgewicht zurück.

Auf Bali leben wir in einem offenen »Eco-House«, ähnlich dem Bungalow im Dschungel. Die Küche und das Badezimmer befinden sich draußen und durch das Haus weht immer ein leichter, angenehmer Luftzug. Wir befinden uns an einem großen Reisfeld am Rande der Stadt Ubud. Das Klima ist angenehmer als in Thailand, und sowohl die Kinder als auch wir Erwachsenen kommen hier richtig zur Ruhe.

Wir saugen die entspannte Atmosphäre auf, kühlen uns im Pool ab und genießen das Essen, das so anders schmeckt als in Thailand. Für 2,50 Euro am Tag mieten wir uns einen Roller, damit wir einkaufen fahren können. Wir essen Obst ohne Ende, und die Kinder freuen sich grenzenlos darüber, dass wir eine eigene Küche haben, in der wir endlich auch mal selber kochen können. Gute Freunde aus Deutschland besuchen uns hier. Wir genießen es, so viel Zeit miteinander verbringen zu können und reden an den ersten Abenden bis spät in die Nacht. Nach einer gemeinsamen Woche in Ubud nehmen wir ein Boot zu den Gili-Inseln, mieten uns ein Haus, schwimmen mit Schildkröten und essen gegrillte Maiskolben mit Knoblauchbutter am Straßenrand.

* * *

4 // Tasmanien

Down Under

Auf der Insel Tasmanien leben wir unter einfachsten Bedingungen und naturverbundener als je zuvor in unserem Leben.

Wir landen in Perth, wo wir meine Schwester und ihren Ehemann besuchen. Barfuß gehen wir die kurze Strecke zum Strand und stürzen uns in das kühle Wasser. Die Kinder lassen sich von den Wellen auf ihren Bodyboards liegend an den Strand spülen, während sie laut schreien vor Freude. Sie spielen stundenlang miteinander und ihre Fantasie blüht wieder richtig auf.

»Vielleicht haben sie sich jetzt erst so richtig an das Reisen gewöhnt«, überlegt meine Frau, während wir sie in einem ruhigen Moment – von denen es an diesem Ort eine Menge gibt – beobachten.

»Vielleicht«, antworte ich und denke darüber nach, wie eng das Glücklichsein eines Vaters oder einer Mutter mit dem ihrer Kinder verknüpft ist.

Nach zweieinhalb ruhigen Wochen machen wir einen Roadtrip Richtung Süden, essen das beste Eis der Welt und Fish and Chips am Strand.

Wir wohnen zwei Nächte beim Opa meines Schwagers, einem Achtzigjährigen, der drei Wochen zuvor die Frau seines Lebens verloren hat. Ich sage ihm, dass ich seine Wohnung schön finde. »Es gefällt uns ganz gut hier«, erwidert er aus alter Gewohnheit. Seine traurigen Augen verraten mir, dass ihm gleich darauf sein Versprecher bewusst wird, doch er sagt nichts mehr dazu, lächelt mich nur schweigend an und wechselt das Thema. Ich denke an den Tod und daran, wie er zum Leben gehört, genauso wie die Geburt und alles, was sich dazwischen abspielt. »Ich will auch so lange leben wie er«, denke ich, »und auch so lange verheiratet sein.«

Die Reise geht dann weiter nach Tasmanien, der Insel südöstlich von Australien. Dort besuchen wir eine andere Schwester von mir, die mit ihrer Familie auf einer kleinen Ranch lebt. Wir wohnen in einem ausgebauten Schuppen, der nur 35 Quadratmeter groß ist. Er besteht aus einer Wohnküche, einem kleinen Schlafzimmer und einem Badezimmer mit Dusche und Waschbecken. Draußen gibt es eine Komposttoilette.
 
 

 
 

Wir führen alles andere als ein Luxusleben und fühlen uns trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – extrem wohl hier. Das große Grundstück, all die frei herumlaufenden Tiere, der Teich und die wunderschöne Landschaft. Es tut uns einfach richtig gut, mitten in der Natur zu leben. Zu spüren, dass wir ein Teil von ihr sind, und dass wir nicht viel brauchen, um glücklich zu sein. Die Kinder sind den ganzen Tag beschäftigt. Sie spielen mit ihren beiden Cousins und lernen dabei Englisch. Sie gehen auf Entdeckungsreisen, bauen eine Hütte aus altem Holz, helfen Onkel Marcus beim Kompostmachen, schwimmen in dem Teich, der sich auf dem Grundstück befindet, fahren Kanu und füttern die Enten – die immer wieder bettelnd vor unserer Haustür stehen – mit unseren Bioabfällen. Sie lernen eine Menge über Landwirtschaft und Tiere und bekommen zum ersten Mal im Leben ein Verständnis dafür, dass die Natur ein Kreislauf ist und dass wir zu diesem Kreislauf dazu gehören.

Auch die Badewanne befindet sich außerhalb unserer – im wahrsten Sinne des Wortes – bescheidenen Wohnung. Wenn man neben unserem Schuppen steht und Richtung Teich schaut, sieht man sie sofort. Eine einsame Konstruktion aus Stahl mit einer Feuerstelle darunter. Eines Tages fülle ich sie mit Wasser, baue ein Lagerfeuer darunter auf und zünde ein kleines Stück Grillanzünder an, das ich zuvor unter den Holzscheiten platziert habe. Zwei Stunden später, als das Wasser schön warm geworden ist, dürfen die ungeduldig wartenden Kinder hinein, alle sechs auf einmal. Eine ganze Stunde lang bleiben sie drin. Sie lachen, bespritzen sich gegenseitig mit Wasser und erzählen sich Witze auf Englisch, während meine Frau, meine Schwester, mein Schwager und ich Tee trinken, über belangloses Zeug plaudern und die Abendsonne auf der Holzterrasse vor der kleinen Hütte genießen.

Später am Abend, als die Kinder im Bett sind und es schon längst dunkel ist, schleichen sich zwei nackige Gestalten aus dem Schuppen. Ein paar kleine Kängurus, die sich nichtsahnend vor der Hütte aufhalten, schrecken vor den unheimlichen Kreaturen zurück und springen so schnell sie können in den Wald hinein. Wir, also die beiden Kleiderlosen, schauen ihnen kurz hinterher und bewegen uns dann schnell weiter durch die kühle Nachtluft und in die Badewanne. Dort liegen wir dann, genießen das warme, fast heiße Wasser und schauen uns, die Köpfe nach hinten gelehnt, den klaren Sternenhimmel an. Wir üben uns darin im Jetzt zu leben, den Moment wahrzunehmen und die Vergangenheit und die Zukunft, das Erinnern und das Hoffen komplett auszublenden. Und es gelingt uns. Wenigstens für diesen einen Moment.

Die zwei Monate, die wir hier verbringen, gehen viel zu schnell um.

Wir sind uns alle einig, dass der kleine Schuppen, der in dieser Zeit unser Zuhause war, die coolste Wohnung ist, in der wir je gewohnt haben.

Dadurch, dass sie so klein war, wurde die Welt draußen groß. Das einfache Leben, das wir hier geführt haben, hat uns richtig gut gefallen. Es hat uns nicht viel Geld gekostet, und auch das würde diesen Lebensstil auf Dauer ziemlich entspannt machen.

Also gestatten wir uns weiterhin von einem solchen Leben zu träumen. Ein Leben mit wenig Besitz, wenig Luxus, aber dafür ganz viel Natur um uns herum. Ein Leben, in dem wir mehr Zeit haben für das, was uns wichtig ist.

 

* * *

5 // Neuseeland

Campend über die Südinsel

Wir bestellen spontan Flugtickets nach Neuseeland, kaufen uns dort ein günstiges Zelt und machen einen sechswöchigen Roadtrip, der uns unter anderem bis zur Südspitze der Südinsel bringt.

Es ist das erste Mal, dass wir innerhalb eines Landes so richtig herumreisen. Bisher sind wir meistens länger an einzelnen Orten geblieben, da wir gemerkt haben, dass das den Kindern guttut. Sie brauchen eine gewisse Zeit, um sich in einer neuen Umgebung einzuleben und werden ungern direkt wieder herausgerissen. Doch da wir diesmal unser Zuhause – also das Zelt und den Mietwagen – mitnehmen, klappt es wunderbar und auch die Kinder genießen diese Wochen in vollen Zügen.
 
 

 
 
Neuseeland ist einfach überwältigend schön. Die majestätischen Berge, die Seen, die glasklaren Flüsse und die unendliche Weite. Dieses Land gibt uns eine heftige Überdosis Natur und wir werden süchtig und wollen immer mehr davon. Wir fahren zu einem Strand, an dem wir mehr Delfine sehen als wir zählen können. Von einer Klippe beobachten wir junge Seelöwen, die scheinbar um die Wette schwimmen, und Pinguine, die nach einem langen und anstrengenden Tag im Meer langsam zurück zu ihren Höhlen tapsen. Wir stehen an einem steinigen Strand, der voll von Robben ist, die sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, während sie neugierig zu uns herüberschauen.
 
 

Wenn unser Leben in dem kleinen Schuppen auf Tasmanien einfach und minimalistisch war, dann ist es das jetzt erst recht. Wir schlafen so lange im Zelt, bis sich die dünnen Isomatten wie angenehme Matratzen anfühlen. Wir haben nur das Allernötigste dabei, waschen uns in kalten Flüssen, ernähren uns hauptsächlich von Gemüse und anderen Lebensmitteln, die nicht gekühlt werden müssen, und waschen unsere Klamotten in einem Kunststoffbehälter, den wir mit Wasser aus einem See oder Fluss füllen.

Im Gepäck haben wir nur Kleidung für warme Länder, und je näher wir uns der Südspitze der Südinsel nähern, desto kälter wird es. Also decken wir uns ein mit günstigen Klamotten aus einem Second-Hand-Laden. Auch Wolldecken kaufen wir dort, um sie nachts um unsere Schlafsäcke zu wickeln.

In Curio Bay lernen wir den Schwaben Bernhard kennen, der 52 Jahre alt ist und seit über zwei Jahren um die Welt reist. Wir halten uns vier Tage lang auf dem gleichen Campingplatz auf, und die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit, die er ausstrahlt, ermutigen uns.

»Ich habe Angst vor der Zeit nach der Reise«, gestehe ich ihm eines Tages.

»Wie meinst du das? Wovor hast du denn Angst?«

»Vor den Entscheidungen, die wir treffen müssen. Werden wir weiterreisen, oder werden wir einen Ort suchen, wo wir wohnen werden? Und wenn ja, wo wird das sein? Wenn wir keine Kinder hätten, wäre das alles kein Problem, aber die Verantwortung für die Kinder lastet schwer auf mir. Es gibt so viele Optionen und ich möchte einfach keine falschen Entscheidungen treffen.«

»Mach dir keine Sorgen, Thor«, antwortet er nach einer kurzen Pause. »Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen. Wenn du mit einer Situation nicht zu hundert Prozent zufrieden bist, kannst du immer im Nachhinein den Kurs korrigieren. Denk nicht zu viel nach, Thor. Folge einfach deinem Herzen!«

Seine Worte treffen mich. Wir sind unseren Herzen gefolgt, als wir das Haus verkauft haben, um die Welt zu entdecken. »Ich muss zurückfinden zu dem Vertrauen und der Einstellung, die uns dazu befähigt haben, alles hinter uns zu lassen und diese Reise zu unternehmen«, sage ich mir innerlich. »Wenn wir weiterhin auf unsere Herzen hören, dann wird schon alles gut.«

 
 

 
 

Wir fliegen nach Brisbane, mieten ein günstiges Auto, fahren bis zur Sunshine Coast und verbringen weitere sechs Wochen in unserem Zelt in einem gemütlichen Ort namens Noosaville. Dort lernen wir Troy, einen freundlichen jungen Mann im Rollstuhl, kennen, der ein leidenschaftlicher Angler ist. Am nächsten Tag bringt er Angelrouten für die Kinder mit und über die nächsten Wochen verabreden wir uns immer wieder zum Angeln. Eines Tages tauchen zwei Stachelrochen am Strand auf und Troy gibt uns ein bisschen von seinem Köder ab, damit wir sie füttern können. Wir gehen raus zu den Rochen und stehen knöcheltief im Wasser, während sie aus unseren Händen fressen.

»Kann man sie anfassen?«, frage ich Troy. »Ja, klar«, sagt er, also berühre ich den größeren der beiden Rochen vorsichtig am Rücken und bewege meine Hand langsam nach hinten. Der Schwanz mit dem Stachel bewegt sich dabei keinen Zentimeter, also versuche ich es noch einmal, während die Kinder ihm noch ein Stück Fisch zum Fressen geben. Es ärgert mich ein bisschen, dass ich das Ganze nicht mit einer Kamera festhalten kann, doch das kann eigentlich egal sein. Denn dieses Erlebnis wird ohne Zweifel für immer in meinem Kopf gespeichert bleiben.

Es ist der vielleicht schönste und entspannteste Ort, den wir auf unserer Reise gesehen haben, und wir genießen die Zeit dort sehr. Wir überlegen sogar, für länger zu bleiben, doch tief in uns drin wächst eine Unruhe, die immer größer wird. Vermutlich, weil das Jahr langsam zu Ende geht und es Zeit wird, an den nächsten Schritt zu denken. Wir überlegen, ob wir über Hawaii und Kalifornien zurück nach Europa fliegen. Aber wollen wir das wirklich? Jetzt einen neuen Ort, wo wir niemanden kennen? Es fühlt sich einfach leer und sinnlos an.

Plötzlich fühlen wir uns satt von der Welt und spüren eine starke Sehnsucht nach Freunden, Familie und etwas Vertrautem.

 

* * *

6 // Antworten

Der Neuanfang (oder: Das Happy End)

Was passiert nach der Reise? Wo werden wir leben? Diese Fragen haben wir uns immer wieder gestellt. Es wird Zeit, Antworten zu finden.

Als wir dann relativ günstige Flugtickets nach Norwegen finden, fühlt sich die Vorstellung, dorthin zu fliegen, wahnsinnig erleichternd an. Wir vergleichen dieses Gefühl mit dem, was wir fühlen, wenn wir an Hawaii und Kalifornien denken, und es wird uns sofort klar, was wir zu tun haben. Folgt eurem Herzen, hat Bernhard gesagt. Also bestellen wir sie einfach, die Tickets nach Norwegen. Neun Tage später sitzen wir im Flieger nach Bangkok, wo wir fünf ruhige Tage verbringen.

Wir wohnen im gleichen Hostel, gehen zum gleichen Markt und essen die gleichen Hähnchenspieße mit Sticky Rice wie damals. Für die Kinder ist es jetzt völlig normal, in Bangkok zu sein, sie fühlen sich wohl hier, ganz anders als vor zehn Monaten. Ich denke an unseren Flug nach Norwegen und fühle mich leicht. Es erscheint surreal, dass uns nur eine dreißigminütige Taxifahrt von dem Flughafen trennt, an dem wir in wenigen Tagen ein Flugzeug einer norwegischen Fluggesellschaft besteigen werden, das uns zurück nach Europa bringen wird.

Ein paar Tage später kommen wir dann in Norwegen an. Wir steigen in einen Zug, und als wir eine Stunde später wieder aussteigen, steht die ganze Familie meiner Frau am Bahnsteig.

Da sind Tanten, Onkel, Cousinen, Cousins, der Opa und die Oma. Menschen, die wir liebhaben und viel zu lange nicht gesehen haben.

Unsere Kinder, die nichts von diesem Empfang geahnt haben, flippen völlig aus. Sie lachen und weinen vor Freude und stürzen sich übermütig in die Arme ihrer Verwandten.

Wir genießen es, wieder in einer vertrauten Umgebung zu sein, umgeben von Leuten, die uns wichtig sind. Und da es an den nächsten Tagen richtig schönes Sommerwetter gibt, gehen wir immer wieder zum Strand, um uns im Oslofjord abzukühlen. Kindheitserinnerungen werden wach und mir wird klar, wie sehr ich diesen Fjord liebe.

 
 

 
 

Doch nach ein paar Tagen wird es wieder ernst. Wir fangen an, im Internet nach einer Wohnung in Deutschland zu suchen. Am liebsten wollen wir in der Natur wohnen, ähnlich wie wir es auf Tasmanien gemacht haben. Es ist uns zwar klar, dass das in Deutschland schwierig werden kann, wir wollen es aber trotzdem versuchen. Die Suche bleibt erfolglos. Je mehr Wohnungen wir uns anschauen, desto verlorener fühlen wir uns. »Vielleicht sind wir ein wenig verwöhnt«, denken wir. Wir können es uns einfach nicht vorstellen, so ein bisschen im Grünen zu wohnen. Wir wollen mitten in der Natur sein. Umgeben von Flüssen und Seen und Wäldern. »Eine Wohnung auf einem Bauernhof wäre toll«, sagen wir uns und klammern uns immer noch an die Hoffnung, dass wir doch noch etwas finden werden. Dann ruft uns plötzlich Marias Bruder an.
»Hey, ich hab die perfekte Wohnung für euch gefunden!«

»Wie jetzt, in Norwegen?«

»Ja, schaut’s euch an. Ich hab euch einen Link geschickt. Es ist auf einem Bauernhof. Im gleichen Haus wohnt ’ne andere Familie und die suchen genau so Natur-Freaks wie euch!«

Wir schauen uns die Anzeige an, und sie scheint tatsächlich wie für uns geschrieben:

»Wir suchen eine Familie, die naturverbunden leben möchte und sich vorstellen kann, mit uns biologisches Gemüse für den Eigenbedarf anzubauen. Außerdem wäre es schön, wenn wir zwischendurch etwas Gemeinsames in der Natur unternehmen und uns gegenseitig mit den Kindern aushelfen würden.«

Dazu gibt es wunderschöne Bilder von der Umgebung. Wald, Wiesen, Hügel, so weit das Auge reicht. Ein Fluss grenzt direkt an den Bauernhof und es gibt viele schöne Seen in der Nähe. Eine Wohnsiedlung mit anderen Familien und Kindern liegt nur 500 Meter entfernt. Es sieht fast perfekt aus. Das einzige Problem: Es ist im falschen Land. Ich wollte unbedingt wieder nach Deutschland zurück. Maria eigentlich auch, aber ihr fällt es leichter sich mit dieser Idee anzufreunden.

Ein paar Tage später fahren wir hin, um uns die Wohnung anzuschauen. Es ist noch schöner dort, als wir es uns vorstellen konnten, und wir verstehen uns auf Anhieb mit der Familie, die dort bereits wohnt. Maria möchte sofort zusagen, doch ich bin innerlich hin- und hergerissen. Eine ganze Woche brauche ich. Doch Tag für Tag spüre ich, wie etwas in mir wächst. Es fängt jedes Mal zu kribbeln an, wenn ich an diesen Bauernhof denke. Und plötzlich merke ich: Ich will diese Wohnung. Der Ort ist einfach perfekt für die Kinder, für uns alle. Verdammt, es ist doch genau das, was wir wollen!
 
 

 
 

Also sagen wir zu und sind überglücklich, als wir zwei Wochen später unsererseits die Zusage bekommen. Die Kinder und auch wir Erwachsenen können es kaum erwarten, auf einem richtigen Bauernhof zu leben.

Es mag vielleicht das Ende einer großen Reise sein, aber für uns ist es vielmehr der Anfang eines neuen Abenteuers.

 

* * *

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Thor Braarvig ist freiberuflicher Übersetzer, Ehemann, Vater von vier Kindern und Norweger. Er macht gerne Musik und bloggt unter sechspaarschuhe.de über die Höhen und Tiefen des Alltags und über die Suche nach einem tieferen Sinn im Leben. Getrieben von einem Hunger nach Abenteuern und einem einfachen und naturverbundenen Leben haben er und seine Frau ihr Haus in Dortmund verkauft und alles hinter sich gelassen, um zusammen mit ihren Kindern die Welt zu entdecken.

Leserpost

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  • henryk on 28. Dezember 2016

    Hi Thor,

    das kommt mir alles sehr bekannt vor (auch wenn wir damals ohne Kinder unterwegs waren).
    Super geschrieben und natürlich auch tolle Bilder!

    sechspaarschuhe.de habe ich auf jeden Fall im Visier.
    Vielleicht sieht man sich ja mal in Norwegen.

    Cheers, Henryk

    Antworten
    • Thor on 1. Januar 2017

      Vielen Dank, Henryk!
      LG Thor

  • Reisender on 13. Januar 2017

    Ein großartiger Text, ich war richtig traurig, dass er schon zu Ende war. Was für eine tolle Lebenseinstellung :)

    Antworten
  • Nathalie on 2. April 2017

    Lieber Thor,
    ich danke Dir für dieses wunderbare Lesestück, es hat mich sehr berührt. Ich bewundere Euren Mut, dass Ihr Eurem Herzen tatsächlich gefolgt seid und gelernt habt, wie man das macht. Es klingt so einfach und doch ist es das gar nicht. Dass Ihr letztendlich in Norwegen geblieben seid, kommt mir nur logisch vor. Ich hatte das Glück, bereits elf Mal in Norwegen gewesen zu sein, von Lindesnes bis zu den Lofoten habe ich viel gesehen. Und immer dieses Gefühl der Unaufgeregtheit, die Ruhe, die die Natur im Herzen schafft und ein Gefühl von Zuhause…sagt die Deutsche, die es bislang von Frankfurt nach Hamburg geschafft hat. Ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit und glaube fest, dass Ihr Euren Kindern ein großartiges Geschenk gemacht habt, ihnen Freiheit, Offenheit, Flexibilität mitgegeben habt. Alles Gute!

    Antworten

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