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The Travel Episodes

Ruhrgebiet

Mehr Pott geht nicht

Zeche und Koke­rei Zoll­ver­ein in Essen stehen für das alte wie für das neue Ruhr­ge­biet. Einst waren Kohle und Stahl der Stolz einer ganzen Region, heute sind es Kreuz­krö­ten, Kunst, Archi­tek­tur und Gour­met­kü­che. Von Karin Loch­ner und Peter von Felbert.

Der foto­gene Förder­turm ist nicht zu über­se­hen. Eine wahre Wucht und das Wahr­zei­chen von Zeche und Koke­rei Zoll­ver­ein in Essen, einem ehema­li­gen Indus­trie­ge­biet, das für das alte wie für das neue Ruhr­ge­biet steht. Dieser Ort ist wie ein Leucht­turm in der Mega­city Ruhr. Und zieht mich schon beim ersten Anblick wie magisch an: was für eine riefen­stäh­lerne Schön­heit! Wo ich herkomme, aus einem baye­ri­schen Dorf, gibt es nichts Vergleichbares.Und doch war mir das Ruhr­ge­biet schon als Kind vertraut. Fami­lien aus Essen, Dort­mund und Reck­ling­hau­sen miete­ten sich während meiner Grund­schul­jahre in der Nach­bar­schaft zur Sommer­fri­sche ein. Ich mochte die Menschen und ihren Dialekt sofort.

Als ich das Ruhr­ge­biet erst­ma­lig selbst bereise, ist mir die sprach­li­che Färbung zwar vertraut, ansons­ten aber erlebe ich einen Kultur­schock. Was für ein Gegen­satz zu meiner ober­baye­ri­schen Idylle.

Die geschun­dene Erde ist so anders als im Land meiner eige­nen Kind­heit: so zersie­delt, ausge­wei­det und durch­lö­chert.

Die Förder­türme stehen Mitte der Acht­zi­ger­jahre, als ich das erste Mal hier bin, noch, aber mit der Kohle geht es auf ein bitte­res Ende zu und die Stahl­krise fordert bereits ihre Opfer. Der Stolz einer ganzen Region schrumpft, die Arbeits­lo­sen­zah­len schie­ßen in die Höhe. Die Stahl­werke, Zechen, Gaso­me­ter und Kühl­türme beein­dru­cken mich ande­rer­seits enorm. Sie symbo­li­sie­ren für mich einen Quan­ten­sprung der Mensch­heit.
 

Ich war in den letz­ten Jahren über zwei Dutzend Mal auf dem Zoll­ver­ein Gelände, weil ich ein Buch über Menschen im Ruhr­ge­biet schrieb (gemein­sam mit dem Foto­gra­fen Peter von Felbert). Dabei lernte ich Thomas Klöß kennen, der seine Lehre noch auf Zeche Zoll­ver­ein absol­vierte, haupt­säch­lich unter­tage. Er bezeich­net sich augen­zwin­kernd als den »Letz­ten seiner Art«. Durch Thomas’ Erin­ne­run­gen kann ich mich an seinen Arbeits­platz tief unter der Erde versetz­ten. Eine Welt, die heute nur noch weni­gen Einge­weih­ten bekannt ist. Als ich gemein­sam mit ihm durch die unte­ren Zollverein-Stockwerke ohne Tages­licht gehe, spüre ich die Einsam­keit dieses lebens­feind­li­chen Ortes, der schnell den Tod bedeu­ten kann: wenn plötz­lich Wasser aus den Wänden sickert, wenn Stol­len einbre­chen oder der Sauer­stoff durch eine Explo­sion verschwin­det.

* * *

Zweites Kapitel

Zeche der Superlative

Zeche und Koke­rei Zoll­ver­ein strah­len eine riefen­stäh­lerne Schön­heit aus. Sind wuch­tige Symbole für einen Quan­ten­sprung der Mensch­heit.

Woher kommt eigent­lich der anti­quierte Name »Zoll­ver­ein«, frage ich Thomas. Er lacht. Hier lernt das jedes Kind im Heimat­kun­de­un­ter­richt: Als der Indus­tri­elle Franz Haniel 1847 die Gruben­fel­der für die Zeche kauft, benennt er sie nach dem kurz zuvor gegrün­de­ten Deut­schen Zoll­ver­ein. Mit diesem ersten deut­schen Binnen­markt war endlich Schluss mit den lästi­gen Zöllen. Davon profi­tier­ten die Indus­trie­ba­rone an Rhein und Ruhr enorm.

Zeche Zoll­ver­ein war von Anfang an ein Vorzei­ge­pro­jekt, erklärt mir Thomas. Von den noch jungen Archi­tek­ten Fritz Schupp und Martin Krem­mer sachlich-reduziert geplant, gilt sie als Zeche der Super­la­tive, als größte, modernste und schönste der Welt. Täglich fördert sie 12.000 Tonnen Kohle, eine bis dahin unvor­stell­bare Menge. Auch die Koke­rei gilt als Hoch­leis­tungs­ma­schine. Sie veredelt die Kohle zu Koks für die Stahl­ver­ar­bei­tung mit 8.500 Tonnen Ausstoß täglich. Fast 7.000 Menschen arbei­ten in den Spit­zen­zei­ten in Zeche und Koke­rei. Als Thomas auf Zoll­ver­ein seine Schlos­ser­lehre macht, sind die golde­nen Zeiten aber schon lange vorbei. Die letzte Schicht fährt am 23. Dezem­ber 1986 ein. Nieder­schmet­ternd für ihn und seine Kolle­gen. Die Koke­rei produ­ziert immer­hin noch bis 1993. Dann ist endgül­tig Schicht im Schacht. Fortan bleibt das einst so erha­bene Gelände – zu Thomas Lehr­zeit ein Hoch­si­cher­heits­trakt – sich selbst über­las­sen.

In den folgen­den fünf­zehn Jahren holt sich die Natur ihren Platz zurück und wuchert macht­voll unkon­trol­liert in und um die verwais­ten Bauten. Dann endlich Aufat­men: 2001 zeich­net die UNESCO Zeche und Koke­rei mit dem Prädi­kat »Welt­kul­tur­erbe« aus und ein neues Kapi­tel beginnt. Thomas reckt die Faust: »Ein Ritter­schlag!« Heute gibt Zoll­ver­ein zahl­rei­chen Menschen einen neuen Arbeits­platz, ist Sitz mittel­stän­di­scher Unter­neh­men, Frei­zeit­stätte, Kultur- und Gastro­no­mie­mekka. Einrich­tun­gen wie das Ruhr­mu­seum, das Choreo­gra­phi­sche Zentrum NRW, das Red Dot Design Museum sind auf dem weit­läu­fi­gen Areal unter­ge­bracht. Thomas und mir gefällt beson­ders das Design Museum. Hier ist alles ausge­stellt, was jemals mit dem Red Dot Award preis­ge­krönt wurde. Vom futu­ris­ti­schen Mixer über den form­voll­ende­ten Vibra­tor zum ersten iPhone. Ja, sinniert Thomas, Zoll­ver­ein ist hip gewor­den. Alle profi­tie­ren von dem Leuchtturm-Phänomen. Thomas nennt das den Zollverein-Effekt.

* * *

Drittes Kapitel

Landlust

Früher war Zoll­ver­ein die Zeche der Super­la­tive, die größte und modernste der Welt. Ein Hoch­si­cher­heits­trakt. Heute ist sie das Gegen­teil, ein Öko-Vorzeigeprojekt und Touris­ten­ma­gnet.

»Heute ist Zoll­ver­ein die größte Touris­ten­at­trak­tion der Region«, freut sich auch Oliver Häckel. Der 50-Jährige fällt mir auf, weil er die Blumen und Pflan­zen um die Zeche Zoll­ver­ein inspi­ziert, statt den Blick hinauf zu den gigan­ti­schen Gebäu­den zu werfen, wie alle ande­ren. Oliver hält auf dem Zoll­ver­ein Gelände 13 Bienen­völ­ker. Bei einem kilo­me­ter­lan­gen Rund­gang zeigt mir der Hobby­im­ker daher nicht nur bedeu­tende Indus­trie­ge­schichte, sondern auch ein einma­li­ges Ökosys­tem. An eben­je­ner Entste­hung hat er maßgeb­lich mitge­wirkt, als er 2013 die ersten beiden Bienen­völ­ker auf dem Dach seines Arbeit­ge­bers, RAG (ehemals Ruhr­kohle AG) ansie­delte.

Auf den ersten Blick domi­nie­ren die Respekt einflö­ßen­den Stahl­rohre und die rost­ro­ten Wände der Indus­trie­bau­ten.

Sehr heime­lig wirkt das auf mich zwar nicht, doch die zigtau­sen­den Honig­bie­nen schei­nen sich von den Altlas­ten von Zeche und Koke­rei nicht stören zu lassen. Im Flug erober­ten sie sich in den letz­ten Jahren ihre neue Heimat, sagt Oliver stolz. Mit wildem Wein, Efeu, Himbee­ren, Brom­bee­ren, Wild­ro­sen und Ligus­ter sei ihr Tisch zur Blüte­zeit reich gedeckt – die reine Freude für den summen­den Bienen­chor.
 

Die Idee für die Bienen­völ­ker stammt von Olivers Chef, dem Vorsit­zen­den der Geschäfts­füh­rung der RAG Montan Immo­bi­lien, Profes­sor Dr. Hans-Peter Noll. Geschleu­dert wird der Honig in der ehema­li­gen Schwarz­kaue, also dort, wo sich die rußver­schmier­ten Kumpels nach der Schicht den Kohlen­staub mit Kern­seife abwu­schen. Mehr Ruhr­pott geht nicht.

Oliver wird oft gefragt wird, ob sein Honig etwa mit Schwer­me­tal­len oder Abga­sen belas­tet sei. Er kann ruhi­gen Gewis­sens abwin­ken: »Keines­wegs, Bienen produ­zie­ren sogar unter schwie­ri­gen Umwelt­be­din­gun­gen in der Regel saube­ren Honig.« Sie sammeln ihr Futter aus frisch aufge­blüh­ten Blumen, so dass kaum Zeit bleibt, Luft­schad­stoffe aufzu­neh­men. Außer­dem hat die Luft­be­las­tung im Ruhr­ge­biet durch den Wegfall der Montan­in­dus­trie stark abge­nom­men. Rußfil­ter, Kata­ly­sa­to­ren und Rauch­gas­ent­schwe­fe­lung tun das Übrige. Ich stehe neben ihm oben auf dem Dach zwischen den Bienen­käs­ten. Fast länd­lich wirkt es aus dem rich­ti­gen Blick­win­kel auf mich. Und da täusche ich mich keines­wegs.

Denn Profes­sor Dr. Hans-Peter Noll, wie Oliver Häckel ein Kind des Ruhr­ge­biets, hat nicht nur ein Faible für Bienen. Noll will ehema­lige Montan­stand­orte, »von denen die RAG mehr als genug besitzt«, auch ander­wei­tig nach­hal­tig gestal­ten. Und das gelingt: Heute haben Kreuz­krö­ten, Schlei­er­eu­len, Fleder­mäuse, Libel­len, Bienen und diverse geschützte Vogel­ar­ten in den ehema­li­gen Arbeits­stät­ten der Vorvä­ter über- und unter­tage ein neues Zuhause gefun­den. Wer genau hinschaut, entdeckt eine Idylle wie aus einem Land­ma­ga­zin.
 

* * *

Viertes Kapitel

Pilsken und Tapas

Das Ruhr­ge­biet ist – wie keine andere Gegend Deutsch­lands – ein Schmelz­tie­gel. Auch kuli­na­risch profi­tie­ren Fein­schme­cker vom Migra­ti­ons­hin­ter­grund auf dem Herd.

Knapp 200 Jahre lang musste die ursprüng­lich deftige Art des Kochens den Malo­cher in der Zeche, in der Koke­rei oder im Stahl­werk vor allem mit Ener­gie versor­gen und sätti­gen. Thomas zeigt seine beacht­li­chen Armmus­keln und schmun­zelt: »Da war nichts mit Ster­ne­kü­che und Chichi!« Man kochte mit dem, was der kleine Garten, der Tauben­schlag und die Kanin­chen­zucht herga­ben und nahm polni­sche, schle­si­sche und ostpreu­ßi­sche Einflüsse auf. Aus diesen Gegen­den stamm­ten schließ­lich viele jener Arbei­ter, die ab dem 19. Jahr­hun­dert ins Ruhr­ge­biet ström­ten.

Der Pott galt immer als Schmelz­tie­gel, auch auf dem Herd.

Stefan Braig und Niels Rieger kochen in der Turbi­nen­halle von Zeche Zoll­ver­ein. Schon seit über 20 Jahren ist hier das Gour­met­lo­kal „Casino Zoll­ver­ein“. Im Eck steht noch der Respekt einflö­ßende Kompres­sor, der bis 1986 die Atem­luft für die in mehr als tausend Meter Tiefe schuf­ten­den Kumpels erzeugte. Im Inne­ren bilden Kron­leuch­ter einen Kontrast zur histo­ri­schen Kulisse. Die frei­ste­hende Bar und der reich­lich vorhan­dene Platz erzeu­gen eine offene Atmo­sphäre. Für Thomas und mich das Schönste: Sich mitten im Grünen bedie­nen lassen, im Bier­gar­ten des Casi­nos, mit Blick auf den berühm­ten Doppel­bock (Förder­turm) und einem spru­deln­den „Pils­ken“ im Glas.

Das Küchenchef-Team wirkt seit kurzem auf Zoll­ver­ein. Morgens gibt es für die beiden Köche nichts Schö­ne­res, als ihre Zuta­ten selbst zu ernten. So oft es geht, kommen die aus dem eige­nen Küchen­gar­ten. Zwei Fußball­fel­der groß ist der, im fußball­ver­rück­ten Pott ein echtes Refe­renz­maß. Souve­rän segeln Stefan Braig und Niels Rieger durch eigene und fremde Kultu­ren. Von Revier Tapas (West­fä­li­scher Schin­ken, Mett­enden, Mixed Pick­les, Dors­te­ner Ziegen­käse) bis sous-vide gegar­ter Kanin­chen­keule, mit Schwarz­wur­zel, gelber Papri­ka­sauce, Kartof­fel­schnit­ten und Essig-Rosinen finden sich Altbe­kann­tes und krea­tive Exoten auf der Spei­se­karte.

 
 

 
 
Auch das Café & Restau­rant Koke­rei ist auf dem Zollverein-Gelände behei­ma­tet, in der soge­nann­ten Misch­an­lage der Koke­rei. Hier wurde bis 1993 Kohle unter­schied­li­cher Quali­tät für die Koks­pro­duk­tion gemischt. Die riesi­gen Schlote und das Wasser­be­cken am Fuße der Koks­ofen­bat­te­rien stehen noch so wie damals. Heute drehen hier im Winter Hunderte Schlitt­schuh­läu­fer ihre Bahnen.
Die Innen­räume des Lokals eröff­nen Ein- und Durch­bli­cke in eine Welt, die ganz und gar nicht für den Aufent­halt von Menschen ausge­legt war. Betrei­be­rin Isabel Schlü­sener ist in Essen groß­ge­wor­den. Zusam­men mit Julia Stief serviert sie ehrli­che, unkom­pli­zierte Küche. Auf der Spei­se­karte stehen z.B. Grün­kohl mit Pinkel oder Spaghetti mit Gambas. »Typisch weib­lich« finden das die beiden Unter­neh­me­rin­nen. Und passend: »wo hier 150 Jahre lang Männ­lich­keit pur herrschte«.

Zoll­ver­ein verpasst sich schließ­lich regel­mä­ßig ein Update.

Seit Jahr­hun­der­ten geht das schon so. Immer stell­ten sich die Menschen dem Wech­sel, immer schaff­ten sie es, sich anzu­pas­sen. »Die Moder­ni­sie­rung des Ruhr­ge­biets geschieht auch im post­in­dus­tri­el­len Zeit­al­ter wieder durch die Menschen, die hier leben oder hier­her gezo­gen sind«, sinniert Thomas, der nach seinen Jahren als Schlos­ser wieder auf Zoll­ver­ein arbei­tete, dies­mal als Sozi­al­ar­bei­ter. Mir wird klar: Die Menschen sind es, die den Reich­tum des Ruhr­ge­biets ausma­chen. Nicht die Indus­trie­denk­mä­ler, so beein­dru­ckend sie auch sein mögen.
 

* * *

Fünftes Kapitel

Ganz großes Kino

Ganz großes Kino! Lange bevor Indus­trie­kul­tur chic wurde, drehte der Regis­seur Adolf Winkel­mann Filme, die heute – selbst nach Jahr­zehn­ten – immer noch Kult sind.

Indus­trie­fo­to­gra­fie, Indus­trie­de­sign und Indus­trie­ar­chi­tek­tur sind längst en vogue, und Zoll­ver­ein hat hier wahre Fund­gru­ben zu bieten. Stän­dig knip­sen und filmen Profes­sio­nelle und Besu­cher aus aller Herren Länder das Gelände. Einer von ihnen hat es geschafft, Kult zu werden, lange bevor der Indus­trie­stil in Mode kam: Adolf Winkel­mann. Keinen Namen höre ich auf Zeche Zoll­ver­ein öfter.

In den 70er Jahren war Winkel­mann noch ein unbe­kann­ter Regis­seur. Er stellt damals seine krisen­ge­schüt­telte Heimat origi­nell und liebens­wert dar. Das war neu, gera­dezu uner­hört. Winkel­manns Spiel­film­de­büt 1978 ist die Komö­die Die Abfah­rer. Noch heute zitie­ren Ruhris (Einwoh­ner des Ruhr­ge­biets) den Ausspruch »Kann mir mal einer sagen, warum ich über­haupt noch hier bin?« bei allen mögli­chen Gele­gen­hei­ten. Vier Jahre später erzählt Jede Menge Kohle die Geschichte des Berg­manns Katlew­ski. Die berühm­teste Szene ist eine unkon­ven­tio­nelle Güter­tren­nung, garniert durch die Worte: »Es kommt der Tag, da will die Säge sägen.« Auch diesen Satz kennt jeder im Pott. Im Museum von Zeche Zoll­ver­ein finden regel­mä­ßig Ausstel­lun­gen statt, die die frühere und aktu­elle Lebens­qua­li­tät und Arbeits­welt des Reviers veran­schau­li­chen. Adolf Winkel­mann ist hier oft zu Gast. Ob als Besu­cher oder gleich als Ausstel­lungs­thema. Denn der Regis­seur hat sich filmisch seiner Heimat verschrie­ben. Und da kommt niemand an Zeche Zoll­ver­ein vorbei. Sein jüngs­tes Projekt ist der Film Junges Licht. Winkel­mann schwärmt: »Ich musste diesen Film jetzt machen, weil das Ruhr­ge­biet verschwin­det.«

Junges Licht spielt in den 50-er Jahren. Wir durf­ten bei den Dreh­ar­bei­ten dabei sein. Die Erin­ne­run­gen an seine eigene Kind­heit entspre­chen den Bildern, die er jetzt, gemein­sam mit seinem 120-köpfigen Team kreiert, erklärt der Filme­ma­cher in einer Pause.

Es war die Zeit der Hoch­ofen­ro­man­tik, als Kinder zum Büdchen umme Ecke geschickt wurden, um für Vati Bier und Ziga­ret­ten zu kaufen. Ist heute pädago­gisch verwerf­lich, genau wie die Tatsa­che, dass Mutti an der Pommes­bude Curry­wurst für alle holte. Aber damals hatte das typi­sche Revier-Fastfood noch den Ruf, nährend, substanz­reich und kern­ge­sund zu sein. (Auch Winkel­mann liebt seine Curry­wurst und selbst­ver­ständ­lich gibt es sie an den diver­sen Büdchen auf Zoll­ver­ein.) Winkel­manns Film ist eine Liebes­er­klä­rung an die Menschen, ohne ihr hartes Leben zu glori­fi­zie­ren.
 

 
Ich bekomme eine Gänse­haut als die Schlüs­sel­szene gedreht wird. Im Dreh­buch steht, dass Julian der verfüh­re­ri­schen Maru­scha Ziga­ret­ten anbie­tet. Von ihr kommt kurz darauf der Schlüs­sel­satz des Films:

»Wenn du dich für die Frei­heit entschie­den hast, kann dir gar nichts passie­ren. Nie!«

Eine Frei­heit, die ich auf Zeche Zoll­ver­ein deut­lich spüre. So viel wegge­bro­chen, aber danach auch so viel Neues will­kom­men gehei­ßen. Hier erlebe ich die Kraft der Ruhris und wie offen, direkt und herz­lich sie sind. Auch ihre Sehn­sucht nach Inno­va­tio­nen. Genau wie die Tatsa­che, dass die Vergan­gen­heit der Zeche Zoll­ver­ein den Humus bildet für all die Ideen und die Krea­ti­vi­tät, die sich jetzt hier ange­sie­delt hat.

Der Himmel über der Ruhr ist heute blau. Bundes­kanz­ler Willy Brandts Verspre­chen von 1961 ist längst einge­löst. Und grün ist das Ruhr­ge­biet eben­falls. Das kann man sehr gut auf Zeche Zoll­ver­ein sehen. Mehr als all die Natur aber beein­dru­cken mich einfach immer wieder die Menschen, die dort den Alltag gestal­ten, die aus den Brachen und Leer­stän­den, aus dem urba­nen Zwischen­raum ihr krea­ti­ves und sozia­les Poten­zial schöp­fen. Mit ihrem hemds­är­me­li­gen Opti­mis­mus, der sie mit den Gene­ra­tio­nen verbin­det, die einst diese Gegend reich schuf­te­ten. Auf Zeche Zoll­ver­ein begegne ich ihnen auf Schritt und Tritt. Dass die alten Zeiten vorbei sind, damit hat auch Thomas längst seinen Frie­den geschlos­sen.

Dass er sie noch selbst erle­ben durfte, empfin­det er als Glück. In seinem Herzen und auf seiner Haut haben sie immer einen ganz beson­de­ren Platz.

* * *

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Karin Loch­ner bastelte sich mit 13 Jahren ein Faschings­kos­tüm als Rasende Repor­te­rin. Fünf Jahre später veröf­fent­lichte sie ihren ersten Arti­kel im Münch­ner Merkur. Seit­her schreibt sie über Reisen, Essen und Brauch­tum. 2013 gewann sie den Walli­ser Medi­en­preis. Peter von Felbert ist in Ober­hau­sen aufge­wach­sen und studierte in Biele­feld Foto­gra­fie. Er foto­gra­fiert alles, was leben­dig ist, und arbei­tet zur Zeit an einem Buch über das Ruhr­ge­biet.

Leserpost

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  • Frank Leber on 24. September 2017

    Klasse und mitrei­ßend geschrie­ben. Dazu starke Fotos. Ein tolles Gesamt­werk!

    Antworten
  • Marcel Quiviger on 24. September 2017

    Super­bes photos !!

    Antworten
    • Svein lian on 24. September 2017

      Very inte­res­ting!
      Rewar­ding text and Great photos!

  • Silke Siebert on 24. September 2017

    Eine wunder­bare Trav­el­epi­sode!!! ich bin selbst ein Kind des Ruhr­ge­bie­tes, war aber 40 Jahre nicht mehr dort! Das muss ich jetzt ändern, der Arti­kel macht Lust wieder­zu­ent­de­cken und neu zu entde­cken! Super­schõn geschrie­ben und fantas­ti­sche Fotos und
    Videos!
    Gros­ses Danke­schön an Karin Loch­ner und Peter von Felbert!

    Antworten
  • Charlotte Graßl on 24. September 2017

    Lerne Deutsch­land kennen! Steht jetzt auf meiner Liste „Ziele für ein verlän­ger­tes Wochen­ende“ ganz oben.
    Danke für Text, Bilder + Videos, groß­ar­tig!

    Antworten
  • Nina on 24. September 2017

    Super Arti­kel

    Antworten
  • Heidrun Waldhuber on 24. September 2017

    Klasse gemacht, Karin! Verschafft einen sehr guten Einblick. Lg

    Antworten
  • Ulrike Beschel on 24. September 2017

    Da muss man erst mal drauf­kom­men: Das Ruhr­ge­biet als Thema!
    Wunder­bar geschrie­ben, bringt einem die Menschen näher, und phan­tas­tisch foto­gra­fiert.
    Kann ich nur empfeh­len!

    Antworten
  • Lucy on 24. September 2017

    Super Reise­be­richt!

    Antworten
  • Petra on 24. September 2017

    Beein­dru­ckende Fotos und wunder­ba­rer Text, macht rich­tig neugie­rig.

    Antworten
  • Rita Neumeier on 24. September 2017

    Toller Arti­kel. Macht Lust auf Ruhr­ge­biet.

    Antworten
  • Sibylla on 24. September 2017

    Eine tolle, inter­es­sante und berüh­rende Geschichte!

    Antworten
  • Gudrun Penndorf on 24. September 2017

    Wunder­ba­rer, sehr fundier­ter Arti­kel!
    Man möchte sofort hinfah­ren!!

    Antworten
  • Sieglinde on 24. September 2017

    Sehr inter­es­sant geschrie­ben, macht Lust hinzu­fah­ren!

    Antworten
  • Bert Butzke on 24. September 2017

    Inter­es­sante Perspek­tive aufs Revier von außer­halb — mit Neugierde und Sympa­thie. Sehr leben­dig und beglei­tet von Fotos mit Nähe.

    Antworten
  • Gabriele J. aus Haar, 24.09.2017 on 24. September 2017

    Wir sind eben­falls vom Ruhr­pott begeis­tert und finden diesen Beitrag super. Wir waren dort per Fahr­rad unter­wegs und haben die Indus­trie­kul­tur abge­ra­delt.

    Antworten
  • Gabriele J. aus Haar, 24.09.2017 on 24. September 2017

    Wir sind eben­falls vom Ruhr­pott begeis­tert. Wir waren dort per Fahr­rad unter­wegs und haben die Indus­trie­kul­tur abge­ra­delt.

    Antworten
  • Anette Götz on 24. September 2017

    Super­schön. Ich war schon 10 Jahre nicht mehr dort. Für einen Nicht­ruhr­pott­ler ein abso­lu­tes Muß!

    Antworten
  • Anne Klein on 24. September 2017

    Da möchte man gleich mal wieder in den Ruhr­pott fahren. Klasse Arti­kel, gute Fotos!

    Antworten
  • Schneider Doris on 24. September 2017

    Ich bin aus NRW und kenn mich eigent­lich gut aus. Ich hab viel Neues erfah­ren, war super recher­chiert. Hat Spaß gemacht zu lesen.
    Doris, München

    Antworten
  • Danka on 24. September 2017

    Ruhr­ge­biet scheint im Kommen zu sein. Dann komme ich auch bald! Span­nende Geschichte!

    Antworten
  • Daniela Englert on 24. September 2017

    Liebe Karin,
    ich war noch nie in Essen, aber der Arti­kel macht einem Lust dort hin zu reisen und sich die Zeche Zoll­ver­ein persön­lich anzu­se­hen. Aus alt mach neu scheint dort gut gelun­gen zu sein.
    Daniela

    Antworten
  • Bernadette Martial on 24. September 2017

    Ich finde den Reise-Bericht abso­lut span­nend und so was von gut gefilmt!
    Natür­lich, knackig, reich an Wissen, sehr boden­stän­dig und doch teils auch fats poetisch…
    Natür­lich die rich­ti­gen Leute inter­viewt, und das mit dem Spiel­film dazu ist der Höhe­punkt!
    Bravo an das Team!

    Antworten
  • Uta-Marie on 24. September 2017

    da sieht man wieder was es alles im Ruhr­pott gibt. Schöne Punkte hervor­ge­ho­ben und sehr schöne Fotos dazu. Das macht rich­tig Lust hinzu­fah­ren…

    Antworten
  • Martina on 24. September 2017

    Super Arti­kel, schöne Fotos, Danke.

    Antworten
  • Charlotte Erichsen on 24. September 2017

    Sehr leben­dig und viel­fäl­tig beschrie­ben — macht grad Lust hinzu­fah­ren und es sich selbst anzu­se­hen. Schön finde ich, dass die „Rahmen­hand­lung“ den Ort aus der Sicht einer Person schil­dert.

    Antworten
  • Antonia Huber on 24. September 2017

    Danke für eine berüh­rende Geschichte! Bilder­star­ker Text und text­starke Bilder. Eine Freude!

    Antworten
  • Wolfgang on 24. September 2017

    Tolle Story!

    Antworten
  • Melanie Guluk on 24. September 2017

    Was für ein inter­es­san­ter und toller Arti­kel! Ein super Einblick in das von vielen so unbe­kannte Ruhr­ge­biet… vielen Dank Karin und Peter!

    Antworten
  • Simon Hofmann on 24. September 2017

    Ich kenne die Zeche Zoll­ver­ein schon von einem mehrere Jahre zurück­lie­gen­den Besuch, aber dieser sehr infor­ma­tive und mit tollen Bilder und Videos geschmückte Arti­kel grinst doch eine ganze Menge weite­rer Informs­tio­nen. Habe ich mit Freude gele­sen.

    Antworten
  • Kathrin on 24. September 2017

    Da möchte ich hin!

    Antworten
    • Sabine Fiebig on 24. September 2017

      Sehr span­nend, einfühl­sam und origi­nell geschrie­ben. Da bekommt man rich­tig Lust, in den Ruhr­pott zu reisen!

    • Niklas Fiebig on 24. September 2017

      sehr schön geschrie­be­ner Text mit tollen Fotos

  • Evi on 24. September 2017

    Schö­ner und gut gemach­ter Arti­kel über ein Gebiet, das ich nur vom Hoören­sa­gen kenne. Macht Lust, sich das mal anzu­schauen. Danke!

    Antworten
  • Ilona Barnert on 24. September 2017

    Liebe Karin,
    auch mich hat es in den letz­ten Jahren immer wieder geschäft­lich in den Ruhr­pott verschla­gen. Ja, auch ich empfinde die Gegend als eine andere Welt gegen­über unse­rer baye­ri­schen Idylle. Trotz­dem faszi­nie­rend der Wandel und doch die Boden­stän­dig­keit und Liebe der Menschen zu Ihrer Heimat. Heimat ist Heimat. Liebe Grüße Ilona

    Antworten
  • Ulrike on 24. September 2017

    Ein sehr inter­es­san­ter Arti­kel, vielen Dank hier­für!

    Antworten
  • Marion Maierhofer on 24. September 2017

    Span­nend geschrie­ben und von ausdrucks­star­ken Bildern beglei­tet. Das macht Spaß. Und schö­nen Gruß von unse­ren Balkon­bie­nen an die Ruhr­pott­bie­nen.

    Antworten
  • Bettina on 24. September 2017

    Hat großen Spaß gemacht, zu lesen und die beein­dru­cken­den Bilder — sogar bewegliche- zu betrach­ten! Danke!

    Antworten
  • Wilma on 24. September 2017

    Sehr inter­es­sant und infor­ma­tiv!

    Antworten
  • Brigitte on 24. September 2017

    Eine einla­dende Geschicht über das Ruhr­ge­biet.
    Waren gerade das Besu­cher­berg­werk F 60 in Lich­ter­feld anse­hen, im Osten.
    Aber da wird mn neugie­rig auf Essen und Co.

    Antworten
  • Susanne Görtz on 24. September 2017

    Die Bilder, die Inter­views und der Text machen Lust hinzu­fah­ren …

    Antworten
  • Helgard W. on 24. September 2017

    Prima, was aus dem Zoll­ver­ein gewor­den ist. Ich würde es mir anse­hen und nach einem
    Rund­gang dort gerne ein Pils trin­ken.

    Antworten
  • Christine on 24. September 2017

    Schö­ner Arti­kel! War auch schon im Saar­land — Völk­lin­ger Hütte — such empfeh­lens­wert!

    Antworten
  • Hedy meriighi on 24. September 2017

    Hedy merighi 24.september2017

    inter­es­sant und mit sehr schoe­nen
    Bildern unter­legt

    Antworten
  • Meindl Sabine on 24. September 2017

    Danke Karin
    eine wunder­bare Travel­story mit einem gute und authen­ti­schen Typ — super Bilder
    Klasse — man bekommt damit einen guten Einblick !

    Antworten
  • Katharina on 24. September 2017

    Herr­li­che Fotos, inter­es­san­ter Arti­kel, man möchte auf der Stelle hinfahren…Danke!

    Antworten
  • Andrea Schütz on 24. September 2017

    Schö­ner Arti­kel Karin. Die Kulisse für das moderne Leben ist auch super. Ich finde„man muss sich immer neu finden und auch neu erfin­den. Das Leben geht weiter und besser so„als wenn das alles in Verges­sen­heit gerät.

    Antworten
  • Burgi König on 24. September 2017

    Vielen Dank für den schö­nen und inter­es­san­ten Arti­kel.
    Burgi

    Antworten
  • Karin on 24. September 2017

    Super und infor­ma­tiv.

    Antworten
  • Miao Shan on 24. September 2017

    Super cool! That’s very inte­res­ting, and can’t wait to figure out ever­y­thing ~

    Antworten
  • Kerstin Pichler on 24. September 2017

    Super Bericht liebe Karin und alles Gute!

    Antworten
  • Helga Tietze on 24. September 2017

    Karin, sach­lich aber auch gefühl­voll berich­tet. Die Bilder veran­schau­li­chen deine Eindrü­cke sehr gut. Das Inter­esse ist geweckt! Danke und alles Gute!

    Antworten
  • Andrea on 24. September 2017

    Macht Spaß den Arti­kel zu lesen.

    Antworten
  • Sofia on 24. September 2017

    Ein toller Bericht! Danke!

    Antworten
  • Ulrike Fichte on 24. September 2017

    Meine Heimat! Jubel!

    Antworten
  • G. Rohde on 24. September 2017

    Unglaub­lich inter­es­sant!

    Antworten
  • Gabi on 24. September 2017

    Ein sehr eindrucks­vol­ler Bericht!

    Antworten
  • arnika on 24. September 2017

    allet wird juut!
    super arti­kel!

    Antworten
  • Siglinde on 24. September 2017

    Karinund Peter zeigen ein ganz ande­res Bild vom Ruhr­pott, als es sich in meinem Kopf einge­nis­tet hat. Aber das war eben das Bikd von früher. Die wunder­bare Beschrei­bung von Land und Leuten und die beein­dru­cken­den Fotos und Videos verfüh­ren dazu, diese Vorur­teile mal zu über­den­ken.….
    Viel­leicht ist ja diese Gegend doch einmal eine Reise wert.

    Antworten
  • Ralf on 24. September 2017

    Wow, eine Zeche als UNESCO Welt­kul­tur­erbe — dachte bisher, das schafft nur ein Regen­wald auf den Kana­ren oder sowas… Tolle Bilder, span­nen­der Arti­kel!

    Antworten
  • Monika Schwen-Filter on 24. September 2017

    Toller Arti­kel, wollte ich immer schon mal hin !

    Antworten
  • Michaela Schmitz-Guggenbichler on 24. September 2017

    Umwer­fend tolle Fotos und ein wunder­ba­rer, berüh­ren­der Text.
    Macht einfach Lust auf eine Reise in den „Pott“.

    Antworten
  • Brigitta on 24. September 2017

    Klasse Repor­tage von Karin Loch­ner, groß­ar­tig in Szene gesetzt durch Peter von Felbert !!
    Sehr lebens­nah durch die über­aus authen­ti­sche Mitar­beit von Thomas Klöß. Karin Loch­ner hat in ihm einen Insi­der sonder­glei­chen gefun­den und bingt ihn durch ihre einfühl­same Art dazu, eine Zeit, die längst vergan­gen ist, uns lebhaft vor Augen wieder­erste­hen zu lassen. Dieser Blick zurück ist für alle, die diese Gegend nicht kennen, lehr­reich. Bemer­kens­wert ist dann jedoch die Wand­lung von Gegend und Menschen und auch diese Entwick­lung wird durch die persön­li­che Färbung von Thomas Klöß lebens­nah nach­voll­zieh­bar. Einen beson­de­ren Reiz entwi­ckelt die hinge­bungs­volle Repor­tage dadurch, daß mit Karin Loch­ner ein echtes bayri­sches Gewächs eine Liebes­er­klä­rung an diese reich­lich anders­ar­tige Welt setzt. Und man ist auf einen Schlag gefan­gen und „mitver­liebt“…

    Antworten
    • Ann-Marie on 24. September 2017

      Eine Edel­fe­der und ein Maler mit der Kamera am Werk!
      Kind­heits­er­in­ne­run­gen leuch­ten auf: Vaters Kriegs­ka­me­rad lebte im Ruhr­pott und seinen Päck­chen zu Weih­nach­ten lagen immer warm­her­zige Briefe bei, die stets ende­ten mit: „Ihr lieben Knödel­bay­ern, seid herz­lichst gegrüsst! Dieses Welt­kul­tur­erbe und den Gour­met­tem­pel von Nelson Müller in Essen zu besu­chen, wird eine wunder­bare Reise werden.
      Danke Karin, Du Edel­fe­der einma­li­ger Güte!

  • Andreas on 25. September 2017

    Zum Grei­fen nahe: Diese Synthese aus Text & Bild, Video & Audio, dabei klasse kompo­niert, weil leben­dig, beein­dru­ckend, lockend! Ich bin neugie­rig, jetzt fehlt nur das Origi­nal, das ich am liebs­ten gleich vor Ort aufsu­chen würde. Bis bald. Und Danke für den Tipp.

    Antworten
  • Ingrid on 25. September 2017

    Der Arti­kel mach Lust auf einen Besuch im Ruhr­ge­biet, erhr­lich gesagt, war ich noch nie da und dachete immer das es mich nicht inter­es­sie­ren würde. Jetzt muss ich meine Meinung revi­die­ren.

    Antworten
  • Josef on 25. September 2017

    ich liebe Reise­ge­schich­ten und wer bei dieser Geschichte nicht Lust auf den Pott bekommt ist selber schuld!

    Antworten
  • Rainer Bommas on 25. September 2017

    Star­ker Artri­kel, macht auf jeden Lust auch mal den Ruhr­pott und die Zeche Zoll­ver­ein zu besu­chen.

    Antworten
  • Birgit Barth on 25. September 2017

    Leben­dige Beschrei­bung, wunder­schöne Bilder: da kann ich meine Heimat noch ein wenig mehr ins Herz schlie­ßen! Danke Euch!

    Antworten
  • Cody on 25. September 2017

    Great Arti­cle!

    Antworten
  • Inge Biock on 25. September 2017

    Der Ruhr­pott lohnt wirk­lich, auch von uns Bayern entdeckt zu werden…
    Prima Arti­kel

    Antworten
  • Jessica on 25. September 2017

    Ein span­nen­des Reise­ziel – da will ich hin :-)

    Antworten
  • Kerstin aus München on 25. September 2017

    Mensch, ein Wunder, dass ich das gele­sen habe — der Ruhr­pott war für mich immer schon das aller­letzte Ziel in Deutsch­land — aber das Gele­sene macht mich neugie­rig.…. Danke für die spür­bare Liebe im Arti­kel, die Schön­heit dieser verkann­ten deut­schen Ecke sicht­ba­rer zu machen.

    Antworten
  • Dr. Angelika Holterman on 25. September 2017

    Ganz in der Nähe des Ruhr­potts bin ich aufge­wach­sen, in Neuss am Rhein. Wir haben uns immer von der schwar­zen Gegend abge­grenzt, beson­ders, wenn wir mal durch­fah­ren muss­ten. Aber diese span­nende Schil­de­rung von Karin Loch­ner, dazu auch die Bilder, machen mir Lust, diese Gegend doch einmal zu besu­chen.
    Ein rundum gelun­ge­nes Werk!

    Antworten
  • Berenice Hoffmann on 25. September 2017

    Ein wunder­ba­rer Arti­kel! Karin Loch­ner und Peter von Felbert
    führen uns vor Augen daß selbst nach dem Ende einer bedeu­ten­den
    Ära mit Zusam­men­halt, Mut , Kraft und Empa­thie etwas wunder­vol­les Neues entste­hen
    kann. Vielen Dank Euch Beiden!

    Bere­nice Hoff­mann

    Antworten
  • Marion on 25. September 2017

    Mal eine andere Perspek­tive auf das Ruhr­ge­biet!

    Antworten
  • Ilse Jürgenliemk on 25. September 2017

    Super, toller Arti­kel und sehr beein­dru­ckende Bilder, hat viel Spaß gemacht

    Antworten
  • Kathrin Knabl on 25. September 2017

    Wow, wer hätte das gedacht, dass man im Leben sogar mal Lust auf den Ruhr­pott bekommt, bzw. Lust hat, eine Reise dort hin zu machen. Karin Loch­ner und Peter von Felbert haben es geschafft.Danke, für diese neuen, inter­es­san­ten Einbli­cke in einen Teil von Deutsch­land, den man man so genau nie kannte. Bravo !

    Antworten
  • Filiz und Mikail Erfurt on 25. September 2017

    Liebe Karin und lieber Peter,
    für uns war es ein unver­gess­li­ches Erleb­nis und eine sehr große Ehre das ihr über uns und unsere Arbeit mit unse­ren Hunden, in eurem „Buch Heimat Ruhr­ge­biet“ einen sehr aussa­ge­kräf­ti­gen und infor­ma­ti­ven 14 seiti­gen Bericht mit sehr leben­di­gen und einzig­ar­ti­gen Bildern, verfasst habt.

    Kurz um gesagt alle Berichte waren genial, hammer­mä­ßige Impres­sio­nen, einzig­ar­tig geschrie­ben und durch die Bilder noch­mals sehr leben­dig. Ihr Beide seid ein super Team, wir wünschen euch alles Gute und hoffen noch auf viele weitere tolle Bücher von euch.

    Antworten
  • Elisabeth Aurich on 25. September 2017

    Eine geschun­dene Region braucht Unter­stüt­zung und Zuspruch auch von den Medien
    Tolle Texte und Fotos

    Antworten
  • Rechtsanwältin Katharina Happ on 25. September 2017

    … ich weiß schon, warum ich mir das Buch von Karim Loch­ner über das Ruhr­ge­biet sofort bestellt habe! Denn daran erin­nerte mich jetzt dieser Arti­kel.
    Ich mag es, dass der aufrich­tige Schmerz über die vielen zerstö­ren­den Hand­lun­gen auf unse­rer schö­nen Erde immer spür­bar ist, aber ebendo mag ich es, wie das gemil­dert ist durch „konse­quen­ten Opti­mis­mus“ der beiden Auto­ren! Zu denen ich den Foto­gra­fen zähle. Ich muss da also mal hinfah­ren! Der Ort wäre sicher ein sehr guter Schau­platz für Krimis, für Liebes­ge­schich­ten — aber am Besten für eine science fiction-Episode.
    Katha­rina Happ.

    Antworten
  • Juliane Braun on 25. September 2017

    Toll, was Karin Loch­ner aus diesem Thema gemacht hat! Die Fotos sind auch super!

    Antworten
  • Sandra on 25. September 2017

    Liebe Karin, lieber Peter,
    wie Ihr wisst, begeis­tern mich Eure Arbei­ten rund um das baye­ri­sche Ober­land schon lange! Jetzt von Euch über das Ruhr­ge­biet zu lesen, das durch Fami­li­en­aus­flüge in meiner Kind­heit eher ambi­va­lente Gefühle in mir hervor­ruft (mensch­lich sympa­thisch, land­schaft­lich — für mich als klei­nes Mädchen aus dem idyl­li­schen Bergi­schen Land — fast schon gruse­lig), bewegt mich sehr! Bei einer meiner nächs­ten Reisen in meine alte Heimat NRW werde ich dem jetzi­gen Essen, insbe­son­dere dem Zoll­ver­ein Gelände, auf jeden Fall einen Besuch abstat­ten!

    Antworten
  • Daniel Reiter on 25. September 2017

    Klasse Arbeit! Die Mischung aus Video und Foto gefällt mir beson­ders gut!

    Antworten
  • Christian Patzak on 25. September 2017

    Klasse Bericht!
    Bin Stolz im Pott zu leben und zu arbei­ten…

    Antworten
  • Alex O. on 25. September 2017

    Sehr schön und zugleich infor­ma­tiv geschrie­ben, macht Lust weiter zu lesen, vor allem mit den ausdrucks­star­ken Fotos dazu.

    Antworten
  • Alex O. on 25. September 2017

    Sehr inter­es­san­ter und schön geschrie­be­ner Arti­kel. Die ausdrucks­star­ken Fotos nehmen einen mit. Man bekommt Lust sich weiter zu bilden

    Antworten
  • Franz Reiter on 25. September 2017

    Toller Arti­kel übers Ruhr­pott, groß­ar­tig recher­chiert und geschrieben…bitte weiter so und mehr davon!!! :-))

    Antworten
  • Andrea Kronmüller on 25. September 2017

    Was für ein inter­es­san­ter­Be­richt von Karin Loch­ner über das Ruhr­ge­biet! So span­nend die Wand­lung vom Indus­trie­stand­ort zur Kultur­meile. Jetzt sehe ich die Bienen durch die ehema­lige Zeche summen und hätte selbst Lust dort ins Restau­rant zu gehen. Und so viel Natur! Dieser Bericht macht Hoff­nung: wenn etwas zu Ende geht, dann kann doch wunder­ba­res Neues daraus entste­hen!

    Antworten
  • Bettina on 25. September 2017

    Toller Bericht. Macht neugie­rig!

    Antworten
  • Bathseba on 25. September 2017

    ein ganz toller Arti­kel von euch beiden!
    Ist lange her, dass ich dort war. Man bekommt durch den Bericht ein ganz ande­res Bild von der Zeche Zoll­ver­ein, als wenn man dort „nur rumläuft“ und schaut!
    Kompli­ment!

    Antworten
  • Monika on 25. September 2017

    Super Bericht. gut geschrie­ben. Da bekommt ja direkt Lust, einmal hinzu­fah­ren.

    Antworten
  • Karin Pohl-Rauch on 25. September 2017

    Toller Bericht! Er erin­nert mich an meinen Besuch im letz­ten Jahr auf der Zeche Zoll­ver­ein. Klasse finde ich, wenn diese alten Indus­trie­bau­ten erhal­ten werden und damit die Erin­ne­rung an die schwere Arbeit, die dort geleis­tet wurde.

    Antworten
  • Angela Leyrat on 25. September 2017

    Der Ruhr­pott ist alles andere als grau. Habe einige Jahre dort gelebt. Auch Natur­freunde kommen hier nicht zu kurz.

    Antworten
  • Mari spang on 25. September 2017

    Ein tref­fen­der Bericht und gute fotos.
    In der zeche zoll­ver­ein bin ich auch immer wieder gerne.
    Muss hier aber auch mal werbung für die saar­län­di­sche ehema­lige Völk­lin­ger hütte, heute UNESCO Welt­kul­tur­erbe indus­trie­denk­mal, machen. Die Ausstel­lun­gen dort können sich sehen lassen. Gerade ist die urban art bien­nale (noch bis 5.11.) zu sehen.

    Antworten
  • Sabine B. on 25. September 2017

    Ein magi­scher Ort der auch einge­fleischte Ober­länd­ler aus dem tiefs­ten Südbay­ern sehr beein­druckt. In jedem Fall ist die Zeche Zoll­ver­ein einen Besuch mit Führung wert. @Karin eine sehr gelun­gene Repor­tage. Super!

    Antworten
  • Elke Albrecht on 25. September 2017

    Diese Reiseepi­so­den macht wirk­lich Lust, selber hinzu­fah­ren! Leben­dig, einfühl­sam und in schö­ner Spra­che erzählt die Auto­rin Karin Loch­ner viel Span­nen­des, Neues und Über­ra­schen­des aus dem Ruhr­ge­biet. Sie versteht es, zwischen den Zeilen zu sehen und hören. Ihr zur Seite steht Peter von Felbert und seine ästhe­ti­schen Fotos, ein Augen­schmaus!

    Antworten
  • Achim Kraus on 25. September 2017

    Team Lochner/Felbert spielt einmal mehr groß auf. Abso­lut über­zeu­gende Leis­tung. Applaus!

    Antworten
  • Viola Lombard on 25. September 2017

    Sehr span­nend mal darüber etwas zu erfah­ren.

    Antworten
  • Susanne on 25. September 2017

    Hervor­ra­gend!

    Antworten
  • Brigitta Zietz on 25. September 2017

    Hallo Karin,
    sehr inter­es­sant geschrie­ben . Eine große Berei­che­rung für den Ruhr­pott .

    Antworten
  • Christof Schläger on 25. September 2017

    Ein einfühl­sa­mer und foto­ge­ner Blick, auf die Wand­lung des Reviers. Gefällt mir!
    Chris­tof

    Antworten
  • Christian H on 25. September 2017

    Eine span­nende und infor­ma­tive Repor­tage mit fantas­ti­schen Videos und Fotos … Beson­ders für mich als Ober­bay­ern ;-)

    Antworten
  • Gerda on 25. September 2017

    Ein wirk­lich inter­es­san­ter Bericht über den im Süden eher unbe­kann­ten Ruhr­pott! Hervor­ra­gend gemacht!

    Antworten
  • Petra on 25. September 2017

    Ein toller Bericht zum Stau­nen — mit klasse Bildern und Einspie­lun­gen mit authen­ti­schen Berich­ten — fantas­tisch.

    Antworten
  • Giuseppa K. on 25. September 2017

    Sehr schöne Fotos und ein toller Bericht! Man hat immer die fernen Ziele im Blick und vergisst dabei ganz, dass es auch in Deutsch­land sehr schöne Orte gibt.

    Antworten
  • Frank Mewa on 25. September 2017

    Ein extrem klar und ange­nehm zu lesen­der Text. Doch nicht einmal die schö­nen, verklä­ren­den Fotos können mich in mir Sehn­sucht nach dieser Gegend auslö­sen. Schon als Kind war ich immer froh, wenn es nach Tübin­gen zur Oma ging, raus aus diesem verruß­ten, kaput­ten NRW mit den verstopf­ten Auto­bah­nen und den grauen Menschen. In Würt­tem­berg sah man plötz­lich Apfel­bäume von der Auto­bahn aus…, und die schö­nen Städte mit den roten Schin­del­dä­chern. Ja, und inzwi­schen weiß ich, dass Ober­bay­ern sogar noch schö­ner als Würt­tem­berg ist.
    Vielen Dank für eine etwas schmerz­li­che Rück­erin­ne­rung an meine lange vergan­gene Urhei­mat – und einen ganz spezi­el­len Dank für das Wort „riefen­stäh­lern“, das ich noch gar nicht kannte!

    Antworten
    • Anschi on 25. September 2017

      Inter­es­san­ter Bericht mit tollen Aufnahme über ein Gebiet, das man mag oder eben nicht.

  • Ulrike Spengler on 25. September 2017

    Mehr Pott geht nicht“
    Eine Hommage an meine Heimat–
    Danke Karin!

    Ulrike Speng­ler

    Antworten
    • Erika Dünstl on 26. September 2017

      Danke für den Einblick in unbe­kannte Welten! Die Bilder sind der Hammer! :-)

  • Cornelia Hauser on 26. September 2017

    Super, sehr authen­ti­sche Beschrei­bung. und weckt die Reise­lust in. Ir.

    Antworten
  • Bettina Theisinger on 26. September 2017

    Voll getrof­fen — Ruhr­pott ganz ehrlich! Sehr schö­ner Bericht und starke Bilder. Man fühlt sich ganz nah da beim Lesen… ;-)

    Antworten
  • Sabine on 26. September 2017

    Das gesamte kultu­relle Pott-Potential zur Gänze ausge­schöpft in Wort und Bild.
    Als Kind einer klei­nen baye­ri­schen Berg­bau­en­klave klopft mein Herz bis an die Fonta­nelle beim Eintau­chen in die Zoll­ver­ein­welt… vielen Dank an die Schöp­fer dieser wunder­ba­ren Travel Episode.

    Antworten
  • Birgit de Fries on 26. September 2017

    Ich bin schon längst ein Fan der wunder­ba­ren Geschich­ten und der traum­haf­ten Fotos von Karin Loch­ner und Peter von Felbert. Aber als altes Ruhr­pott­kind (aufge­wach­sen in Duis­burg und Moers) kommen hier soviel Erin­ne­run­gen hoch, dass ich ganz begeis­tert unbe­dingt die Zeche Zoll­ver­ein in der nächs­ten Zeit besu­chen muss. Danke für die leben­di­gen Bilder und die Beschrei­bung meiner Heimat und den so liebens­wür­di­gen Menschen, die in ihr leben. Wie toll beschrie­ben auch der Wandel, den diese Region mitge­macht hat und weiter mitmacht.

    Antworten
  • Petra Gmeineder on 26. September 2017

    Sehr inter­es­san­ter Bericht! Macht rich­tig Lust auf´s Ruhr­ge­biet!!!

    Antworten
  • Veronika Peters on 26. September 2017

    toller, facet­ten­rei­cher und atmo­sphä­risch dich­ter Bericht, illus­triert und sehr berei­chert durch die wunder­ba­ren Fotos! Hat mir ganz neue Sich­ten auf den „alten Pott“ eröff­net. Danke dafür!

    Antworten
  • Angelika Fuß on 26. September 2017

    Ist ja direkt eine Reise wert. Ein sehr inter­es­saner Beitrag

    Antworten
  • Joakim Persson on 26. September 2017

    Gute Story, und schöne Fotos, Indus­trie Geschichte ist sehr inter­es­sant,
    Karin und Peter nähert sich das Ganze mit sehr viel Anstand.
    Bin ja oft in die Pott und wird das alles jetzt ein bissi­gen näher betrach­ten.

    Antworten
  • Edith on 26. September 2017

    Gross­ar­ti­ger Bericht, mit sehr beein­dru­cken­den Bildern, meine nächs­ten freien Tage gehen genau da hin.

    Antworten
  • Hanno Ullemeyer on 26. September 2017

    Als ehema­li­gem Ruhr­pott­kind ging mir bei dem wunder­ba­ren Bericht und den den tollen Fotos das Herz auf! Ich habe große Lust bekom­men, meine alte Heimat mal wieder zu besu­chen!

    Antworten
  • Benjamin S. on 26. September 2017

    Eine perfekte Symbiose von Text und Bild! Wunder­schön, wie hier Auto­rin und Foto­graf anhand der verschie­de­nen Prot­ago­nis­ten die Seele des neuen und alten Ruhr­ge­biets und dessen Menschen einge­fan­gen haben!

    Antworten
  • Birgit Hoffendahl on 27. September 2017

    Danke für den tollen Beitrag.Habe selbst gerade keine Zeit, um zu reisen. Deshalb umso inspi­rie­ren­der.…..

    Antworten
  • Christian Eggert on 27. September 2017

    Sehr gut recher­chiert und liebe­voll geschrie­ben!

    Antworten
  • Christian Eggert on 27. September 2017

    Sehr gut recher­chiert, liebe­voll mit viel Herz geschrie­ben

    Antworten
  • Christian Eggert on 27. September 2017

    Ja, das Ruhr­ge­biet ist eine span­nende Region. Toll recher­chiert, mit viel Herz geschrie­ben und tollen Fotos bebil­dert.

    Antworten
  • Silke Eumann on 27. September 2017

    Es ist eine beson­dere Zeit gewe­sen, als die Beiden Prot­ago­nis­ten Karin und Peter hier im Ruhr­ge­biet waren und hinter viele Türen schauen durf­ten. Heraus­ge­kom­men ist eine Doku­men­ta­tion über das Ruhr­ge­biet, wie ich es bisher nicht kennen­ler­nen durfte. Boah is dat schön hier!

    Antworten
  • rellick on 27. September 2017

    Ein span­nen­des Stück Ruhr­pott­ge­schichte und ein inter­es­sante Skizze der Entwick­lung in ein post­in­dus­tri­el­les Zeit­al­ter. Beson­ders gefällt der „menschelnde“ Ton und der Blick von außen in doppel­tem Sinn: Die Über­blick liefern­den Bilder und der Text mit bava­ri­schem Ursprung.

    Antworten
  • Katrin Burger on 27. September 2017

    Schöne Repor­tage, die einem das Gefühl gibt, am Liebs­ten gleich selbst hinzu­rei­sen und das Ruhr­ge­biet zu entde­cken.

    Antworten
  • Uwe Becker on 27. September 2017

    Tolles Indus­trie­denk­mal, lohnt sich, es mal anzu­se­hen

    Antworten
  • Werntze-Sparla, Marita on 27. September 2017

    Habe Zeche Zoll­ver­ein vor 3 Jahren besucht — erlebe mit Inter­views und Fotos das Beson­dere und Gewal­tige dieses Ortes noch mal und inten­siv! Viel Erfolg, Karin!

    Antworten
  • Monika Rodermund on 27. September 2017

    Sehr authen­tisch und span­nend erzählt! Immer, wenn ich Freunde im Ruhr­pott besu­che, gehen wir zum Zoll­ver­ein und entde­cken jedes Mal etwas Neues… Diese tolle Repor­tage hat mir Lust auf eine baldi­gen Besuch gemacht… Und dann werde ich mehr auf die kuli­na­ri­schen Aspekte achten:-)))

    Antworten
  • Thomas on 28. September 2017

    Sehr schö­ner Blog — und tolle Fotos!

    Antworten
  • Princesita on 28. September 2017

    Sehr inter­es­sant:-)

    Antworten
  • Viola Heimeshoff on 28. September 2017

    wer hätte das gedacht…ausgerechnet das Ruhr­ge­biet!
    Super inter­es­sant, Über­ra­schung gelun­gen!

    Antworten
  • Michael Schneider on 28. September 2017

    Wahn­sin­nig span­nen­der Einblick in eine vermeint­lich vergan­gene Ära und dazu auch noch hervor­ra­gend aufbe­rei­tet! Vielen Dank

    Antworten
  • Renee on 28. September 2017

    Keep up the good work, really like what you are doing! 

    Kind regards, Renee

    Antworten
  • Horst Neuendorf on 28. September 2017

    Eine Geschichte die eben wie das Pils zum Pott passt. Als Fan von Video­clips finde ich die Kombi­na­tion aus Foto und Video super. Danke an Karin u. Peter

    Antworten
  • Steffi Müller on 29. September 2017

    Hallo,
    ich finde den Arti­kel von Karin Loch­ner sehr gut geschrie­ben! Die Aufnah­men, auch aus der Vogel­per­spek­tive sind beein­dru­ckend.

    Antworten
  • Ernst - Martin Barth on 1. Oktober 2017

    Heimat — schwarze Erde, grüne Lunge, Kumpel und Malo­cher, einfach liebens­werte Menschen.
    DANKE! Dieser Arti­kel tut gut.
    Ernst — Martin Barth,
    Ev. Pfar­rer AufSchalke

    Antworten
  • Ann on 2. Oktober 2017

    Tolle Geschichte!

    Antworten
  • Gudrun Reichl on 2. Oktober 2017

    Sehr inter­es­sant und leben­dig. Ich fand es beson­ders span­nend, da ich bis 1963 im Ruhr­pott gewohnt habe.

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  • Christa Schleper on 3. Oktober 2017

    Oh was für ein schö­ner Arti­kel. Da will ich gleich ma in mein Ober­hau­sen zurück! Vielen Dank für diesen Beitrag!

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  • Babett wagner on 4. Oktober 2017

    Sehr schöne Bilder, toller Arti­kel.
    Sehr stim­mig

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  • Luzi Klenke on 4. Oktober 2017

    Meine alte Heimat! So wunder­schön in Szene gesetzt!! Von hier die liebs­ten Grüsse an euch Beiden

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  • Birgitt Kamm on 4. Oktober 2017

    Vielen Dank für die schö­nen Bilder und den Text, das weckt Sehn­sucht, und weckt die Hoff­nung, doch mal hinzu­fah­ren.

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  • theodor barth on 4. Oktober 2017

    Sehr sehr schö­ner Arti­kel,
    tolle Fotos und ein wunder­bar geschrie­be­ner Text
    mit einem sehr authen­ti­schen Prot­ago­nis­ten, der
    sehr span­nend erzählt.

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  • Anja on 4. Oktober 2017

    inter­es­sante Einbli­cke, aus baye­ri­scher Sicht gera­dezu exotisch…

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  • Marica on 4. Oktober 2017

    Wunder­schöne, gewis­sen­hafte Repor­tage — und ganz tolle Fotos, in jedem Detail steckt so viel Freund­lich­keit, Genau­ig­keit und Offen­heit!

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  • Sandy on 4. Oktober 2017

    Sehr beein­dru­ckend! Wäre nie auf die Idee gekom­men, das Ruhr­ge­biet besu­chen zu wollen. Karin und Peter haben das nun aber geschafft. Schöne Arbeit!

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  • Sylvia on 5. Oktober 2017

    Es leben die Zoll­ver­ein Bienen­völ­ker!! :-) Danke für die tolle Geschichte, die tollen Bilder und Videos!
    Super inter­es­sant! Da muss ich auch mal hin!

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  • Bettina Erber on 6. Oktober 2017

    Liebe Karin & lieber Peter!

    Einmal mehr habt ihr es mit dieser Travel Episode geschafft mir ein Aha-Erlebnis zu besche­ren. Inter­es­sante Arti­kel mit ausge­zeich­ne­tem Bild- und Text­ma­te­rial haben mich eintau­chen lassen in eine mir sehr unbe­kannte und auch meist ganz anders darge­stellte Region/Ort. Nicht nur Berge können begeis­tern :).

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  • Claudia Bruckmann on 6. Oktober 2017

    Der Bericht „Mehr Pott geht nicht“ ist einfach gran­dios — die tollen Fotos von Peter und die inter­es­san­ten Texte von Karin sind eine fantas­ti­sche Kombi­na­tion — sehr gelun­gen, sehr gut zu lesen…super! Danke!

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  • Sigrid + Willi Berger on 9. Oktober 2017

    Bravo Peter und Karin, super gemacht. Bei unse­rem nächs­ten Besuch in meiner Heimat,
    dem Ruhr­ge­biet, möchte ich auf jeden Fall den Zoll­ver­ein aufsu­chen. Ihr habt uns inspi­riert.

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  • Marianne Schumann on 11. Oktober 2017

    Meine Schwes­ter lebt im Ruhr­ge­biet und ich kenne daher die großen Themen und Probleme dieser Region. Ich habe bei meinen vielen Besu­chen die Menschen aus dem „Pott“ und die land­schaft­li­chen und archi­tek­to­ni­schen Schön­hei­ten sehr lieben und schät­zen gelernt. Wie all dies von Euch sprach­lich und foto­gra­phisch erzählt wird — das ist große Klasse! Danke für diesen wunder­ba­ren Beitrag!

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  • Thekla & Benny on 11. Oktober 2017

    Eine Sofa­reise in das Ruhr­ge­biet! Wunder­schön in Szene gesetzt! Bilder und Text harmo­nie­ren wunder­bar. Man merkt die Liebe der Auto­ren zu diesem Thema.

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  • Isabel Stöckl on 17. Oktober 2017

    Eine faszi­nie­rende Reise in Deutsch­lands Seele. Schön geschrie­ben, toll bebil­dert.

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  • Isabel Stöckl on 23. Oktober 2017

    Eine wunder­bare Reise in die Seele Deutsch­lands. Schön erzählt, toll foto­gra­fiert. Mehr bitte!

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  • Yvonne on 23. Oktober 2017

    Macht Lust auf eine Reise dort­hin!

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  • Marianne Ahlert on 25. Oktober 2017

    Mir fehlen die Worte, einfach super was ich da sehen und lesen durfte. Gratu­la­tion! Und so wunder­bar empfun­den in Wort und Bild. Wenn man im Ruhr­ge­biet gebo­ren wurde lässt es einen nie wieder los. Da ist eine ganz eigen­ar­tige Liebe zu Förder­tür­men und Hoch­öfen, die man als Kind gefürch­tet hat. Durch diesen Bericht und die Fotos hat das Ruhr­ge­biet Farbe bekom­men, liegt in einem ganz neuen Licht. Danke für einma­lig schöne Bilder und den so behut­sam nach­emp­fun­de­nen Bericht.

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  • Stephan Wimmer on 26. Oktober 2017

    Habe gerade etwas ganz irra­tio­na­les getan, statt zu arbei­ten Eure Trav­el­epi­sode ange­se­hen. Faszi­nie­rend. Ich glaube, wir soll­ten uns das mal anse­hen. Gratu­la­tion, Ihr habt mich abso­lut einge­fan­gen. Für ein Thema, das für mich bislang ziem­lich peri­pher war. Die Kame­ra­fahr­ten sind groß­ar­tig, die Texte sehr schön unauf­ge­regt, genau rich­tig. Und wie habt Ihr diesen Thomas gefun­den?

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  • Thomas Lang on 26. Oktober 2017

    Super Arbeit, man fühlt sich sehr nah, ohne künst­lich verkum­pelt zu werden.

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  • Alexandra on 8. November 2017

    Ein super­span­nen­der Arti­kel über eine unter­schätzte Region! LG Alex­an­dra

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  • Kerstin on 18. November 2017

    Fantas­ti­sche Bilder und tolle Texte, durch die ich eine neue Seite des Potts entde­cken konnte! Vielen Dank für diese faszi­nie­ren­den Einbli­cke!

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Übersicht

Alle Inhalte der Travel Episodes hübsch sortiert

Antarktis